GEW Schleswig-Holstein - Medieninformationen https://www.gew-sh.de GEW Schleswig-Holstein - Medieninformationen de-DE GEW Schleswig-Holstein - Medieninformationen Fri, 28 Feb 2020 21:05:18 +0100 Fri, 28 Feb 2020 21:05:18 +0100 TYPO3 EXT:news news-20335 Fri, 28 Feb 2020 11:27:32 +0100 Abgeschmettert - Petitionsausschuss zeigt keine Wertschätzung für Lehrerinnen und Lehrer https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/abgeschmettert-petitionsausschuss-zeigt-keine-wertschaetzung-fuer-lehrerinnen-und-lehrer/ Mangelnde Wertschätzung für die Arbeit von LehrerInnen wirft die GEW dem Petitionsausschuss des Landtages vor. 5.300 Menschen hatten eine GEW-Petition für weniger Pflichtstunden unterstützt. Jetzt schmetterte der Ausschuss die Petition ab. Bildungsbereiche Schule Gute Arbeit Presse Schleswig-Holstein news-20236 Thu, 20 Feb 2020 14:40:18 +0100 Schulen brauchen bessere personelle Ausstattung https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/schulen-brauchen-bessere-personelle-ausstattung/ Wie sollen Lehrerinnen und Lehrer in den Inklusionsklassen ihre Arbeit nicht nur engagiert, sondern auch gut machen können? Eine Antwort auf diese zentrale Frage bleibt der Inklusionsbericht des Bildungsministeriums schuldig. Bildungsbereiche Schule Inklusion Eine Schule für alle Presse Schleswig-Holstein news-20181 Tue, 18 Feb 2020 14:10:05 +0100 Eine Schnapsidee wird Gesetz https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/eine-schnapsidee-wird-gesetz/ Bei der Aufspaltung von allgemeiner und beruflicher Bildung macht JAMAIKA nun Nägel mit Köpfen. Eine Änderung des Schulgesetzes soll den Weg frei machen, damit das Wirtschaftsministerium die Zuständigkeit für die Berufliche Bildung übernehmen kann. Bildungsbereiche Berufliche Bildung Schule Bildungssystem Presse Schleswig-Holstein news-20139 Mon, 10 Feb 2020 15:18:30 +0100 Einschulungsfeiern sind keine Mega-Events https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/einschulungsfeiern-sind-keine-mega-events/ Einschulungsfeiern in der Grundschule sollen weiterhin am Mittwoch nach den Sommerferien stattfinden. Dafür hat sich die GEW bei einer schriftlichen Anhörung gegenüber dem Bildungsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags ausgesprochen. Bildungsbereiche Schule Bildungssystem Presse Schleswig-Holstein news-20095 Tue, 04 Feb 2020 14:16:54 +0100 GEW gegen Tragen von Gesichtsschleiern in Schulen https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/gew-gegen-tragen-von-gesichtsschleiern-in-schulen/ Das Tragen von Gesichtsschleiern durch Schülerinnen in Schulen lehnt die Bildungsgewerkschaft GEW entschieden ab. Bisher gab es es in den schleswig-holsteinischen Schulen aber keine Niqab-Trägerinnen und daher auch keinen akuten Regelungsbedarf. Studium Wissenschaft Schule Migration Gesellschaftspolitik Bildungssystem Recht Presse Schleswig-Holstein news-19514 Mon, 09 Dec 2019 14:49:13 +0100 GEW übergibt 6.000 Unterschriften an Eka von Kalben https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/gew-uebergibt-6-000-unterschriften-an-eka-von-kalben/ Heute, 9.12.2019, hat die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke über 6.000 Unterschriften von Beschäftigten für ein besseres Kita-Gesetz an die Vorsitzende der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Schleswig-Holstein Eka von Kalben übergeben. Kita Bildungsgerechtigkeit Bildungsqualität Bildungssystem Gute Arbeit Presse Schleswig-Holstein news-19433 Thu, 05 Dec 2019 10:36:34 +0100 GEW sieht keine Notwendigkeit für Gesetzesinitiativen https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/gew-sieht-keine-notwendigkeit-fuer-gesetzesinitiativen/ Die GEW Schleswig-Holstein lehnt Gesetzesänderungen ab, um ein generelles Niqab-Verbot an Bildungseinrichtungen durchzusetzen. Das betonte die stellvertretende Landesvorsitzende Katja Coordes in Kiel bei der Anhörung im Landtag. Wissenschaft Schule Presse Schleswig-Holstein news-19397 Tue, 03 Dec 2019 17:15:27 +0100 Soziale Spaltung bleibt Achillesferse des deutschen Schulsystems https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/soziale-spaltung-bleibt-achillesferse-des-deutschen-schulsystems/ Die große Abhängigkeit des Bildungserfolges von der sozialen Herkunft der SchülerInnen bleibt die Achillesferse des deutschen Schulsystems. Die GEW fordert nach der jüngsten PISA-Studie ein konsequentes Gegensteuern. Bildungsbereiche Schule Eine Schule für alle Bildungsgerechtigkeit Bildungsqualität Bildungssystem Inklusion Presse Schleswig-Holstein news-19398 Fri, 29 Nov 2019 17:36:00 +0100 Gute Bildung wirksamstes Instrument gegen rechte Hetze https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/gute-bildung-wirksamstes-instrument-gegen-rechte-hetze/ Unter dem Motto „Zukunft mit Bildung mit Zukunft“ fand vom 27.11. bis 29.11.2019 in Weissenhäuser Strand die GEW-Landesdelegiertenversammlung statt. Bildungsbereiche Schule GEW Bildungssystem Presse Schleswig-Holstein news-19298 Tue, 26 Nov 2019 14:19:31 +0100 Knapp 6.000 Unterschriften für ein besseres Kita-Gesetz https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/knapp-6-000-unterschriften-fuer-ein-besseres-kita-gesetz/ Knapp 6.000 Unterschriften innerhalb von nur drei Wochen: Das ist ein klarer Beleg dafür, wie sehr die Forderungen der Bildungsgewerkschaft GEW für ein besseres Kita-Gesetz den Nerv der Beschäftigten treffen. Kita Bildungsqualität Bildungssystem Gute Arbeit Presse Schleswig-Holstein news-19304 Tue, 26 Nov 2019 12:38:00 +0100 GEW ruft zur Unterstützung der #NeustartKlima-Demos am 29. November auf https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/gew-ruft-zur-unterstuetzung-der-neustartklima-demos-am-29-november-auf/ Die Umweltaktivistinnen und -aktivisten von Fridays for Future rufen zum vierten globalen Klimastreik am kommenden Freitag (29..11.2019) auf. Unter dem Motto #Neustartklima wird für wirksamere Maßnahmen gegen den Klimawandel demonstriert. Bildungsbereiche Bildung weiter denken GEW Gesellschaftspolitik Presse Schleswig-Holstein news-18667 Mon, 04 Nov 2019 15:39:35 +0100 GEW startet Unterschriftensammlung für besseres Kita-Gesetz https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/gew-startet-unterschriftensammlung-fuer-besseres-kita-gesetz/ Auf dem 25. GEW-Erzieherinnentag in Neumünster startete die GEW eine Unterschriftensammlung, um den Forderungen der GEW nach besseren Arbeitsbedingungen und einer besseren Fachkraft-Kind-Relation Nachdruck zu verleihen. Soziale Arbeit Kita Bildung weiter denken Bildungsgerechtigkeit Bildungsqualität Bildungssystem Gute Arbeit TVöD Presse Schleswig-Holstein news-18429 Fri, 25 Oct 2019 13:09:06 +0200 Von guten Arbeitsbedingungen keine Spur https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/von-guten-arbeitsbedingungen-keine-spur/ Bei der heutigen (25.11.2019) Anhörung im Sozialausschuss des Landtages machte die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke auf gravierende Mängel im Kita-Gesetzentwurf aufmerksam: Zu wenig für gute Arbeitsbedingungen. Kita Bildungsfinanzierung Gute Arbeit Presse Schleswig-Holstein news-17797 Wed, 18 Sep 2019 15:11:20 +0200 GEW erhofft starkes Signal für mehr Klimaschutz https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/gew-erhofft-starkes-signal-fuer-mehr-klimaschutz/ Ein starkes Signal für mehr Klimaschutz erhofft sich die GEW von den Demos von Fridays for Future am 20.09.2019. Sie ruft ihre Mitglieder dazu auf, die Aktionen zu unterstützen, verzichtet aber aus rechtlichen Gründen auf einen Streikaufruf. Bildungsbereiche Schule Bildung weiter denken Gesellschaftspolitik Presse Schleswig-Holstein news-17719 Tue, 10 Sep 2019 16:19:45 +0200 Verfügungszeiten reichen gerade für Dienstbesprechungen https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/verfuegungszeiten-reichen-gerade-fuer-dienstbesprechungen/ Skeptisch beurteilt die GEW den heute (10.09.2019) von der Landesregierung veröffentlichten Entwurf für ein neues Kita-Gesetz. Bei Arbeitsbedingungen und Bildungsqualität bleibt er weit hinter den Notwendigkeiten zurück. Bildungsbereiche Kita Gute Arbeit Presse Schleswig-Holstein news-17702 Mon, 09 Sep 2019 16:28:55 +0200 Lehrkräftemangel wird noch krasser https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/gew-lehrkraeftemangel-an-grundschulen-wird-noch-krasser/ Bis Mitte des kommenden Jahrzehnts wird der Lehrkräftemangel noch weiter zunehmen. Das belegt eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung. Die GEW fordert Bildungsministerin Karin Prien zum Gegensteuern auf. Bildungsbereiche Schule Bildungsqualität Beamte Presse Schleswig-Holstein news-17664 Thu, 05 Sep 2019 11:21:46 +0200 Bleiben Schulen auf Rechnungen sitzen? Bildungsministerium gefordert https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/bleiben-schulen-auf-rechnungen-sitzen-bildungsministerium-muss-klarheit-schaffen/ So hatten Schulen mit besonderen Herausforderungen sich den „Bildungsbonus“ nicht vorgestellt. Statt, wie versprochen, unbürokratisch Gelder für pädagogische Zwecke ausgeben zu können, kämpfen nun manche darum, dass ihre Rechnungen bezahlt werden. Bildungsbereiche Schulsozialarbeit Schule Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Presse Schleswig-Holstein news-17637 Tue, 03 Sep 2019 16:18:27 +0200 Lehrkräftemangel wird dadurch nicht behoben https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/lehrkraeftemangel-wird-dadurch-nicht-behoben/ Ein Regionalzuschlag soll LehrerInnen im Vorbereitungsdienst in nicht so nachgefragte Ecken des Landes locken. Die GEW findet es richtig, neue Anreize auszuprobieren, hat aber an den Regionalzuschlag keine allzu hohen Erwartungen. Bildungsbereiche Schule LehrerInnenbildung Presse Schleswig-Holstein news-17442 Tue, 13 Aug 2019 10:48:56 +0200 Arbeitsbelastung der Lehrkräfte viel zu hoch https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/arbeitsbelastung-der-lehrkraefte-viel-zu-hoch/ Die GEW-Petition zur Lehrkräfte-Arbeitszeit wurde heute (13.08.2019) im Petitionsausschuss des schleswig-holsteinischen Landtages beraten. „Pflichtstunden runter, Entlastungen rauf!“ lauten die GEW-Forderungen. Bildungsbereiche Schule Bildungsqualität Gesundheit Gute Arbeit Presse Schleswig-Holstein news-17410 Thu, 08 Aug 2019 14:44:43 +0200 Kein Wort der Bildungsministerin zur Arbeitsbelastung der Lehrkräfte https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/kein-wort-der-bildungsministerin-zur-arbeitsbelastung-der-lehrkraefte/ Ein Dank der Bildungsministerin an die Lehrerinnen und Lehrer zum Schuljahresbeginn reicht der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) nicht. Sie erwartet konkrete Maßnahmen zur Senkung der Arbeitsbelastungen für die Lehrkräfte. Bildungsbereiche Berufliche Bildung Schule Bildung weiter denken Bildungsqualität LehrerInnenbildung Gute Arbeit Presse Schleswig-Holstein news-17339 Tue, 06 Aug 2019 16:38:44 +0200 Ausgrenzung statt Integration https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/ausgrenzung-statt-integration/ Die GEW stimmt mit Bildungsministerin Karin Prien (CDU) überein. Die hatte den Vorstoß ihres CDU-Parteifreundes Carsten Linnemann, Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen nicht einzuschulen, als „populistischen Unfug“ bezeichnet. Kiel – Nur wenig hinzuzufügen bleibt für die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) der Einschätzung der schleswig-holsteinischen Bildungsministerin Karin Prien (CDU). Die hatte den Vorstoß ihres CDU-Parteifreundes Carsten Linnemann, Kinder mit schlechten Deutschkenntnissen nicht einzuschulen, als „populistischen Unfug“ bezeichnet.

„Da stimmen wir mit Frau Prien völlig überein“, sagte der schleswig-holsteinische GEW-Landesgeschäftsführer Bernd Schauer am Dienstag, 6. August 2019 in Kiel. „Um am rechten Rand Wähler zu gewinnen, betreibt Herr Linnemann Stimmungsmache auf dem Rücken von Kindern. Statt auf Pädagogik setzt er auf Populismus, statt auf Integration auf Ausgrenzung. Wo sollen Kinder nicht-deutscher Muttersprache denn Deutsch lernen, wenn nicht in der Schule? Wie sollen sie Deutsch lernen, wenn nicht im Umgang mit Kindern deutscher Muttersprache?“ 

Der GEW-Landesgeschäftsführer plädierte dafür, die Schulen besser auszustatten: „Je besser die Bedingungen, desto größer die Chancen, dass Kinder nicht-deutscher Muttersprache schnell die deutsche Sprache erlernen und zu guten Schulabschlüssen kommen. Davon würden dann alle profitieren.“

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Bildungsbereiche Schule Bildung weiter denken Migration Gesellschaftspolitik Inklusion Presse Schleswig-Holstein
news-17043 Thu, 13 Jun 2019 14:42:39 +0200 GEW-Protestaktion vor dem Landeshaus https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/gew-protestaktion-vor-dem-landeshaus/ Mit einem über 200 Meter langen Kalender protestierte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Donnerstag, 13.06.2019 unter dem Motto "A 13 – Jetzt! Und nicht erst in 2.241 Tagen" vor dem Landeshaus in Kiel. Schule GEW Gute Arbeit TV-L Beamte Presse Schleswig-Holstein news-16965 Thu, 06 Jun 2019 09:47:20 +0200 „Frist ist Frust – Zukunftsvertrag für Dauerstellen nutzen!“ https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/frist-ist-frust-zukunftsvertrag-fuer-dauerstellen-nutzen/ Die GEW hat die Politik zur Nachbesserung des im Mai ausgehandelten „Zukunftsvertrags Studium und Lehre stärken“ aufgefordert. Wir brauchen eine verbindliche Verpflichtung, dass mit dem Geld in Zukunft unbefristete Stellen finanziert werden. Wissenschaft Bildung weiter denken Gute Arbeit Presse Schleswig-Holstein news-16959 Wed, 05 Jun 2019 15:41:35 +0200 GEW fordert Schwerpunkt auf bessere Ausstattung für Kindertagesstätten https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/gew-fordert-schwerpunkt-auf-bessere-ausstattung-fuer-kindertagesstaetten/ Die GEW begrüßt im Entwurf des neuen Kita-Gesetzes die Festschreibung der zweiten Fachkraft pro Kita-Gruppe. Für die Verbesserung der Qualität und Arbeitsbedingungen liefert der Entwurf aber insgesamt zu wenig. Kita Bildung weiter denken Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem Gute Arbeit Presse Schleswig-Holstein news-16692 Thu, 09 May 2019 15:54:06 +0200 Pflichtstunden runter, Entlastungen rauf https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/pflichtstunden-runter-entlastungen-rauf/ 5.300 Menschen unterstützen eine Petition der schleswig-holsteinischen GEW-Landesvorsitzenden Astrid Henke zur Absenkung der Pflichtstunden von Lehrerinnen und Lehrern. Der Petitionsausschuss des Landtages muss sich jetzt mit dem Thema befassen. Lehrerinnen und Lehrer arbeiten zu viel
„Lehrerinnen und Lehrer arbeiten zu viel. Die Zahl ihrer Pflichtstunden ist zu hoch. Sie arbeiten am späten Abend, am Wochenende und an Feiertagen. Aber auch Lautstärke in den Klassen, hoher Zeitdruck und Zusatzbelastungen durch eine immer heterogenere Schülerschaft beanspruchen sie über alle Maßen. Mit der Petition haben wir das Thema „Senkung der Pflichtstunden“ in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Die breite Unterstützung zeigt, dass es dort hingehört. Es ist Zeit für mehr Zeit. Pflichtstunden runter! Entlastungen rauf!“, forderte die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke am Donnerstag, 9. Mai 2019 auf der Landespressekonferenz in Kiel.  

Bildungsministerin will zu hohe Pflichtstundenzahl weiterhin festschreiben
Kritisch setzte sie sich mit der Politik von Bildungsministerin Karin Prien (CDU) auseinander: „Die Bildungsministerin lässt Fakten zur Gesundheit von Lehrerinnen und Lehrern erheben, tut aber nichts. Schlimmer noch: Ohne mit der Wimper zu zucken, will sie die Pflichtstundenverordnung verlängern, wohlwissend, dass sie damit die viel zu hohe Belastung der Lehrerinnen und Lehrer für die kommenden fünf Jahre festschreibt.“

Arbeit in der Schule darf nicht krank machen
Die Statuserhebung des Bildungsministeriums zur Lehrkräftegesundheit hatte gezeigt: Die Lehrkräfte leiden unter enormen Belastungen. Etwa die Hälfte von ihnen beurteilte die eigene Arbeitsfähigkeit nur als schlecht oder mäßig. Astrid Henke: „So geht das nicht weiter. Arbeit in der Schule darf doch nicht krank machen. Die Bildungsministerin muss hier mit Entlastungsmaßnahmen gegensteuern, nicht die zu hohe Pflichtstundenzahl beibehalten.“

Konkret fordert die GEW von der Landesregierung:
- Reduzierung der Pflichtstundenzahl in allen Schularten
- Erhöhung der Ausgleichsstunden und Einführung von Entlastungsstunden zum Beispiel für
  Klassenlehrkräfte und Korrekturzeiten
- Schluss mit ständiger Mehrarbeit
- Keine zusätzlichen Aufgaben ohne Ausgleich

Außerunterrichtliche Tätigkeiten massiv angestiegen
Die GEW-Landesvorsitzende zeigte auf, wie sehr sich die Rahmenbedingungen in den Schulen in den vergangenen Jahren verändert hätten. „Unterricht macht ein Drittel aus. Der Anteil der außerunterrichtlichen Tätigkeiten von Lehrkräften ist massiv gestiegen. Dazu zählen beispielsweise Elterngespräche. Für unterrichtsnahe Lehrarbeit, wie zum Beispiel Vor- und Nachbereitung sowie Korrekturen verbleibt dadurch nur noch ein Drittel. Trotzdem kommen weiterhin mehr Aufgaben hinzu. Die Politik tut aber nichts, damit Lehrkräfte ihre Aufgaben auch erledigen können. Die Unterrichtsverpflichtung wurde nicht entsprechend reduziert.“

Qualität des Unterrichts leidet
Unter dieser Entwicklung leide nicht nur die Gesundheit der Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch die Qualität des Unterrichts, so Astrid Henke. Die gegenwärtigen Lern- und Arbeitsbedingungen in der Schule machten es für sie immer schwerer, gut zu unterrichten. Astrid Henke wörtlich: „Lehrerinnen und Lehrer können unter den gegenwärtigen Bedingungen Schülerinnen und Schülern kaum gerecht werden. Sie brauchen mehr Zeit für guten Unterricht, Klassenleitung, Schulleitungs- und Koordinierungsaufgaben sowie Korrekturen und Prüfungen. Wer gute Bildung will, muss die Arbeitsbelastungen der Lehrkräfte senken! Jetzt - und nicht irgendwann!“

Tatsächliche Arbeitszeit der Lehrkräfte höher als bei übrigen Beamtinnen und Beamten
Die Lehrkräfte an Gymnasien in Schleswig-Holstein arbeiten beispielsweise im Vergleich zu Niedersachsen zwei Pflichtstunden mehr,  Lehrkräfte an Gemeinschaftsschulen 2,5 Pflichtstunden. Auch im Vergleich zu den anderen Beamtinnen und Beamten liegt die tatsächliche Arbeitszeit der Lehrkräfte höher, wie Untersuchungen belegen. Als Indikator für die hohe Belastung von Lehrkräften kann auch gewertet werden, dass nur knapp 20 Prozent von ihnen mit dem Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze in den Ruhestand gehen. Im übrigen Landesdienst sind es über 45 Prozent.
 

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Schule Bildung weiter denken Bildungsqualität Gesundheit Gute Arbeit Presse Schleswig-Holstein
news-16511 Wed, 24 Apr 2019 16:33:03 +0200 „Bildungsbonus“ unbürokratisch über die Bühne bringen https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/bildungsbonus-unbuerokratisch-ueber-die-buehne-bringen/ Schulen, die in einem schwierigen sozialen Umfeld arbeiten, erhalten nun vom Land mehr Unterstützung. Die Bildungsgewerkschaft GEW hatte darauf seit Jahren gedrungen.  Die GEW zeigte sich daher erfreut, dass aus ihrer Forderung jetzt zumindest für 20 Schulen ein konkretes Hilfsprogramm wird.

„Die betroffenen Schulen warten dringend auf die zusätzlichen Mittel. Lehrkräfte können dann besser arbeiten. Schülerinnen und Schüler bekommen fairere Chancen. Die Hilfe sorgt dafür, dass die Schulen mit ihren schwierigen  Herausforderungen etwas besser zurechtkommen können. Allerdings hätten wir uns eine umfangreichere Unterstützung gewünscht. Aber immerhin ist ein Anfang gemacht. Die Hilfe muss jetzt schnell und unbürokratisch über die Bühne gehen“, sagte die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke am Mittwoch, den 24. April 2019 in Kiel.      

In Richtung des Bildungsministeriums äußerte sie die Erwartung, dass die Gewichtung der Kriterien und Berechnungen für die Auswahl der 20 Schulen offengelegt würden. „Transparenz ist ganz wichtig. Nur so können alle Schulen nachvollziehen, warum die jeweiligen Schulen ausgewählt wurden.“

 

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Schule Bildung weiter denken Migration Gesellschaftspolitik Bildungsgerechtigkeit Bildungsqualität Bildungssystem Inklusion Gute Arbeit Presse Schleswig-Holstein
news-16356 Mon, 01 Apr 2019 14:05:15 +0200 Schon 2600 Unterschriften für GEW-Petition in den ersten Tagen https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/schon-2600-unterschriften-fuer-gew-petition-in-den-ersten-tagen/ Die GEW hat eine öffentliche Petition beim Landtag gestartet. Ziel: Senkung der Pflichtstunden für Lehkräfte sowie mehr Ausgleichs- und Entlastungsstunden, zum Beispiel für Korrekturen sowie für Klassenlehrkräfte. Schule GEW Gute Arbeit Presse Schleswig-Holstein news-16214 Tue, 19 Mar 2019 14:34:04 +0100 GEW fordert von Landesregierung Mindeststandards https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/gew-fordert-von-landesregierung-mindeststandards/ Nach jahrelangem Gezerre um den Digitalpakt sollen die Gelder für die Schulen nun schnell freigegeben werden. Die GEW fordert die Landesregierung auf, für die Schulen zügig Mindeststandards für das Lernen in der digitalen Welt festzulegen. Kiel – Nach dem jahrelangen Gezerre um den Digitalpakt zwischen Bund und Länder sollen die Gelder für die Schulen nun schnell freigegeben werden. Deshalb fordert die Bildungsgewerkschaft GEW die Landesregierung auf, für die Schulen zügig Mindeststandards für das Lernen in der digitalen Welt festzulegen.

Grundvoraussetzung für weitere Überlegungen ist nach Auffassung der GEW die flächendeckende Ausstattung mit Glasfaser und W-LAN. Was die Verteilung der Gelder angeht, sprach sich die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende Katja Coordes am Dienstag, den 19. März 2019 in Kiel für folgende Linie aus:

„Den größten Teil der Mittel aus dem Digitalpakt Schule sollen die Schulen erhalten, die bisher über keine oder nur eine geringe Ausstattung mit digitalen Medien verfügen, um die Mindeststandards erfüllen zu können. Aber auch die Schulen, die von ihren Schulträgern schon ganz gut ausgestattet wurden, müssen angemessen berücksichtigt werden, damit sie sich weiterentwickeln können.“

Katja Coordes verwies darauf, dass die digitale Ausstattung der Schulen in Schleswig-Holstein äußerst heterogen sei. Dies führe zu unterschiedlichen Lehr- und Lernbedingungen, aber auch zu einem unterschiedlichen Bedarf an Ausstattung für das Lernen und Lehren unter den Bedingungen der Digitalität.

„Land und Schulträger sind in der Pflicht Schulen und Lehrkräfte so auszustatten, dass die Umsetzung der Fachanforderungen für den Unterricht an allen Schulen möglich ist. Wenn zum Beispiel die Fachanforderungen für Mathematik den Einsatz digitaler mathematischer Werkzeuge verlangen, muss das in den Schulen auch möglich sein“, sagte die stellvertretende GEW-Landesvorsitzende.

Was die fachkundige Wartung und die Administration der digitalen Medien betrifft,  gehört dies für die GEW in die Hände der Schulträger. „Das ist keine Aufgabe für Lehrkräfte. Die sollen sich auf ihre pädagogischen Aufgaben konzentrieren“, so Katja Coordes wörtlich.

Vom Land verlangt die Gewerkschafterin mehr Zeit und Geld für die notwendige Lehrkräftefortbildung. Sie sieht das Land auch in der Pflicht, Voraussetzungen für eine digitale Kommunikation an den Schulen sicherzustellen, die den Bestimmungen des Datenschutzes voll und ganz genügen. „Dienst-Email-Adressen für Lehrkräfte sind überfällig, ebenso die Ausstattung mit Dienst-Geräten mit lizenzierter und geprüfter Software – z.B. Schreib- und Lernprogrammen.“ 

 

Verantwortlich:  Bernd Schauer, 19.03.2018

 

 

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Bildungsbereiche Berufliche Bildung Schule Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Presse Schleswig-Holstein
news-16193 Thu, 14 Mar 2019 15:56:09 +0100 Für gute Arbeitsbedingungen reicht das nicht https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/fuer-gute-arbeitsbedingungen-reicht-das-nicht/ Trotz einiger guter Maßnahmen noch zu dürftig. Für wirklich nachhaltige Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in den Kitas noch nicht ausreichend. So fasst die GEW ihre Meinung zu den Eckpunkten von Sozialminister Garg zur Kita-Reform zusammen. „Die Interessen der Beschäftigten in den Kitas kommen in den Eckpunkten zur Kita-Reform von Sozialminister Garg zu kurz. Das reicht nicht, um in den Kitas für akzeptable Arbeitsbedingungen und gute Bildungsqualität zu sorgen. Das ist aber notwendig, um mehr Erzieherinnen im Beruf zu halten und junge Leute für den Beruf zu gewinnen“, sagte die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke am Donnerstag, 14. März 2019  in Kiel.

Sie begründete ihre Kritik mit dem weiterhin zu schlechten Fachkraft-Kind-Schlüssel, unzureichenden Freistellungen für Kita-Leitungen und zu geringen Verfügungszeiten für das pädagogische Personal.  „Wer quasi den großen Wurf für die Kitas ankündigt, muss sich auch strenge Maßstäbe gefallen lassen“, so die Gewerkschafterin. „Fünf Stunden Verfügungszeit für eine Kita-Gruppe sind wirklich kümmerlich. Damit lassen sich gerade einmal die wöchentlichen Dienstbesprechungen abdecken. Für weitere Gespräche, wie zum Beispiel mit Eltern oder Heilpädagoginnen, bleibt da keine Zeit mehr.“ Bei der Leitungszeit drohten vielen Leiterinnen und Leitern sogar Verschlechterungen gegenüber dem gegenwärtigen Zustand.

Die GEW-Landesvorsitzende würdigte auch die nicht wenigen positiven Punkte im Konzept der Landesregierung: zwei Fachkräfte pro Gruppe, Ersatz von Ausfallzeiten von erkrankten Beschäftigten, Festlegung von landesweit gültigen Standards, wo es bislang nur vage Formulierungen gibt, Begrenzung der Elternbeiträge.

Eindringlich warnte Astrid Henke davor, bei der Inklusion in den Kitas die Fehler aus dem Schulbereich zu wiederholen. „Für die Inklusion in Kitas ist eine durchgehende Besetzung mit Heilpädagoginnen in den Gruppen mit Kindern mit Beeinträchtigungen dringend erforderlich. Keinesfalls dürfen die Erzieherinnen mit dieser Aufgabe allein gelassen werden. Die bisherige Arbeit in den Integrationsgruppen scheint sich doch bewährt zu haben.“

Info:
Rund 18.000 pädagogisch Tätige arbeiten in Schleswig-Holstein in den Kindertagesstätten. Der Nationale Bildungsbericht spricht bundesweit von einem Fehl von mehr als 300.000 Erzieherinnen bis zum Jahr 2025. Auf Schleswig-Holstein runtergebrochen wären das etwa 10.000.

Verantwortlich: Bernd Schauer, 14.03.2019

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Bildungsbereiche Kita Thema Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Gute Arbeit Presse Schleswig-Holstein
news-16182 Wed, 13 Mar 2019 14:46:30 +0100 GEW sehr zufrieden über Einigung mit Landesregierung https://www.gew-sh.de/presse/detailseite/neuigkeiten/gew-sehr-zufrieden-ueber-einigung-mit-landesregierung/ Sehr zufrieden zeigte sich die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke über die Übernahme des Tarifabschlusses für die Länder auf die Beamtenbesoldung in Schleswig-Holstein. Dienstagabend (12.03.2019) einigten sich Gewerkschaften und Landesregierung. Der Tarifabschluss wird in zwei getrennten Gesetzgebungsverfahren auf die Besoldung und Versorgung übertragen.

„Das ist diesmal ganz gut gelaufen. Wir freuen uns, dass wir uns mit der Finanzministerin so schnell auf dieses gute Ergebnis verständigen konnten. Der Tarifabschluss wird zeit- und wirkungsgleich auf die Besoldung und Versorgung übertragen. Verbeamtete Lehrerinnen und Lehrer erhalten damit wie die Tarifbeschäftigten rückwirkend zum 1. Januar 2019 3,01 Prozent mehr Geld“, sagte Astrid Henke am Mittwoch, 13. März 2019 in Kiel. Weitere Erhöhungsschritte folgen.

Das mit dem ersten Gesetz nicht übertragene Restvolumen des Tarifabschlusses von 0,4 Prozent soll im Rahmen eines zweiten Gesetzes (Besoldungsstrukturgesetz) für Verbesserungen der Besoldungsstruktur und insbesondere zur Verbesserung der Eingangsbesoldung verwendet werden.

Die GEW-Landesvorsitzende stellte klar, dass für sie in diesem Zusammenhang das Weihnachtsgeld immer noch auf der Tagesordnung stehe. „Die Landesregierung muss auch dafür beim geplanten Besoldungsstrukturgesetz weiteres Geld locker machen. Ohne strukturelle Verbesserungen bei der Besoldung vor allem für Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger ist der Landesdienst sonst nicht mehr attraktiv genug. Das belegt auch der starke Lehrkräftemangel.“

Info:
Im Rahmen eines zeitnahen ersten Gesetzgebungsverfahrens soll die Besoldung analog der linearen Steigerungen des Tarifergebnisses zum 1. Januar 2019 um 3,01 Prozent, zum 1. Januar 2020 um 3,12 Prozent und zum 1. Januar 2021 um 1,29 Prozent erhöht werden. Die Anwärterbezüge steigen zum 1. Januar 2019 und zum 1. Januar 2020 um jeweils 50 Euro. Mit einem schnellen Verfahren soll eine Auszahlung der Erhöhung möglichst zum 1. August 2019 ermöglicht werden.

Wie beim Tarifabschluss sollen zum 1. Januar 2020 Besoldung und Versorgung um 3,12 Prozent und zum 1. Januar 2021 um 1,29 Prozent erhöht werden. Die Anwärterbezüge steigen zum 1. Januar 2019 und zum 1. Januar 2020 um jeweils 50 Euro.

Da die soziale Komponente im Tarifabschluss Mindestbeträge vorsieht, deren Zahlung bei der Besoldung nicht umsetzbar ist, erhalten alle aktiven Beamtinnen und Beamten in 2019 eine Einmalzahlung von 100 Euro  (Teilzeitkräfte anteilig). Anwärterinnen und Anwärter bekommen 50 Euro. Die Auszahlung soll im Oktober 2019 erfolgen. Damit soll in 2019 einmalig die Differenz zwischen dem Gesamtvolumen des Tarifabschlusses von 3,2 Prozent und der vorgenommenen linearen Anpassung von 3,01 Prozent kompensiert werden.

Das Gesetzgebungsverfahren zum Besoldungsstrukturgesetz soll in 2019 beginnen und wird wahrscheinlich in 2020 abgeschlossen werden.

Verantwortlich: Bernd Schauer, 13.03.2019

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Bildungsbereiche Schule TV-L Beamte Presse Schleswig-Holstein