GEW Schleswig-Holstein
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Tarifrunde 2020: Bund und Kommunen

4,8 Prozent, mindestens jedoch 150 Euro mehr Gehalt!

Das ist die zentrale Forderung der Gewerkschaften in der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes für die bei Bund und Kommunen Beschäftigten. Zudem erwarten die Gewerkschaften, dass die wöchentliche Arbeitszeit für die Angestellten in den östlichen Bundesländern auf 39 Stunden gesenkt und damit 30 Jahre nach der Einheit an das Westniveau angeglichen wird. Bisher arbeiten die kommunalen Beschäftigten in den neuen Bundesländern bei Vollzeit 40 Stunden pro Woche.

Bei der Tarifrunde 2020 für den öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen (TVöD) geht es um weit über zwei Millionen Beschäftigte. Die GEW vertritt dabei Erzieherinnen und Erzieher, Sozialpädagoginnen und -pädagogen, Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter sowie weitere Pädagoginnen und Pädagogen, die im Sozial- und Erziehungsdienst oder in anderen Bereichen von Bund und Kommunen arbeiten.

Beim Verhandlungsauftakt am 1. September 2020 in Potsdam bezeichneten die Arbeitgeber die Forderungen der Gewerkschaften als überzogen, legten ihrerseits aber kein Angebot vor.

 

Aktuelles TVöD

Philipp Westphal
Referent für Tarifpolitik
0431 5195132
Stephan Esser
Referent für Sozialpädagogische Berufe
0431 5195133