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Neuordnung der Kita-Finanzierung: Mehr Geld für bessere Arbeitsbedingungen nicht vergessen

Landesregierung und kommunale Verbände haben sich auf eine Neuordnung der Kita-Finanzierung ab 2019 geeinigt. GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke sagte dazu am Montag, 20. März 2017 in Kiel: "Eine reine Neuordnung reicht nicht. Es muss auch gleich mehr Geld locker gemacht werden für eine bessere Kita-Qualität und bessere Arbeitsbedingungen für die Erzieherinnen."

 

20.03.2017 - Bernd Schauer

Kiel – Zur von Landesregierung und kommunalen Verbänden verabredeten Neuordnung der Kita-Finanzierung sagte Astrid Henke, Landesvorsitzende der Bildungsgewerkschaft GEW am Montag, 20. März 2017 in Kiel:

„Eine transparente und landeseinheitliche Kita-Finanzierung ist ein guter Schritt. Aber eine reine Neuordnung reicht nicht. Es muss auch gleich mehr Geld locker gemacht werden für eine bessere Kita-Qualität und bessere Arbeitsbedingungen für die Erzieherinnen. Denn die Arbeitsbedingungen in den Kindertagesstätten bedürfen dringend einer Verbesserung. Beschäftigte sind überlastet. Krankenstände steigen. Viele Beschäftigte kehren den Kindertagesstätten den Rücken, weil sie die belastenden Arbeitsbedingungen nicht mehr ertragen. Wir brauchen in den Kitas eine bessere Fachkraft-Kind-Relation. Das heißt konkret: mehr pädagogisches Personal."

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