GEW Schleswig-Holstein
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Unter 35, Gewerkschaftsmitglied und Lust auf mehr? Dann bring mit uns die GEWolution in Gang!

Unter 35, Gewerkschaftsmitglied und Lust auf mehr? Dann bring mit uns die GEWolution in Gang!

Wir verbringen ein Wochenende in Bad Malente am schönen Kellersee mit einem buten Workshopprogramm und jungen GEWerkschafter*innen aus Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein.

Die Teilnahme kostet dich zehn Euro inklusive Verpflegung und Unterbringung im Einzelzimmer.

Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Bitte gib bei der Anmeldung für jede Workshopphase einen Erst- und einen Zweitwunsch an – wir werden versuchen, alle Wünsche zu berücksichtigen. Teile uns bitte außerdem mit, ob und wenn ja welche besonderen Essensbedürfnisse du hast!

Wir freuen uns auf dich!

Beginn
07.06.2019, 18:00 Uhr
Ende
09.06.2019, 13:30 Uhr
Veranstaltungsort
Gustav-Heinemann-Bildungsstätte, www.heinemann-bildungsstätte.de
Schweizer Straße 58
23714 Bad Malente
Teilnahmebeitrag
10,00 € für GEW-Mitglieder inkl. Unterkunft & Verpflegung
Kalendereintrag herunterladen (ICS)Anmelden

Hier ist das Workshopprogramm:

 

Phase 1Samstag 10 – 12 UhrPhase 2Samstag 14 – 17:30 UhrPhase 3Sonntag 9:30 – 11:30 Uhr
WS1.1   Classroom Management   Eine effiziente Klassenführung ist eine zentrale fachübergreifende Dimension der Unterrichtsqualität und insbesondere für angehende Lehrkräfte von hoher Relevanz. Der Workshop fokussiert auf die Prävention von Unterrichtsstörungen. Neben Formen von Unterrichtsstörungen werden ebenfalls zentrale Maßnahmen, wie z.B. die Etablierung von Regeln und Routinen sowie die Gestaltung von Übergängen als auch die Allgegenwärtigkeit der Lehrkraft und die Aufrechterhaltung eines Gruppenfokus, thematisiert.   Referentin: Aylin Yilmaz, M.A., Doktorandin im Bereich Schulpädagogik der CAU zu Kiel, Projekt "Klassenführung" im Rahmen des Programms Lehramt in Bewegung an der CAU (CAU-LiB) WS2.1   Straßentheater     Nach einem kurzen theoretischen Überblick über Formen des Straßentheaters werden wir in verschiedenen Spielen entdecken, wie schnell sich innerhalb einer Gruppe Kreativität, Spontaneität und ein Gespür für die MitstreiterInnen entwickeln und wie dieses für das Theater auf offener Straße genutzt werden kann.Für diesen Workshop sind keine Vorkenntnisse erforderlich.   Referentin: Sarah Sjögren, hauptamtliche Referentin für junge GEW und Studierende bei der GEW Schleswig-Holstein WS3.1   Ich bin jetzt Lehrer*in! – Schreibend meine Rolle entdecken.   In diesem Workshop dreht sich alles um dich. Dich als Lehrerin oder Lehrer, als Erzieherin oder Erzieher, dich in deiner Rolle im Schulsystem und dich als ganzer Mensch mit deiner ganzen schillernden Persönlichkeit in all ihren Facetten. Schreibend spürst du nach, wer eigentlich deine Lieblingslehrerin oder dein Lieblingslehrer war, welche Werte dir wichtig sind und wonach du dich sehnst und reflektierst so deine Rolle als Lehrerin. In kurzen Gruppen- und Partnerarbeitsphasen tauschen wir uns aus, aber der Fokus liegt bei dir.Die Texte sollen dabei keine Normen erfüllen, weder besonders schön oder kreativ sein, noch der (neuen oder alten) Rechtschreibung entsprechen. Sie haben in diesem Raum nur eine dienende Funktion. Die Texte werden nur auf (deinen) Wunsch vorgelesen und nicht kommentiert. Bring gerne dein Lieblingsschreibzeug mit. Ein Stift, der dir gut in der Hand liegt, ein Booklet, Heft, Journal, Tagebuch oder einfach nur Papier in Lieblingslineatur.   Referentin: Nicole Haase, Grundschullehrerin und Schreibtrainerin, GEW Hamburg
WS1.2   Was ist eigentlich diese GEW?   Wir bringen Licht ins Dunkel des GEW-Dschungels. Wo kann ich mich engagieren? Wer sind meine Ansprechpartner*innen? Wer beschäftigt sich in der GEW gerade womit?   Referentin: Sarah Sjögren, hauptamtliche Referentin für junge GEW und Studierende bei der GEW Schleswig-Holstein WS2.2   Inklusionsmonat Mai 2020   Der Mai 2020 soll ganz im Zeichen der Inklusion stehen. Die junge GEW möchte den Monat aktiv mit Veranstaltungen, Austausch und Aktionen gestalten. Was stellen wir uns unter gelungener Inklusion vor? Welche Rahmenbedingungen brauchen wir dafür? Welche Forderungen leiten wir daraus ab?Steig mit uns in die Planung ein für den Inklusionsmonat Mai 2020!   Referent*innen: Junge GEW Schleswig-Holstein   WS3.2   Was ist eigentlich diese GEW?     Wir bringen Licht ins Dunkel des GEW-Dschungels. Wo kann ich mich engagieren? Wer sind meine Ansprechpartner*innen? Wer beschäftigt sich in der GEW gerade womit?   Referentin: Sarah Sjögren, hauptamtliche Referentin für junge GEW und Studierende bei der GEW Schleswig-Holstein
WS1.3 Bildung und Stadt   Gesellschaften und (Bildungs-) Institutionen sind seit je diversitätsgeprägt. Ein wichtiger Faktor, der Diversität begünstigt, ist nicht zuletzt Migration. Allerdings stehen der Alltagswirklichkeit häufig ein ausgrenzender öffentlich-medialer Diskurs und ausschließende Strukturen sowie Alltagspraktiken gegenüber, wenn es um soziale Minderheiten geht, die als ‚große Herausforderung‘ gedeutet werden. Dann verkehren sich ‚Integration‘ bzw. ‚Inklusion‘ nicht selten in Desintegration und Exklusion. Andererseits zeigen zahlreiche Praxisausschnitte, dass Diversität im institutionellen Alltag oftmals auch fraglos hingenommen wird, was auf eine Allgegenwärtigkeit von Inklusion hindeutet. Nach einem kurzen theoretischen Input über Eigenlogiken und Entstehungsgeschichten von Stadtgesellschaften, befassen wir uns mit Ausschnitten aus der pädagogischen Praxis. Wir beschreiben unsere eigenen Deutungen und diskutieren sie vergleichend. Abschließen fragen wir, was inklusive Stadtgesellschaft und inklusive Bildung heißen.   Referentin: Dr. Karin Cudak, seit 2008 aktives GEW-Mitglied, Förderschullehrerin in SH, davor wissenschaftliche Mitarbeit in Bildungs-, Stadt- und Schulforschung an den Unis Köln, Siegen und HH. WS2.3 Burnout-Prävention – für sich selbst sorgen, Erschöpfung verhindern, Energie aufbauen   Beschreibung folgt   Referentin: Angela Harting, Grundschullehrerin, Schulleiterin, Studienleiterin für Pädagogik am IQSH WS3.3 Diversität und Schrift   Sprachlich und kognitiv kommen Kinder mit einer ganzen Bandbreite an Voraussetzungen in die Schule – während manche Schüler*innen bereits Buchstaben, Sätze und Textchen schreiben und Bücher vorlesen, sehen manche Kinder noch keinen Zusammenhang zwischen Buchstaben und Lauten oder Schrift und Bedeutung. Wie lässt sich Schriftspracherwerb unter diesen Bedingungen für alle Kinder professionell fördern und  steuern? Wie lassen sich die verschiedenen Kompetenzbereiche – Lesen, Schreiben, Rechtschreiben, Sprechen und Zuhören sowie Sprache untersuchen – im Unterricht systematisieren? Wie können alle Kinder erfolgreich lesen und schreiben lernen? Nach einem kurzen theoretischen Input zum Schriftspracherwerb und bewährten Unterrichtskonzepten, schauen wir uns verschiedene Schriftprodukte und Schüler*innenprofile an und diskutieren Fördermöglichkeiten.   Referentin: Dr. Karin Cudak, seit 2008 aktives GEW-Mitglied, Förderschullehrerin in SH, davor wissenschaftliche Mitarbeit in Bildungs-, Stadt- und Schulforschung an den Unis Köln, Siegen und HH.
WS1.4 Partizipation in Kindertagesstätten   Partizipation im pädagogischen Sinne bedeutet mehr als bloße Teilhabe. Partizipation umfasst Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung. Dies kann nur gelingen, wenn Fachkräfte dazu bereit sind, Kinder als selbstbestimmte, mitentscheidende Subjekte wahrzunehmen, Machtverhältnisse zu reflektieren und Macht abzugeben. Im Workshop werden wir uns damit beschäftigen, wie Partizipation im pädagogische Alltag umgesetzt werden kann.   Referent: Christian Graap, Erzieher, Junge GEW Schleswig-Holstein   WS2.4 Gewaltfreie Kommunikation     Im Seminar geht es darum, wie wir mit einfachem Handwerkszeug eine Haltung entwickeln können, die uns Konflikte als begrüßenswerte zwischenmenschliche Verbindungsmomente erleben lässt. Eine Haltung, die im familiären und im beruflichen Kontext Begegnungen positiv gestalten lässt und Beziehungen nachhaltig stärkt. Referentin: Petra Kumm, Grundschullehrerin, Kommunikationstrainerin, Dolmetscherin, Gruppen-Mediatorin, Schülerin des Lebens WS3.4 Erfahrungsaustausch und Handwerkszeug zur Bildungsarbeit und -beratung mit Menschen mit Fluchterfahrung   Beschreibung folgt