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Tarifrunde 2020: Bund und Kommunen

Respektables Ergebnis

Bei den Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen kam es am Wochenende zum Durchbruch. „Das ist ein respektables Ergebnis in dieser schwierigen Coronazeit“, bewertete GEW-Tarifchef Daniel Merbitz die Einigung.

Gewerkschaften und Arbeitgeber im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen hatten vollkommen gegensätzliche Vorstellungen von einem Tarifabschluss in Coronazeiten. Kern des Ergebnisses sind eine Corona-Prämie von 300 bis 600 Euro im Jahr 2020, eine Gehaltserhöhung in zwei Schritten zum 1.4.2021 und zum 1.4.2022 sowie die Angleichung der Wochenarbeitszeit in den östlichen Bundesländern auf das 39-Stunden-Niveau im Westen zum 1. Januar 2023.

 

Das Ergebnis im Überblick
  • 300 bis 600 Euro steuerfreie Corona-Prämie noch im Jahr 2020
  • 1,4 % mehr Gehalt zum 1.4.2021, mindestens aber 50 Euro – 25 Euro für Auszubildende sowie Praktikantinnen und Praktikanten
  • 1,8 % mehr Gehalt zum 1.4.2022 – 25 Euro für Auszubildende sowie Praktikantinnen und Praktikanten.
  • Die Jahressonderzahlung wird für kommunale Beschäftigte in den Entgeltgruppen S 2 bis S 9 bzw. EG 1 bis 8 wieder erhöht: In den westlichen Ländern um fünf Prozentpunkte in 2022, in den östlichen Ländern um zwei Prozentpunkte in 2022 und drei Prozentpunkte in 2023.
  • Arbeitszeitangleichung Ost: 39,5 Stunden ab 2022, 39 Stunden ab 2023

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