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Die Wissenschaft ist tot, es lebe die Wissenschaft?

Warum es einen Aufbruch im Deutschen Wissenschaftssystem braucht und wie wir unseren Teil dazu beitragen können.

Die GEW Schleswig-Holstein stellt in diesem Jahr eine Veranstaltungsreihe an verschiedenen Hochschulen des Landes auf die Beine. Unter dem Titel "Produktionsbedingungen von Wissen" nimmt die Veranstaltungsreihe die Bedingungen, unter denen an unseren Hochschulen Wissen produziert wird, kritisch in den Blick. Den Auftakt macht Yasmin Frommont, Kunsthistorikerin und Mit-Herausgeberin des GEW-Tagungsbandes zur 12. Wissenschaftskonferenz. Mit Blick auf die Ergebnisse des Tagungsbandes erzählt sie von ihren eigenen Erfahrungen, den Umgang mit Rückschlägen und den Möglichkeiten sich zu vernetzen und sich zu solidarisieren.

Vortrag und Diskussion:

Die Wissenschaft ist tot, es lebe die Wissenschaft? 

Warum es einen Aufbruch im Deutschen Wissenschaftssystem braucht und wie wir unseren Teil dazu beitragen können.   

Ein Job in der Wissenschaft ist für viele ein Traum: freie Zeiteinteilung, Forschen aus Leidenschaft, der Austausch mit Anderen aus der ganzen Welt oder die Anerkennung als Wissenschaftler*in. Mit einem Blick in die Wirklichkeit zerbricht jedoch schnell eben jener Traum: eine befristete Stelle nach der anderen, unbezahlte Überstunden, extrem hoher Leistungs- und Erwartungsdruck, Existenzängste und Konkurrenzdenken. Unter solchen Umständen ist es kaum möglich, in der Wissenschaft den eigenen beruflichen Weg zu planen und in Einklang mit dem Privatleben zu bringen, weshalb immer mehr Menschen die Wissenschaft verlassen. Aber auch intersektionale Hürden, also mehrfache und sich wechselseitig verstärkende Diskriminierung beeinträchtigen die Chancengleichheit an Hochschulen und es stellt sich die Frage, wer eigentlich unter diesen Bedingungen arbeiten kann und welche Auswirkungen dies auf die Forschung und Lehre hat.  

Yasmin Frommont ist Kunsthistorikerin und Mit-Herausgeberin des GEW-Tagungsbandes „Perspektiven für Hanna: Dauerstellen für Daueraufgaben in der Wissenschaft“. Mit Blick auf die Ergebnisse des Tagungsbandes erzählt sie von ihren eigenen Erfahrungen, den Umgang mit Rückschlägen und den Möglichkeiten sich zu vernetzen und sich zu solidarisieren.  

Im Anschluss wird es ausreichend Zeit zur Diskussion geben. 

Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir freuen uns darüber, möglichst viele Hochschulmitglieder und andere Interessierte auf der Veranstaltung begrüßen zu dürfen. 

Weitere Veranstaltungen

Diese Veranstaltung ist der Auftakt einer Veranstaltungsreihe der GEW-Schleswig-Holstein unter dem Titel „Produktionsbedingungen von Wissen“. Die Veranstaltungsreihe nimmt von April bis Juli an verschiedenen Hochschulen und mit tollen Referent*innen die Produktionsbedingungen von Wissen an unseren Hochschulen und Forschungseinrichtungen kritisch in den Blick und zeigt Handlungsperspektiven auf.

Mai (Datum folgt) I Europa-Universität Flensburg
International comparison of working conditions in academia
Arbeitsbedingungen des akademischen Mittelbaus im internationalen Vergleich (Vortrag auf Englisch)

17. Juni I Fachhochschule Kiel
Einführung, Erfahrungsbericht und Diskussion zur Hochschulfinanzierung mit Klaus-Michael Heinze

8. Juli I CAU Kiel
Podiumsdiskussion mit Aktivist*innen und Entscheidungsträger*innen aus Verwaltung und Politik

Die Termine und weiterführende Informationen über die nächsten Veranstaltungen werden wir auf dieser Webseite laufend aktualisieren. Wer automatisch über die nächsten Termine informiert werden möchte, kann sich in unseren Mailverteiler eintragen.

Termin
- Uhr
Veranstaltungsort
Christian Albrechts Universität (LMS6 - R.10, Steinitz-Hörsaal)
Ludewig-Meyn Straße 6
24118 Kiel
Teilnahmebeitrag
kostenlos

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Kontakt
Lasse Hechmann
Referent für Mitgliederwerbung, Mitgliederbindung, Junge GEW, Hochschule und Forschung
Telefon:  0431 5195131
Referent_in
Yasmin Frommont