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HPR(W) legt Rahmenkodex „Gute Beschäftigungsbedingungen“ vor

10.10.2017 - Webredaktion

Der Rahmenkodex „Gute Beschäftigungsbedingungen“ enthält wichtige Bausteine und Rahmenthemen, um die einzelnen Hochschulen in der Erstellung ihrer Kodizes als umfassender Leitfaden zu dienen. Er wurde im Juli 2017 vom HPR-W beschlossen.

Das aktuelle Hochschulgesetz sieht vor, dass die Hochschulen sich einen Verhaltenskodex für gute Beschäftigungsbedingungen geben, der „insbesondere Rahmenvorgaben für den Abschluss unbefristeter und befristeter Beschäftigungsverhältnisse, für Vergütungen und Laufzeiten für Lehraufträge, für Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zum Gesundheitsmanagement“ (HSG SH §3 Abs. 6) enthält. Ein konkrete Möglichkeit also für Gewerkschaften, Hochschulpolitiker*innen und Interessensvertretungen die Bedingungen an den Hochschulen für alle Beschäftigen nachhaltig zu verbessern.

 

Der Hauptpersonalrat Wissenschaft (HPR-W) hat sich auf seiner Jahrestagung im November 2016 mit dem Thema „Kodex für Gute Beschäftigungsbedingungen“ verständigt und im Anschluss eine Arbeitsgemeinschaft aus Vertretungen des HPR-W und der örtlichen Personalräte zur Ausarbeitung eines Rahmenkodex etabliert. Der Rahmenkodex sollte wichtige Bausteine und Rahmenthemen enthalten, um die einzelnen Hochschulen in der Erstellung ihrer Kodizes als umfassender Leitfaden zu dienen. Der Rahmenkodex „Gute Beschäftigungsbedingungen“ wurde im Juli 2017 vom HPR-W beschlossen. Dem Staatssekretär für Wissenschaft und Kultur Dr. Grundei wurde der Kodex übergeben.

 

Nun gilt es, an den einzelnen Hochschulen aktiv an der Erstellung eines Kodex „Gute Beschäftigungsbedingungen“ voranzutreiben. Gemeinsam mit dem HPR-W-Vorsitzenden, Bert Schinkel-Momsen, wird die Fachgruppe am 16.10. ihr weiteres Vorgehen beraten. Kommt gerne dazu!

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