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  Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft   

Kurs ändern -
GEW-Forderungen an die nächste Landesregierung

Die Landtagswahl hat kein eindeutiges Ergebnis gebracht. Positiv ist aber zu bewerten, dass die schwarz-gelbe Landesregierung der Stellenstreichungen abgewählt wurde. Aufatmen bringt auch die Tatsache, dass Bildungsminister Ekkehard Klug, der wohl unfähigste Bildungsminister der letzten Jahrzehnte, in Kürze wieder das machen darf, was er durchaus kann: Opposition. Wenn es jetzt in der Bildung aber wirklich besser werden soll, braucht Schleswig-Holstein einen umfassenden Kurswechsel der Politik. Die neue Landesregierung muss die Bildungspolitik und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in Kita, Schule, Hochschule oder anderen Bildungseinrichtungen nachhaltig verbessern. Alle durch den Schülerrückgang frei werdenden Stellen müssen im Bildungssystem verbleiben, weil es  sonst nicht gelingen wird, Kindern, Jugendlichen und Studierenden gute Bildung zu vermitteln.



   Auftrag an die neue Landesgierung: Bessere Arbeitsbedingungen für Beschäftigte an Kitas, Schulen und Unis   

Verrücktes Bildungslabyrinth -
Junge GEW zeigt spielerisch Bildungsschranken auf

Für viele Kinder und Jugendliche ist der eigene Bildungsweg ein undurchdringliches Labyrinth. Hürden und Mauern türmen sich vor ihnen geradezu unüberwindbar auf. Mit dem „Verrückten Bildungslabyrinth“ nahm die junge GEW am Sonnabend, 21.4.2012 in Kiel die soziale Ungleichheit in unserem Bildungssystem aufs Korn. Das zwei-mal-zwei Meter große Brettspiel der besonderen Art fand guten Zuspruch unter den PassantInnen in der Kieler Innenstadt. Auf spielerische Art und Weise wurden die Selektionsmechanismen und Hindernisse in unserem Bildungssystem dargestellt.

Die Bildungsrealität in Schleswig-Holstein muss sich grundlegend ändern, damit der Bildungsweg nicht mehr für so viele Kinder zur Sackgasse wird. Deshalb appellieren die jungen LehrerInnen und wissenschaftlerInnen an die LandespolitikerInnen: „Bauen Sie Bildungshürden ab! Schaffen Sie gleiche Chancen für alle! Streichen sie keine Lehrerstellen! Stecken sie mehr Geld in Bildung!“  



   Junge GEW sucht Wege im Bildungslabyrinth   

Tarifrunde -
Deutliche Gehaltssteigerung erkämpft

Für den GEW-Landesvorsitzenden Matthias Heidn ist die Sache klar: „Das Verhandlungsergebnis kann sich sehen lassen. Vor allem die Gehaltssteigerung im ersten Jahr um 4,9 Prozent kommt gut. Zum ersten Mal seit Jahren werden die Reallöhne steigen, weil die Erhöhung um 6,42 Prozent für zwei Jahre absehbar über der Inflationsrate liegen wird." Das Ergebnis sei letztlich der großen Streikbereitschaft der Beschäftigten, auch der GEW-Mitglieder in den Kitas und der Jugendhilfe in Schleswig-Holstein zu verdanken. Zweimal hatte es im März Warnstreiks mit großer Beteiligung gegeben, und zwar vor allem in Kiel, Flensburg und Lübeck.

Die Gehälter der Beschäftigten werden bei einer Tarifvertragslaufzeit von zwei Jahren in drei Schritten angehoben:
- rückwirkend zum 1. März 2012 um 3,5 Prozent,
- zum 1. Januar 2013 um 1,4 Prozent,
- zum 1. August 2013 um 1,4 Prozent.
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Für die betroffenen GEW-Mitglieder findet im Laufe des Aprils eine Mitgliederbefragung statt.
Weitere Infos



      
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GEW-Telefonnummern
Zentrale: 0431-5195-1550
Rechtsschutz: 0431-5195-1560
Mitgliederverwalt.: 0431-5195-1570
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