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  Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft   

Neue Verluste bei der HSH-Nordbank:
669 Millionen Euro, die in der Bildung fehlen
 
Für den GEW-Landesvorsitzenden Matthias Heidn ist die Sache klar: "Geld scheint im armen Schleswig-Holstein also doch da zu sein. Wer es sich erlaubt, bei einer maroden Bank in nur einem Jahr 669 Millionen Euro in den Schornstein zu schreiben, darf bei einer sinnvollen und unverzichtbaren Investition in die Zukunft unserer Kinder wie der Bildung nicht knausern.“ Mit den „bei der HSH-Nordbank 2011 verbratenen 669 Millionen Euro“ ließe sich in der Bildung viel Gutes und Notwendiges tun. Als Beispiele nannte der GEW-Landesvorsitzende:

- für 30 Jahre 446 Lehrerstellen finanzieren, um die Klassen kleiner zu machen und die Lehrerarbeitszeit zu reduzieren;
oder
- für 25 Jahre 4653 neue Studienplätze schaffen, um mehr jungen Menschen aus Schleswig-Holstein die Chance auf ein Studium zu eröffnen;
oder
- für 20 Jahre an den rund 800 Schulen jeweils eine Schulsozialarbeiterstelle schaffen, um sozialen Problemen an den Schulen frühzeitig zu begegnen;
oder
- über 22 Jahre das letzte Kita-Jahr beitragsfrei stellen, um auch Kindern aus einkommensschwächeren Familien bessere Bildungschancen zu geben.



      

Matthias Heidn bleibt an der Spitze der Bildungsgewerkschaft GEW

Matthias Heidn steht weiterhin an der Spitze der GEW. Nahezu einstimmig stimmte die GEW-Landesdelegiertenversammlung in Weissenhäuser Strand am 24.11.2011 für ihn. 1. stellvertretende Landesvorsitzende bleibt Astrid Henke. Zur neuen 2. stellvertretenden Landesvorsitzende wurde die Regionalschullehrerin Blanka Knudsen (38) aus Husum in den Geschäftsführende Landesvorstand gewählt. Mehr
Die Delegierten diskutierten über eine neue Satzung, mehr als 50 Anträge zu Arbeitsbedingungen und Fragen des Bildungssystems sowie die Forderungen der GEW an eine neue Landesregierung.



      

Regionale Aktionstage für bessere Bildung

Mit regionalen Aktionstagen mischte sich die GEW Ende September in den beginnenden Landtagswahlkampf ein. In Bad Oldesloe, Elmshorn, Lübeck, Neumünster und Kiel machten KollegInnen auf schlimme Defizite im Bildungsbereich aufmerksam:
• mangelnde räumliche und personelle Ausstattung von Kindertagesstätten,
• fehlende Arbeitsplätze für Lehrkräfte an den Schulen,
• schlechte Einstellungschancen für junge LehrerInnen,
• Gefährdung der Gesundheit durch Lärm, Schimmel und Lautstärke,
• fehlende Sporthallenkapazität,
• mangelnde musische Erziehung
durch fehlende Unterrichtsstunden,
• hohen Krankenstand bei Lehrkräften,
• Stellenstreichungen.
Die GEW wird solche Aktionen fortsetzen, um im Vorfeld der Landtagswahlen dafür zu sorgen, dass bessere Bildung und bessere Arbeitsbedingungen bei den Parteien nicht in Vergessenheit geraten.



      
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Rechtsschutz: 0431-5195-1560
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