GEW Schleswig-Holstein - Website https://www.gew-sh.de GEW Schleswig-Holstein - Website de-DE GEW Schleswig-Holstein - Website Tue, 15 Jan 2019 15:35:15 +0100 Tue, 15 Jan 2019 15:35:15 +0100 TYPO3 EXT:news news-15715 Mon, 14 Jan 2019 13:06:11 +0100 Weiterhin Probleme bei Gehaltszahlungen vom Land https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/weiterhin-probleme-bei-gehaltszahlungen-vom-land/ Immer noch gibt es viele Probleme bei den Gehaltszahlungen für Tarifbeschäftigte in Schleswig-Holstein. Auch wenn das Land mit Hochdruck an der Lösung der Probleme arbeitet, stellt die Situation viele Beschäftigte vor Probleme. Aus Sicht der GEW ist die Situation für die Beschäftigten nicht akzeptabel.

Die GEW fordert deshalb trotz der schwierigen Lage im Dienstleistungszentrum Personal (DLZP) vor allem eine umfassende und transparente Information der betroffenen Beschäftigten.

Die GEW hat sich in einem Brief an die Finanzministerin Monika Heinold gewandt und um eine Klarstellung gebeten, dass keine Ausschlussfristen oder Widerspruchsfristen verstreichen, solange die Probleme beim DLZP weiter bestehen, unabhängig davon, ob Entgeltansprüche dem DLZP durch die personalverwaltenden Dienststellen gemeldet worden sind oder nicht.

Probleme gibt es aber auch nach wie vor bei den besonderen Härtefällen, für die ein gesondertes Verfahren vereinbart wurde. GEW-Kolleginnen und Kollegen sollten sich bei besonderen Härtefällen trotzdem an die GEW-Geschäftsstelle wenden.

Im Moment kann die GEW leider nicht viel mehr machen. Wir werden unsere Mitglieder aber selbstverständlich auch im Nachklang der Probleme bei der Umsetzung ihrer Ansprüche unterstützen.

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Artikel Schleswig-Holstein
news-15682 Fri, 04 Jan 2019 10:48:33 +0100 Das ändert sich 2019 für Arbeitnehmer und Versicherte https://www.dgb.de/themen/++co++8d26ce9a-c632-11e8-beec-52540088cada Am 1. Januar 2019 treten neue Gesetze und Regelungen in Kraft. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat auf seiner Website eine Übersicht erstellt, was sich für Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Versicherte verändert. Bildungsbereiche Gute Arbeit Artikel Schleswig-Holstein news-15654 Fri, 21 Dec 2018 09:57:38 +0100 GEW fordert sechs Prozent mehr Gehalt – mindestens 200 Euro https://www.gew-sh.de/rss-news/?juHash=eb3688473a63a091808d44171d87e7ebabd1ed39&jumpurl=https%3A%2F%2Fwww.gew.de%2Faktuelles%2Fdetailseite%2Fneuigkeiten%2Fgew-fordert-sechs-prozent-mehr-gehalt-mindestens-jedoch-200-euro%2F Die Gewerkschaften gehen mit einer Forderung von sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro, in die Tarifrunde 2019. Die GEW verlangt auch Verbesserungen für Lehrkräfte und den Sozial- und Erziehungsdienst der Länder. Kita Schule Gute Arbeit TV-L Artikel Schleswig-Holstein news-15619 Mon, 17 Dec 2018 15:46:40 +0100 Jetzt für Seminare in 2019 anmelden https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/jetzt-fuer-seminare-in-2019-anmelden/ Gesundheitsschutz, Teamwork, Stimmtraining - oder doch eine Kanutour? Wir freuen uns ab sofort über eure Anmeldungen zu dem Seminaren der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit! GEW Artikel Schleswig-Holstein news-15584 Mon, 17 Dec 2018 14:20:00 +0100 Weihnachtswunsch für Gute Arbeit und Gute Bildung! https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/weihnachtswunsch-fuer-gute-arbeit-und-gute-bildung/ Was ist euer Weihnachtswunsch für gute Arbeit und gute Bildung? Wir wollen eure Wünsche auf unseren GEW-Weihnachtszettel setzen. Mehr zur Aktion und eine Auswahl der eingegangenen Wünsche findet ihr hier! GEW Artikel Schleswig-Holstein news-15621 Thu, 13 Dec 2018 16:28:00 +0100 Ortsvereins Brunsbüttel mobilisiert gegen den Lehrkräftemangel https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ortsvereins-brunsbuettel-mobilisiert-gegen-den-lehrkraeftemangel/ Bei schaurigem Wetter, bei Regen und Gegenwind standen hartgesottene Mitglieder des GEW-Ortsvereins Brunsbüttel am 2. Adventssamstag in der Haupteinkaufsstraße, um auf den Lehrkräftemangel in Dithmarschen aufmerksam zu machen. Schule Gute Arbeit Artikel Schleswig-Holstein news-15568 Wed, 12 Dec 2018 14:15:59 +0100 Her mit unserem Weihnachtsgeld! https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/her-mit-unserem-weihnachtsgeld/ Weihnachtsmänner und Weihnachtslieder umrahmten eine Aktion der Gewerkschaften GdP und GEW am Mittwoch, 12.12.2018 vor dem Landeshaus. Das Motto „Schluss mit selbstgestrickten Pullis zu Weihnachten, her mit unserem Weihnachtsgeld!“ Schule GEW Beamte Artikel Schleswig-Holstein news-15497 Tue, 04 Dec 2018 11:16:50 +0100 Ab 1.1.2019 monatlich 60 Euro mehr für LiV https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ab-112019-monatlich-60-euro-mehr-fuer-liv/ Ein schöner Erfolg für die GEW und für LiV in Schleswig-Holstein! Seit Jahren kämpfen wir für eine Erhöhung der Bezüge - nun ist es endlich soweit. Ab dem 1. Januar bekommen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst monatlich 60 Euro mehr. Schule Bildung weiter denken GEW Bildungsfinanzierung LehrerInnenbildung Gute Arbeit Beamte Artikel Schleswig-Holstein news-15500 Thu, 29 Nov 2018 12:53:00 +0100 Wer die AfD einlädt, muss mit Kritik rechnen https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/wer-die-afd-einlaedt-muss-mit-kritik-rechnen/ Die AfD vertritt rassistische Inhalte. Wer diese Partei zu sich einlädt, darf sich daher über Kritik nicht wundern. Ein Beitrag der schleswig-holsteinischen GEW-Landesvorsitzenden Astrid Henke. Nachdem der Philologenverband ein kritisches GEW-Flugblatt zu seinem Umgang mit der AfD zum Anlass genommen hat, mit dem Thema an die Presse zu gehen, stellt die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke in diesem Beitrag einige Dinge klar.

Es geht der GEW nicht darum, den Philologenverband in die Nähe der AfD zu rücken. Unsere Kritik am Philologenverband bezieht sich vielmehr darauf, dass er die AfD durch sein Verhalten salonfähig macht, indem er die AfD wie jede andere Partei behandelt. Die AfD ist jedoch keine Partei wie jede andere! Sie vertritt eindeutig rassistische Inhalte, wie wir sie in unserem Flugblatt zitiert haben.

Der Philologenverband hat den AfD-Landtagsabgeordneten Dr. Frank Brodehl in jüngster Vergangenheit einmal um ein Grußwort gebeten und ihn dann wie Abgeordnete der anderen Landtagsparteien zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Hier nachzulesen:
https://phv-sh.de/2018/10/30/lehrerbildung-ist-ein-zentrales-anliegen-der-schulleiter-an-gymnasien
/
https://phv-sh.de/wp-content/uploads/2018/05/2018_03_21-Gymnasium-heute-web.pdf

Herr Dr. Brodehl steht als AfD-Landtagsabgeordneter genauso für die von uns im Flugblatt zitierten üblen Inhalte der AfD wie die Herren Gauland und Höcke sowie Frau Weidel. Wer den Landtagsabgeordneten Dr. Brodehl zu einer Diskussion zur Lehrkräftebildung einlädt, dem muss klar sein, dass er den Landtagsabgeordneten einer rassistischen Partei einlädt. Und das übrigens auch noch genau zu dem Zeitpunkt, als die AFD in mehreren Bundesländern Denunziationsportale installierte, um kritische Lehrkräfte im Internet denunzieren zu lassen und einzuschüchtern.

Ein Blick in die Geschichte und in andere Länder reicht, um zu erkennen, dass nicht alle Parteien, die in Parlamente gewählt wurden, demokratische Werte vertraten oder vertreten. Vor diesem Hintergrund ist es geradezu eine Verpflichtung für Gewerkschaften oder Lehrerorganisationen, Farbe zu bekennen. Auf keinen Fall sollten sie Parteien wie der AfD, die in ihren Äußerungen die Würde des Menschen immer wieder mit Füßen tritt, ein Forum zur Verbreitung ihrer politischen Ideen bieten.

Die GEW ist nicht neutral. Auch Lehrerinnen und Lehrer dürfen nicht neutral sein. Sie sind nämlich durch ihren Eid auf das Grundgesetz immer zur Parteinahme für Menschenrechte und Bürgerrechte verpflichtet.

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Bildungsbereiche Studium Schule Bildung weiter denken GEW Gesellschaftspolitik Artikel Schleswig-Holstein
news-15370 Thu, 15 Nov 2018 18:24:21 +0100 Rechten Drohungen nicht nachgeben - "Wildes Herz" schnell zeigen https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/rechten-drohungen-nicht-nachgeben-wildes-herz-schnell-zeigen/ Sicherheit von SchülerInnen muss Vorrang haben. Trotzdem ist die Absage einer Filmvorführung bei der SchulKinoWoche nach rechtsextremistischen Drohungen ein schlimmes Signal. Im Rahmen der SchulKinoWoche sollte der Film Wildes Herz in Bad Schwartau gezeigt werden. In dem Film wird die Politpunkband Feine Sahne Fischfilet portraitiert. Regie führte der bekannte Schauspieler Charly Hübner. Massive Drohungen aus der rechtsextremen Ecke haben nun für eine vorläufige Absage der Kinovorführung gesorgt.

Der schleswig-holsteinischen Bildungsministerin Karin Prien ist uneingeschränkt zuzustimmen, wenn sie sagt: „Es ist nicht hinnehmbar, dass eine pluralistische Gesellschaft vor extremistischen Drohungen in die Knie geht und sich in ihren Freiheiten beschneiden lässt.“ Das sollte sie so im Kabinett auch noch einmal ihrem Kollegen Innenminister sagen, der für die innere Sicherheit verantwortlich ist.

Denn für mich stellt sich die Frage: Sollte es in einem freiheitlichen Rechtsstaat nicht eine Selbstverständlichkeit sein, dass dieser Staat in der Lage ist, eine Kinovorführung zu schützen? Gibt es für solche Fälle nicht die Polizei? Für jedes Drittliga-Spiel beim Fußball steht sie doch auch zur Verfügung. Oder bei der Kieler Woche. Oder bei GEW-Demonstrationen. Oder in Tausender-Stärke gar, um Demonstranten aus dem Hambacher Forst zu vertreiben. Lassen sich da nicht genügend PolizistInnen und vielleicht auch noch ein Spürhund abzweigen, um eine sichere Kino-Vorstellung zu gewährleisten? Der Film muss so schnell wie möglich in einer sicheren Umgebung für die SchülerInnen gezeigt werden.

Eine üble Rolle spielt übrigens wieder einmal auch die AfD. Über Facebook hat sie massiv gegen die Kinovorführung gehetzt.

Foto: Sven Mandel, cc-Lizenz

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Artikel Schleswig-Holstein
news-15164 Fri, 26 Oct 2018 12:58:44 +0200 Den Mutigen gehört die Welt https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/den-mutigen-gehoert-die-welt/ Vor 100 Jahren machten Matrosen, Soldaten und Arbeiter der Monarchie ein Ende. Aus dem Kieler Matrosenaufstand wurde eine Revolution, an deren Ende die Republik stand. Die GEW Schleswig-Holstein beleuchtet das Thema ausführlich. Bildungsbereiche Studium Wissenschaft Weiterbildung Berufliche Bildung Schule Gesellschaftspolitik Artikel Schleswig-Holstein news-15151 Wed, 24 Oct 2018 14:42:04 +0200 Plumpe Einschüchterungsversuche https://www.gew-sh.de/rss-news/?juHash=b5574ea935fe80d95b5dd4d1517e89a0d68783d5&jumpurl=https%3A%2F%2Fwww.gew.de%2Faktuelles%2Fdetailseite%2Fneuigkeiten%2Fplumpe-einschuechterungsversuche%2F In Hamburg, Baden-Württemberg und Sachsen hat die AfD Portale ins Netz gestellt, über die Lehrkräfte denunziert werden sollen, die kritisch über die Rechtsaußen-Partei sprechen. Andere AfD-Landesverbände wollen nachziehen. Artikel Schleswig-Holstein news-15133 Mon, 22 Oct 2018 13:12:18 +0200 #Chemnitz #Werte #wirsindmehr https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/chemnitz-werte-wirsindmehr/ Nach den Übergriffen von Chemnitz ging #wirsindmehr viral. Empörung im Internet durch das Teilen von Bildern auszudrücken reicht nicht mehr aus. Die politische Bildung an den Schulen muss gestärkt werden. Schule Artikel Schleswig-Holstein news-15010 Mon, 01 Oct 2018 11:03:37 +0200 Volles Haus bei GEW-Personalrätekonferenz https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/volles-haus-bei-gew-personalraetekonferenz/ Mehr als 180 Personalrät*innen waren am 26.09.2018 bei der GEW Personalrätekonferenz, zum Thema „Arbeits- und Gesundheitsschutz von Lehrkräften“. Die Arbeitsbelastung der Kolleg*innen an den Schulen ist zu hoch! Das Ministerium muss jetzt handeln! Schule GEW Gesundheit Mitbestimmung Artikel Schleswig-Holstein news-12083 Fri, 28 Sep 2018 13:02:00 +0200 GEW-Fachtagung für sozialpädagogische Fachkräfte https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-fachtagung-fuer-sozialpaedagogische-fachkraefte/ „Wertschätzung braucht Profis – Profis brauchen Wertschätzung“. So lautet das Motto unserer 24. Fachtagung für Sozialpädagogische Berufe am 10. November in Neumünster. Anmeldung jetzt möglich! Am 10. November 2018 findet in der Gemeinschaftsschule Brachenfeld in Neumünster die 24. GEW-Fachtagung  für ErzieherInnen und SozialpädagogInnen statt. Die Fachtagung ist eine besondere Veranstaltung für Beschäftigte aus allen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern. In rund 20 Workshops holen sie sich praxistaugliche Ideen für den beruflichen Alltag und die pädagogische Arbeit mit Kindern.

„Wertschätzung braucht Profis – Profis brauchen Wertschätzung“

So lautet das Motto unserer 24. Fachtagung für Sozialpädagogische Berufe am 10. November in Neumünster. Hauptreferentin ist in diesem Jahr Frau Dr. Ursula Wollasch, Geschäftsführerin des Landesverbandes Katholischer Kindertagesstätten, Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.

Für Personen, die  in sozialen Berufen arbeiten, ist es eine zentrale Herausforderung, die Individualität des einzelnen Kindes oder des einzelnen Jugendlichen zu achten und wertzuschätzen. Dies ist ihnen aber nur möglich, wenn es ihnen gelingt, das Kind oder den Jugendlichen in seiner ganzen Individualität wahrzunehmen, sich einzufühlen und zu verstehen.

Im Kindesalter verläuft diese Wertschätzung vermehrt über Gestik und Mimik, die Stimme oder die ganze Körperhaltung. Bei älteren Kindern oder Jugendlichen erhält die Sprache und Kommunikation eine immer bedeutendere Rolle. Doch letztendlich ist es von Anfang an ein Zusammenspiel aller dieser genannten Faktoren. Und dieses muss Wertschätzung erlernt werden: in den entsprechenden Ausbildungen der pädagogischen Fachkräften: Wertschätzung braucht Profis.

Doch damit pädagogische Fachkräfte diese Wertschätzung auch in der Praxis umsetzen können, brauchen sie entsprechende Rahmenbedingungen. Wertschätzendes Verhalten ist schwierig, wenn Gruppen zu groß sind, es nicht genügend Zeit gibt, es dauerhaft zu wenig Personal gibt, die Arbeitsbelastung dauerhaft zu hoch ist  und sich die Beschäftigten deshalb permanent überfordert und gestresst fühlen.

Deshalb müssen die Arbeitsbedingungen dringend verbessert werden: in Krippen, Kitas, Horten und Jugendhilfeeinrichtungen. Dazu gehören eine auskömmliche Finanzierung der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen und Arbeitsbedingungen, die es den Beschäftigten ermöglichen, die an sie gestellten Aufgaben auch zu erfüllen und wertschätzend zu agieren: Profis brauchen Wertschätzung!

Zurzeit finden Verhandlungen über ein neues Kindertagesstättengesetz in Schleswig-Holstein statt. In diesem Gesetz werden die Finanzierung des Kindertageseinrichtungen und die zukünftigen Arbeitsbedingungen der Beschäftigten festgeschrieben: Qualifikation des pädagogischen Personals, Gruppengrößen, Vor- und Nachbereitungszeiten, Leitungsfreistellungen, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten u.v.m.

Beteiligt an diesen Verhandlungen/Gesprächen mit der Landesregierung sind die Kommunen, die Träger der freien Wohlfahrtspflege und die Eltern. Wer fehlt sind die Interessenvertretungen der Beschäftigten. Sie wurden nicht eingeladen, sich am Prozess zu beteiligen, obwohl es gerade die Beschäftigten sind, die die Qualität von Kindertageseinrichtungen ausmachen. Obwohl wir nicht direkt beteiligt sind, wird es uns aber nicht davon abhalten, uns mit Nachdruck und großem Engagement in den Gesetzgebungsprozess einzumischen. 

Nach der Eröffnungsveranstaltung finden wieder viele interessante Arbeitsgruppen statt. Das Angebot reicht in diesem Jahr von „Resilienz“, „Empathie und Herzverbindung durch gewaltfreie Kommunikation“ oder  „Entspannung – Konzentration – Wahrnehmung – Übungen für die eigene Gesundheit“ über „Wertschätzende Kommunikation mit Eltern“ bis hin zu „Freies Malen mit Kindern“.

Wir würden uns freuen, Sie am 10. November in Neumünster begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen und Online-Anmeldung hier.

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Schulsozialarbeit Kita Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem Gute Arbeit TVöD Artikel Schleswig-Holstein
news-14917 Tue, 18 Sep 2018 15:09:44 +0200 Apps und Digitale Medien im Unterricht https://www.gew-sh.de/rss-news/?juHash=c31b4956853dc06bbb9ed5183dfa102f97f29bce&jumpurl=https%3A%2F%2Fwww.gew.de%2Faktuelles%2Fdetailseite%2Fneuigkeiten%2Fwelche-apps-sind-fuer-den-alltag-in-der-bildung-wichtig%2F Ein Referat als Snapchat-Story präsentieren, eine Kanzlerwahl im Serious Games nachspielen oder mit der Virtual-Reality-Brille ins antike Rom reisen: Neue Medien und digitale Technologien werden Schule und Unterricht zunehmend beeinflussen. Die GEW will Pädagoginnen und Pädagogen verstärkt über Themen rund um die digitale Bildung informieren und Tipps für den Umgang mit neuen Medien im Unterricht geben. Wir stellen Apps und Programme vor, mit denen Lehrkräfte die Notenvergabe digital verwalten, gemeinsam im Kollegium online brainstormen oder eigene Lernvideos produzieren können. Außerdem erklären wir, wie beispielsweise die politische Bildung vom Einsatz digitaler Lernspiele profitieren könnte, welche konkreten Games es dazu gibt, und welche Plattformen Hilfestellung und Materialien bieten.

Auch dem Thema Medienkompetenz kommt zunehmend mehr Bedeutung zu. Lehrkräfte müssen diese Fähigkeit nicht nur besitzen, sondern an Schülerinnen und Schüler vermitteln. Die GEW gibt Tipps zu Portalen und Publikationen, die über Netzphänomene wie Fake News und Social Bots aufklären, und die Pädagoginnen und Pädagogen nutzen können, um zu einem kritischen Umgang mit neuen Medien zu erziehen.

Noch sind es Zukunftsvisionen, aber der Einsatz von Augmented und Virtual Reality könnte die Ausbildung in Schule, Universität und Beruf künftig noch stärker verändern. Die GEW erklärt, was sich hinter den neuen IT-Technologien verbirgt, und welche damit verbundenen Aspekte aus Gewerkschaftssicht kritisch zu begleiten sind. Weitere Positionen und Ansätze zum Thema digitale Bildung fasst auch die GEW-Broschüre "Erfolgreich mit Neuen Medien! Was bringt das Lernen im Netz?" zusammen.

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Bildungsbereiche Bildung weiter denken Bildungsqualität Bildungssystem Artikel Schleswig-Holstein
news-14889 Tue, 18 Sep 2018 11:05:53 +0200 GEW-Informationen zur Überprüfung der Startgutschriften https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-informationen-zur-ueberpruefung-der-startgutschriften/ Am 8. Juni 2017 einigten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber auf eine neue Berechnung der Startgutschriften für die Zusatzversorgung. Die GEW gibt Informationen zu den Verbesserungen für die Beschäftigten. Für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst wurde im Jahr 2001 die Zusatzversorgung reformiert. Im Rahmen der Umstellung  wurde die so genannte Startgutschrift ermittelt. Die Art und Weise, wie diese Startgutschrift berechnet wurde, war von Anfang an in Kritik und Gegenstand mehrerer gerichtlicher Verfahren. Dies galt insbesondere für die Startgutschriften von Kolleginnen und Kollegen, die damals noch keine 55 Jahre alt waren („rentenferne Jahrgänge“).

2017 haben die Gewerkschaften und die VBL die Urteile zu den Startgutschriften abschließend tarifvertraglich umgesetzt und eine Einigung über die Art und Weise einer Neuberechnung erzielt. Die Erhöhungen betragen bis zu 11,11 Prozent der ursprünglichen Startgutschrift. Davon profitieren alle Beschäftigte, die zum Zeitpunkt der Einstellung älter als 20 Jahre waren.

Hierüber wurde von Seiten des GEW Hauptvorstands bereits informiert.

Nachdem es bereits 2011 eine erste Überprüfung der Startgutschriften gab, werden nun alle Startgutschriften neu überprüft. Seit August 2018 informiert die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) die betroffenen Tarifbeschäftigten.

Die kirchlichen und kommunalen Zusatzversorgungskassen (ZVK) werden in der nächsten Zeit  ebenfalls alle damals rentenfernen Startgutschriften überprüfen.

Den Beschäftigten, die bereits in Rente sind, wird eine Erhöhung rückwirkend ab ihrem Rentenbeginn nachgezahlt.

 

Neue Berechnung

Neu ermittelt wird der „Vomhundertsatz (v.H.). Dieser ergibt sich auf Grundlage der „erreichbaren Jahre“. Dies ist die  Zeit zwischen dem

- Eintrittsdatum (Beginn der Pflichtversicherung in der VBL) und

- dem Monat, in dem das 65. Lebensjahr vollendet wird.

 

Sind „Eintrittsdatum“ und „Monat 65. Geburtstag“ richtig angegeben, muss nichts weiter überprüft werden.

Dann folgt folgende Berechnung:  100 geteilt durch erreichbare Jahre = x Prozent (mind. 2,25 % max. jedoch 2,5 %). Dieser Prozentsatz wird mit der Anzahl der Jahre vom Eintrittsdatum bis zum 31.12.2001 multipliziert.

Der sich so ergebende „Vomhundertsatz“ wird mit einem DM-Betrag multipliziert, welcher der sogenannten Voll-Leistung aus der ersten Mitteilung über die Startgutschrift entspricht, die alle damals „rentenfernen“ Versicherten im Jahr 2003 erhalten haben. Dieser Betrag ist unverändert, das heißt es muss der gleiche Betrag sein, der auch in der alten Startgutschrift stand.

Bei den Beschäftigten, die  im Jahr 2011/2012 bereits einen Zuschlag und damit eine höhere Startgutschrift erhalten haben, kann es sein, dass sich trotz eines höheren Vomhundertsatzes nun keine Steigerung im Vergleich zur Startgutschrift 2011 ergibt.

 

Information der VBL:

https://www.vbl.de/de/service/informationen/newsarchiv/vblklassik-neuberechnung-der-startgutschriften-f%C3%BCr_jkaphsn4.html?s=1ues59mfFBwcsviUu

 

Gesa Bruno-Latocha, GEW Hauptvorstand, VB Tarif- und Beamtenpolitik

Annette Loycke, Landesrechtsstelle GEW Hessen

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Schulsozialarbeit Wissenschaft Kita Berufliche Bildung Schule Tarif TV-L TVöD Artikel Schleswig-Holstein
news-14806 Mon, 10 Sep 2018 13:41:13 +0200 DGB und BEI starten Petition im Netz https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/dgb-und-bei-starten-petition-im-netz/ Globale Verantwortung für Umwelt, gute Arbeit und Menschenrechte gehen nicht ohne verbindliche Regelungen im neuen schleswig-holsteinischen Vergabegesetz. Deshalb jetzt die Online-Petition unterschreiben. Faire Löhne, Umweltschutz, die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten entlang der globalen Lieferkette und Aspekte der Tariftreue dürfen nicht unter dem fälschlichen Vorwand des „Bürokratieabbaus“ aus dem neuen Vergabegesetz gestrichen werden. Auch das Einfrieren des Vergabemindestlohns muss verhindert werden.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord (DGB Nord) und das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) fordern seit Anfang des Jahres Korrekturen am Gesetzestext des Wirtschaftsministeriums. Der im Juli in den Landtag eingebrachte Entwurf sieht aber weiterhin nur eine freiwillige Einhaltung von ökologischen und sozialen Kriterien vor.

BEI und DGB Nord wollen nun mit einer Unterschriftenaktion Bürger*innen dazu anhalten, den Abgeordneten zu verdeutlichen, dass faire Löhne, Umweltschutz, die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten entlang der globalen Lieferkette und Aspekte der Tariftreue nicht unter dem fälschlichen Vorwand des „Bürokratieabbaus“ aus dem Gesetz gestrichen werden dürfen.

Der schleswig-holsteinische Landtag berät derzeit über einen Gesetzentwurf, der genau das Gegenteil formuliert und weit hinter den aktuellen gesetzlichen Stand zurückfällt. Denn in dem aktuellen Entwurf gibt es keine verbindliche Berücksichtigung von ökologischen und sozialen Kriterien mehr. Auch die Kontrolle der Vergaben würde erheblich erschwert werden. Steuergelder könnten so für Produkte und Leistungen ausgegeben werden, bei denen nicht klar ist, ob Arbeits- und Menschenrechte eingehalten werden oder ob Tariftreue und gute Arbeit eine Rolle spielen. Sogar Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit könnten dann mit öffentlichen Geldern beschafft werden.

Das Rad in Schleswig-Holstein jetzt wieder zurückzudrehen, wäre ein Schlag ins Gesicht derjenigen Unternehmen im Land, die sich bereits auf den Weg in eine nachhaltigere Zukunft gemacht haben. Würde das Gesetz so verabschiedet, wird ein Bürokratiemonster entstehen: denn jede Beschaffungsstelle im Land soll in Zukunft selbst entscheiden können ob und welche Kriterien für eine Ausschreibung gelten - die Informationskosten für die Unternehmen und damit ihr bürokratischer Aufwand steigen. So werden kleine und mittlere Unternehmen nicht gefördert, sondern ihnen Steine in den Weg gelegt.

Wer, wie das Wirtschaftsministerium, angeblich die Vereinfachung von Verfahren und die Beteiligung von kleinen Unternehmen an Ausschreibungen will, darf die Formulierung von sozialen und ökologischen Standards nicht ins wechselhafte Belieben von Vergabestellen legen. Es ist kein Bürokratieabbau, wenn jeder Kreis, jede öffentlich Vergabestelle die Kriterien für jede Ausschreibung neu festlegt. Vereinfachung braucht keinen Flickenteppich, sondern Klarheit und Transparenz. Das ist nur dann möglich, wenn Kriterien für alle und grundsätzlich gelten.

Die Petition finden Sie hier:

https://www.openpetition.de/petition/online/kein-steuergeld-fuer-kinder-und-zwangsarbeit-fuer-umweltschutz-und-faire-arbeit-hier-und-weltweit

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Bildung weiter denken GEW Migration Gesellschaftspolitik Internationales Artikel Schleswig-Holstein
news-14703 Thu, 23 Aug 2018 13:55:00 +0200 Was bringt das „Gute-KiTa-Gesetz“? https://www.gew-sh.de/rss-news/?juHash=8af125d7393b997d787ebfc27d92f4372350e3c8&jumpurl=https%3A%2F%2Fwww.gew.de%2Faktuelles%2Fdetailseite%2Fneuigkeiten%2Fwas-bringt-das-gute-kita-gesetz%2F Das geplante „Gute-KiTa-Gesetz“ wird nach Ansicht der GEW die Qualität in Kindertageseinrichtungen nicht ausreichend verbessern. Eine Senkung der Gebühren und längere Öffnungszeiten seien vor allem familienpolitische Maßnahmen. Kita Bildungsqualität Bildungssystem Artikel Schleswig-Holstein news-14669 Tue, 21 Aug 2018 11:53:23 +0200 GEW bei der Einführungswoche für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-bei-der-einfuehrungswoche-fuer-lehrkraefte-im-vorbereitungsdienst/ Vom 13.-16. August fanden die Einführungsveranstaltungen des IQSH für die neuen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (LiV) in Schleswig-Holstein statt. Wir waren vor Ort und haben alle Fragen rund um die GEW beantwortet. Schule GEW LehrerInnenbildung Gute Arbeit Mitbestimmung Artikel Schleswig-Holstein news-14647 Fri, 17 Aug 2018 12:42:14 +0200 Deutliches Gehaltsplus für Beschäftigte https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/deutliches-gehaltsplus-fuer-beschaeftigte/ In den Tarifverhandlungen mit der Schülerschule in Pinneberg-Waldenau konnte die GEW ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Die Gehälter der Beschäftigten der Schule erhalten rückwirkend zum 1. Januar 2018 ein Gehaltsplus von 3 Prozent. Zusätzlich wird ebenfalls rückwirkend zum Anfang des Jahres eine neue Gehaltsstufe eingeführt, die für langjährige Beschäftigte in einem ersten Schritt zusätzlich 1,5 Prozent Gehaltssteigerung bedeutet. In der nächsten Tarifrunde 2019 wird über eine Erhöhung dieser Stufe auf insgesamt 3 Prozent verhandelt.

Die Schülerschule in Pinneberg-Waldenau ist eine staatlich anerkannte Schule in der freien Trägerschaft eines Elternvereins, mit dem Schwerpunkt Inklusion seit 1985. Von dem jetzigen Tarifabschluss profitieren Lehrkräfte, ErzieherInnen, Verwaltungsangestellte, Hausmeister und die anderen Beschäftigte der Schülerschule, mit der die GEW seit vielen Jahren einen Tarifvertrag hat. Mit den deutlichen Gehaltssteigerungen in diesem Jahr setzen wir den positiven Trend der letzten Jahre fort. Zwar liegt die Schülerschule mit ihren Gehältern nach wie vor teils deutlich unterhalb des Niveaus des öffentlichen Dienstes, aber in den letzten Jahren konnten wir durch den Einsatz der Beschäftigten mit erfolgreichen Tarifabschlüssen für deutliche Gehaltszuwächse sorgen und dadurch den Abstand zum öffentlichen Dienst sogar etwas verkleinern.

Die GEW bedankt sich bei den aktiven Kolleginnen und Kollegen und auch bei Vorstand und Geschäftsführung der Schülerschule für sehr konstruktive Verhandlungen.

Informationen zur Schülerschule: www.schuelerschule.de

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Schule Gute Arbeit Tarif TV-L Artikel Schleswig-Holstein
news-14602 Fri, 10 Aug 2018 13:22:47 +0200 GEW warnt vor Deprofessionalisierung https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-warnt-vor-deprofessionalisierung/ Aus Sicht der GEW Schleswig-Holstein ist eine Dualisierung der ErzieherInnenausbildung nicht geeignet, den bestehenden Fachkräftemangel zu beheben. Darüber hinaus warnt die GEW vor einer Deprofessionalisierung des ErzieherInnenberufs. Im Bereich der frühkindlichen Bildung existiert ein enormer Personalmangel, der sich in den nächsten Jahren noch weiter verschärfen wird. Um diesem Fachkräftemangel zu begegnen, mehren sich bundesweit die Rufe nach einer Veränderung der ErzieherInnenausbildung. Mehrere Bundesländer haben sich bereits auf den Weg gemacht, die ErzieherInnenausbildung umzugestalten oder haben entsprechende Initiativen angekündigt. Auch in Schleswig-Holstein wird diese Diskussion verstärkt geführt. Hier fällt häufig der Begriff einer sog. Dualisierung.

Aus Sicht der GEW ist jedoch eine Veränderung / Dualisierung  der bestehenden ErzieherInnenausbildung nicht geeignet, den bestehenden Fachkräftemangel zu beheben. Um das Problem des Fachkräftemangels zu beheben, fordert die GEW vielmehr:

Erhöhung der Attraktivität des Berufes der ErzieherIn durch verbesserte Arbeitsbedingungen:

  • Senkung der Arbeitsbelastungen, (verbesserte Fachkraft-Kind-Relation, Berücksichtigung der mittelbaren Arbeitszeit, Anrechnung von Ausfallzeiten, Freistellung von Leitungskräften, Anerkennung der Anleitungstätigkeiten von PraktikantInnen),
  • Verbesserung des Gesundheitsschutzes ,
  • deutlich verbesserte Bezahlung von ErzieherInnen.

Außerdem fordert die GEW:

  • eine genaue Bedarfsanalyse hinsichtlich der benötigten Fachkräfte in den Bereichen Krippe, Kita, Hort, betreuten Grundschulen, Heimerziehung,
  • eine Erhöhung der Ausbildungskapazitäten an den bestehenden Fachschulen für Sozialpädagogik um junge Menschen auszubilden,
  • ein Sofortprogramm zur „Rückholung“ von bereits ausgebildeten Fachkräften in den Beruf.

Für die Diskussion über eine Reform der ErzieherInnenausbildung bekräftigt die GEW folgende Positionen:

  • Die GEW lehnt eine Deregulierung und Deprofessionalisierung  im Sozial- und Erziehungsdienst durch eine Dualisierung der Ausbildung ab und wehrt sich entschieden gegen Versuche, dem Fachkräftemangel in der frühkindlichen Bildung durch geringer qualifiziertes Personal zu begegnen.
  • Der Fachkräftemangel in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe darf nicht zur Einführung neuer Berufsbilder oder Ausbildungen unterhalb des Niveaus der staatlich anerkannten ErzieherInnen genutzt werden. Dies widerspricht  auch der langjährigen Forderung der GEW und den Empfehlungen der Wissenschaft und Fachwelt, die Ausbildung eher zu akademisieren.
  • Mögliche Veränderungen der ErzieherInnenausbildung dürfen nicht  zu einem anderen Abschluss als den der staatl. anerkannten ErzieherIn führen. Ansonsten wäre eine schlechtere Eingruppierung in den Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes und anderer tarifgebundener Arbeitgeber die Folge.
  • Eine reformierte ErzieherInnenausbildung muss auch in Zukunft bundesweite Ausbildungsstandards berücksichtigen und dadurch eine bundesweite bzw. europaweite Anerkennung des Abschlusses beinhalten.
  • Die Vorgaben der ständigen Konferenz der Kultusministerinnen zur Ausbildung an Fachschulen in der gegenwärtigen Form müssen vollständig eingehalten werden. Die Anteile von Theorie und Praxis müssen mindestens 2.400 Stunden Fachunterricht zu 1.200 Praxisstunden betragen. Dabei sind die  angegebenen Praxisstunden in der Stundentafel der Fachschulen als Zeitstunden à 60 Minuten zu bewerten.
  • Eine reformierte ErzieherInnenausbildung muss auch in Zukunft zu einem „Vollberuf“ führen. „Sackgassenberufe“ wie z.B. „Fachkraft für Kindertagesstätten“  oder „Staatlich anerkannte Erzieherin für 0- 10- Jährige“ lehnt die GEW ab.
  • Auch bei einer reformierten ErzieherInnenausbildung dürfen Auszubildende nicht auf den Personalschlüssel gemäß Kindertagesstättenverordnung angerechnet werden.
  • Die Attraktivität der ErzieherInnenausbildung sollte durch eine unkomplizierte Finanzierung der vollzeitschulischen Ausbildung durch die Bundesausbildungsförderung bzw. durch die Aufstiegsfortbildungsförderung gesteigert werden. Hierbei ist insbesondere die Senkung des Kreditanteils durch die Erhöhung der vollen Unterstützungsbeiträge zu nennen. Die staatliche Ausbildungsfinanzierung hat sich dabei an die qualitativen und quantitativen Vorgaben der vollzeitschulischen Weiterbildung zur ErzieherIn an Fachschulen anzupassen.
  • Die Ausbildung zu Sozialpädagogische AssistentInnen an Vollzeit–Berufsfachschulen mit staatlicher Prüfung und dementsprechender stattlicher Anerkennung stellt die unterste Mindestanforderung  für Beschäftigte in Kindertagesstätten dar. Die Weiterbildung dieser einschlägig beruflich vorgebildeten Fachkräfte wird auch in Zukunft weiterhin an Fachschulen für Sozialpädagogik durchgeführt.

Beschluss des GEW-Landesvorstands vom 12.12.2017

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Kita Bildung weiter denken Bildungsqualität Bildungssystem TVöD Artikel Schleswig-Holstein
news-14545 Thu, 19 Jul 2018 14:31:29 +0200 Neue Datenbank für Gewalt und Mobbing an Schulen https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/neue-datenbank-fuer-gewalt-und-mobbing-an-schulen/ Bildunsministerin Karin Prien hat die Einführung einer Datenbank zur Erfassung von Übergriffen an Schulen angekündigt. Für uns steht fest: Leider lösen Statistiken keine Probleme in den Schulen! Die geplante Datenbank soll alle Fälle sammeln, in denen eine Ordnungsmaßnahme in Form eines Verweises ausgesprochen wurde. Gleichzeitig hat sie das erklärte Ziel auch die jeweiligen Konfliktursachen aufzuschlüsseln. Für wichtiger als die Erhebung von Zahlenmaterial mit begrenzter Aussagekraft halten wir den Ausbau von Präventionsmaßnahmen. Dazu gehören zum Beispiel auch Konflikt- und Kommunikationstrainings in den Schulklassen sowie eine Intensivierung von Schulsozialarbeit.

Prävention und Aktion sind das A&O im Umgang mit Gewalt. Dafür brauchen Lehrkräfte mehr Zeit. Nur dann können sie intensiv Konflikte bearbeiten und Gespräche mit dem Jugendamt, Eltern oder Schulsozialarbeiterinnen und –arbeitern  führen. Eine elementare Rolle spielen hier die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer. Für sie fordern wir eine Ausgleichsstunde, damit sie auch in der Aufarbeitung von Konflikten ihrer Aufgabe gerecht werden können. Stattdessen wird hier mit der Datenbank ein Instrument geschaffen, das zusätzliche Verwaltungsarbeit schafft.

Konflikte entstehen zu meist im Kleinen. Erst spät führen sie zu Ordnungsmaßnahmen nach dem Schulgesetz. Ursachen und Motive genau zuzuordnen dürfte für die Lehrkräfte in der Praxis nur schwerlich möglich sein und so unnötige Energie binden.

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Schule Artikel Schleswig-Holstein
news-14523 Mon, 09 Jul 2018 10:52:15 +0200 Öffentlicher Dienst: Gewerkschaften reden mit Ministerpräsident Daniel Günther https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/oeffentlicher-dienst-gewerkschaften-reden-mit-ministerpraesident-daniel-guenther/ Am 29. Juni 2018 trafen sich VertreterInnen des DGB und der Gewerkschaften GdP, GEW und ver.di mit dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten Daniel Günther. Im Gespräch ging es um Fragen des öffentlichen Dienstes. Die Gewerkschaften sprachen dabei folgende Themen an: die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten, Fragen der Besoldung und Versorgung, die sachgrundlosen Befristungen und Fragen der gewerkschaftlichen Beteiligung. Die GEW-Landesvorsitzende brachte auch das Thema A13 für GrundschullehrerInnen zur Sprache. Aus Sicht der GEW darf es nicht bis zum Jahr 2025 dauern, bis die GrundschullehrerInnen vollständig auf dem Niveau von A13 besoldet werden. Astrid Henke hält es für erforderlich, dass in weiteren Gesprächen über die zu hohe Arbeitsbelastung der Lehrkräfte gesprochen wird.

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Bildungsbereiche Schule Gute Arbeit Beamte Artikel Schleswig-Holstein
news-14514 Thu, 05 Jul 2018 15:15:44 +0200 Statusabfrage Lehrkräfte: Gesund und arbeitsfähig? https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/statusabfrage-lehrkraefte-gesund-und-arbeitsfaehig/ Wie steht es eigentlich um die Arbeitsfähigkeit und Gesundheit der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein? Das hat eine Statuserhebung der Landesregierung jetzt untersucht. Wir haben die wichtigsten Erkenntnisse für euch zusammengefasst. Bei besagte Studie handelt es sich erstmal um eine grobe Erhebung des Status. Handlungsbedarf wird in den Belastungsfaktoren angenommen, wenn über 30% der befragten Lehrkräfte die ungünstigste Kategorie ausgewählt haben. Neben den Belastungsfaktoren hat die Studie auch sogenannte Schutzfaktoren analysiert und folgende Zusammenhänge beobachtet.

  • Arbeitsfähigkeit und Gesundheit steigen, wenn Belastungen dauerhaft sinken.
  • Arbeitszufriedenheit steigt, wenn Schutzfaktoren dauerhaft steigen.
  • Hoch ausgeprägte Schutzfaktoren puffern Belastungen, was wiederum Arbeitsfähigkeit und Gesundheit fördert.“

Von fast allen Lehrkräften wird ihre Arbeit, als bedeutsam erlebt und es werden große Handlungsspielräume gesehen. Das ist für Lehrkräfte ein großes Plus zu vielen anderen Berufsgruppen. Hier liegt wahrscheinlich auch der Schlüssel, warum so viele noch gern zur Schule gehen und mit großem Engagement arbeiten.

Belastungsfaktoren

Bei den Belastungen wurden sehr hohe Werte erreicht bei

  • Termin/Leistungsdruck (63 % häufig, 33 % manchmal)
  • neue Aufgaben (51 % häufig, 44 % manchmal)
  • zusätzliche Aufgaben (62 % häufig, 33 % manchmal)
  • Störungen (61 % häufig, 23 % manchmal)
  • Konflikt Arbeit- Privates (40 % häufig, 44 % manchmal)

 

Die Studie stellt fest, dass in diesen Bereichen großer Handlungsbedarf besteht und Feinanalysen erfolgen müssen, da viele Merkmale mit nur einer Frage abgesichert sind. Hier erwarten wir, dass das zügig in Angriff genommen wird, und ebenso zügig entsprechende Maßnahmen erfolgen.

Mehrarbeit

In allen Schularten sind viele zusätzliche Aufgaben mit der Klassenlehrer*innentätigkeit verbunden. Die Anzahl der Gespräche mit Eltern, außerschulischen Institutionen, Anfertigung von umfangreicheren Zeugnissen, Lernplänen usw. haben in den letzten Jahren stark zugenommen. Hier sind Ausgleichsstunden für die Klassenlehrer*innentätigkeit notwendig. Aber auch wer keine Klasse führt, verfügt nicht über zu viel Freizeit. Deshalb muss die Unterrichtsverpflichtung an allen Schularten für alle Lehrkräfte runter.

Belastende Bedingungen: Lärm und Ausstattung

An erster Stelle der belastenden Umgebungsbedingungen steht der Lärm. 70 % erleben Lärm häufig, 20 % manchmal als belastend. Aber auch Arbeitsmittel und IT-Verfahren sind ein Problem (41% häufig, 40 % manchmal). Um die Lärmbelastung zu senken, müssen Nachhallzeiten an allen Schulen gemessen werden, in denen das noch nicht im Rahmen von Sanierungsmaßnahmen erfolgte. Räume müssen so ausgestattet sein, dass sie nicht die Gesundheit der Lehrkräfte und Schüler*innen gefährden. Es braucht modern ausgestatteten Räume, Lärmschutz, geringere Gruppengrößen und Differenzierungsräume. Es braucht eine ausreichende sächliche Ausstattung der Schulen durch die Schulträger und IT-Experten, die für Warten und Aktualisieren der Computer zuständig sind.

Präsentismus

Der Präsentismus beschreibt, dass jemand auch bei Krankheit zur Arbeit geht. Diese Zusatzfrage wurde vom Hauptpersonalrat eingefordert. Es gibt deshalb keine Vergleichswerte zu anderen Ressorts und Berufsgruppen. Der Gesamtwert liegt bei 25% (und löst deshalb keinen Handlungsbedarf aus), in der zweitungünstigsten Kategorie (die diejenigen angegeben haben, die immerhin 2-5mal im vergangenen Jahr krank zur Arbeit gingen) 48%. Das ist sehr viel. Und ob man da bei der 30%-Schwelle bleiben kann, ist in meinen Augen fraglich.

Handlungsbedarf laut Statusabfrage

Auch wenn wir deutlich mehr Handlungsbedarf sehen, im Abfragebericht wird der Handlungsbedarf für die Gesamtheit der Lehrkräfte in folgenden Bereichen deutlich.

  • Termin-/Leistungsdruck
  • neue Aufgaben
  • zusätzliche Aufgaben
  • Störungen
  • gefühlsmäßige Belastung (ohne berufliche Schulen)
  • Konflikte Arbeit-Privates (ohne Förderzentren)
  • Handlungsspielraum Pause (ohne Gymnasien)
  • Arbeitsmittel, IT-Verfahren (ohne Grundschulen und Förderzentren)
  • Lärm, Geräusche

Zusätzlich:

  • Präsentismus (nur Grundschule)
  • Möbel (nur Grundschule)
  • Beleuchtung/Lichtverhältnisse (nur Grundschule)
  • Informationsmangel (Förderzentren, Gemeinschaftsschulen)
  • Aufgabenunklarheit (nur Förderzentren)

Zusammenfassende Ergebnisse

Die Statuserhebung zeigt im Vergleich zu anderen Berufsgruppen, dass die Arbeitsbedingungen aus gesundheitlicher Sicht ungünstiger sind. Hier spielen vor allem „gefühlsmäßige Belastung“, der „Handlungsspielraum Pause“ und der „Informationsmangel eine große Rolle“. Die Arbeitsfähigkeit und Gesundheit der Lehrkräfte ist ähnlich ausgeprägt wie bei anderen Vergleichsgruppen, die Arbeitszufriedenheit ist geringer.

Von der Vereinbarung zum Gesundheitsmanagement bis zu diesem Bericht hat es drei Jahre gedauert. Wir können nicht bei jedem Schritt solange warten. Es muss jetzt Schwung ins Gesundheitsmanagement für Lehrkräfte kommen. Die GEW wird weiterhin das Thema ansprechen und entsprechende Maßnahmen einfordern.

Es handelt sich um einen gekürzten Artikel der stellvertretenden Vorsitzenden Birgit Mills. Der Artikel ist in voller Länge als pdf zum Download am rechten Bildrand verfügbar und in der Juni Ausgabe der E&W.

 

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Schule Gesundheit Artikel Schleswig-Holstein
news-14359 Wed, 13 Jun 2018 13:32:14 +0200 Absturz bei den Mathe-Noten zum mittleren Schulabschluss https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/absturz-bei-den-mathe-noten-zum-mittleren-schulabschluss/ In den Abschlussarbeiten zum mittleren Schulabschluss ist in Schleswig-Holstein die Durchschnittsnote um eine halbe Note auf 3,9 abgesackt. Die Erklärungsnot ist groß. Was sind die Gründe? Bildungsministerin Prien ist schnell mit einer Antwort bei der Hand: Lehrkräfte sollen die SchülerInnen besser vorbereiten, sie sollen sich besser fortbilden. Der Wirtschaftsminister Buchholz ist auch mit starken Worten dabei, die Lehrkräfte müssen attraktiver und interessanter unterrichten. Den Lehrkräften in den Schulen geht der Hut hoch, neben dem eigenen Frust und dem der SchülerInnen stehen haufenweise zusätzliche Prüfungen an. Wenn in einer Klasse bei 25 bis 30 % der SchülerInnen die Noten der Arbeit um 2 Noten nach "unten" von den Vornoten abweichen, verschlechtert sich die Vornote um eine Note oder es findet eine mündliche Prüfung statt. Nun sind diese Lehrkräfte durch mündliche Prüfungen zusätzlich belastet! Darüber hinaus bekommen sie die Verantwortung in die Schuhe geschoben.

Was sind nun die Gründe:

Sind die Arbeiten schwerer als das Vorbereitungsheft? Schwerer als die Probearbeit?

Viele Lehrkräfte haben den Eindruck! Oft waren die Aufgaben so komplex, dass den SchülerInnen die Zeit zur Bearbeitung fehlte, selbst die Kurzaufgaben konnten oft kaum bearbeitet werden. Abschlussarbeiten müssen dem Niveau von Vorbereitungsheft, Probearbeit und Unterricht entsprechen, damit die SchülerInnen eine reelle Chance haben.

Entspricht das Unterrichtsniveau den Bildungsstandards?

Wenn nicht, dann stellt sich die Frage, wie man die Anforderungen hochschraubt. Sicher nicht, indem einfach die Anforderungen in der Prüfungsarbeit erhöht werden. Wichtig sind dann zusätzliche Differenzierungsstunden und Ressourcen. Vor allem müssen erstere erteilt werden. Viel zu oft fallen diese Stunden und die individuelle Förderung der Krankheitsvertretung zum Opfer. So haben weder Lehrkräfte noch SchülerInnen eine Chance.

Gibt es genügend qualifizierte Lehrkräfte?

Es fehlen Fachlehrkräfte für Mathematik und viele andere Fächer. Es ist absehbar, dass das Unterrichtsniveau eher weiter sinken wird, da von der Grundschule bis zur Sekundarstufe viele nicht vollausgebildete Lehrkräfte ohne zusätzliche Qualifizierung und Unterstützung den Unterricht erteilen. Das lässt sich nicht durch die Postulierung von Leistungsansprüchen beheben. Fortbildungen am Nachmittag und Wochenende sind sicher nicht zuträglich Abhilfe zu schaffen.

Braucht es mehr Unterstützung für DaZ-SchülerInnen bei den Abschlussarbeiten?

„Unbedingt“ lautet die Antwort vieler Lehrkräfte! Wortlisten des Ministeriums die nicht im Kontext zu den Aufgaben stehen, seien für die Prüfung eine Katastrophe. Statt der Wortlisten könnten Übersetzungen der gesamten Aufgaben dazu beitragen wirklich das Fachwissen zu prüfen, um so DaZ-SchülerInnen eine Chance zu geben, die Prüfung mit guten Ergebnissen zu bewältigen.

Deshalb fordern wir konkret Maßnahmen der Ministerin:

  • Differenzierungsstunden und Stunden zur sonderpädagogischen Förderung dürfen nicht für Vertretungsunterricht verwendet werden
  • Qualifizierung und Mentoring von nicht vollausgebildeten Lehrkräften
  • Nachhaltige Fortbildungsangebote für fachfremd unterrichtende Lehrkräfte innerhalb der regulären Arbeitszeit
  • Übersetzungen oder spezielle Wortlisten um Daz-SchülerInnen eine Chance zu geben ihr Fachwissen anzuwenden
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Schule GEW Artikel Schleswig-Holstein
news-14343 Tue, 12 Jun 2018 10:20:00 +0200 GEW-Kritik am Landesrechnungshof: Oberstufen wichtig https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-kritik-am-landesrechnungshof-oberstufen-wichtig/ Die GEW weist die pauschale Kritik an den Oberstufen der Gemeinschaftsschulen scharf zurück. Ein vielfältiges Bildungsangebot schafft mehr Bildungsgerechtigkeit in Schleswig-Holstein. Oberstufen an Gemeinschaftsschulen unter rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten und abzulehnen, wird der komplexen und regional sehr unterschiedlichen Situation in der Schleswig-Holsteinischen Bildungslandschaft ganz und gar nicht gerecht. „Eine zukunftsfähige Bildungspolitik lässt sich nicht mit dem kleinen Einmaleins ausrechnen. Nur vielfältige Bildungsangebote sichern Zukunftschancen für alle Schülerinnen und Schüler.“, sagte dazu GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke.

Schaut man nach Kiel, Stormarn oder Flensburg dann sieht man, dass die Anzahl der SchülerInnen mit Abitur in diesen Regionen mit dem höchsten Angebot an Oberstufen an Gemeinschaftsschulen, Gymnasien und berufsbildenden Schulen deutlich höher ist als in den Regionen, in denen es ein geringeres Angebot gibt oder nur den Weg über Gymnasien und berufsbildende Schulen gibt.

Ein gutes Bildungsangebot ist deshalb auch eine Frage der Bildungsgerechtigkeit und darf nicht finanziellen Gesichtspunkten untergeordnet werden. „Warum sollen nicht die jungen Menschen gemeinsam mit ihren Eltern selbst entscheiden, ob sie eine gute Ausbildungsstelle annehmen oder die allgemeine Hochschulreife erwerben wollen, um ihre Allgemeinbildung oder ihre Chancen am Arbeitsmarkt zu verbessern?“, führte Henke aus.

Die Existenz kleiner Oberstufen ist  dabei nicht nur ein Thema für Gemeinschaftsschulen – es gibt sie genauso an Gymnasien. Um in Regionen mit geringerer Bevölkerungsdichte ein gutes und umfangreiches Oberstufenangebot machen zu können, solle nach Meinung der GEW deshalb über die Bildung von Oberstufenzentren diskutiert werden. Natürlich kann es nicht das Ziel sein, dass jede Gemeinschaftsschule eine eigene Oberstufe hat, aber aus Sicht der GEW muss an klarer geregelt werden, wo Schülerinnen und Schüler ihren Bildungsweg fortsetzen können.

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Schule Bildung weiter denken Bildungsgerechtigkeit Bildungsqualität Bildungssystem Inklusion Artikel Schleswig-Holstein
news-14336 Mon, 11 Jun 2018 14:28:37 +0200 „Aktionswoche Schulgebäude“ GEW-Vorsitzende zu Besuch in Neumünster https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/aktionswoche-schulgebaeude-gew-vorsitzende-zu-besuch-in-neumuenster/ Es braucht mehr Investitionen in Bildung! GEW-Vorsitzende Marlis Tepe besuchte am 07. Juni mit der Landesvorsitzenden der GEW Astrid Henke eine GemS in Neumünster. Anschließend fand ein Gespräch mit dem Stadtrat Carsten Hillgruber statt.  Der Besuch stand im Zeichen der GEW Bundesinitiative „Bildung. Weiter denken!“. Die Freiherr-vom-Stein Schule zeichnet sich insbesondere durch ihr digitales Lernkonzept aus, für das die Schule 2016 mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurde. Die Schulleitung und das Kollegium haben gemeinsam eine Online Lernplattform entwickelt, auf der digitale Unterrichtseinheiten für die Schülerinnen und Schüler über ihre eigenen mobilen Endgeräte abrufbar sind. Dabei verfolgt die Schule den sogenannten „Bring your own device“- Ansatz, bei dem die Anschaffung für die Geräte durch die Schülerschaft und ihre Eltern erfolgt. In der Praxis ist das schwierig in Neumünster der Stadt mit der landesweit höchsten Kinderarmut. „Es ist auch eine Frage der Bildungsgerechtigkeit, dass nicht nur den Lehrkräften sondern auch allen Schülerinnen und Schülern digitale Endgeräte zur Verfügung gestellt werden.“, so Astrid Henke. Ein wichtiger Schritt wäre es Tablets als Lernmittel anzuerkennen und dadurch die Anschaffung der Geräte für Kinder aus sozial schwachen Familien zu gewährleisten.

Während des Besuchs zeigte sich auch, dass das 10 Jahre alte Schulgebäude, das nach dem Flurschul-Prinzip gebaut wurde, nicht auf die Bedürfnisse neuer Lehr- und Lernkonzepte ausgerichtet ist. So fehlt es unter anderem an Rückzugsräumen für die Schülerinnen und Schüler und auch die Ausstattung mit den benötigten Stromquellen ist nicht gegeben. Im Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen wurde klar, dass auch die Lehrkräfte mehr Unterstützung brauchen. Service und Administration der unterschiedlichen technischen Geräte, die eingesetzt werden, nehmen viel extra Zeit in Anspruch. Das wirkt sich auch auf die Arbeitsbelastung der Lehrkräfte aus und vermindert ihre Ruhephasen. Vielfach wurde der Wunsch geäußert, mehr Unterstützung von der Stadt Neumünster zu erhalten - auch durch die Finanzierung eines IT-Supports an der Schule. Im gesamten Kreis Neumünster sind derzeit 4 Stellen mit der Betreuung aller IT-Fragen der Stadt Neumünster beschäftigt.

 

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Schule GEW Artikel Schleswig-Holstein
news-14296 Mon, 04 Jun 2018 10:24:04 +0200 Achtung! Neue Telefonnummer der Landesgeschäftsstelle! https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/achtung-neue-telefonnummer-der-landesgeschaeftsstelle/ Die GEW Schleswig-Holstein hat eine neue Telefonanlage bekommen. Die neue Nummer der Zentrale lautet 0431 5195-150. Die Umstellung verlief nicht ohne Pannen, aber nun sind wir wieder erreichbar! GEW Artikel Schleswig-Holstein news-14260 Mon, 28 May 2018 16:12:58 +0200 Kita-Bündnis: Neue Bertelsmann-Studie stützt eigene Forderungen https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/kita-buendnis-neue-bertelsmann-studie-stuetzt-eigene-forderungen/ Landesweite Angleichung der Gebühren und verbeserte Qualität - Diese Forderungen sieht das Kita-Aktionsbündnis Schleswig-Holstein durch eine neue Bertelsmann-Studie bestätigt. Im Norden müssen die Familien am meisten für die Kinderbetreuung zahlen. Höchster Wert im Norden
Das Ergebnis der Studie „ElternZOOM“, für die bundesweit 10.491 Eltern befragt wurden, zeigt: Eltern müssen in Schleswig-Holstein im Schnitt neun Prozent ihres Nettoeinkommens für die Kita-Betreuung ausgeben.Im bundesweiten Vergleich ist das der höchste Wert.

Kita-Bündnis für grundlegende Reform der Kita-Finanzierung
Seit langem fordert das Kita-Aktionsbündnis Schleswig-Holstein eine grundlegende Reform des unübersichtlichen und unausgewogenen Kita-Finanzierungssystems. „Das Ergebnis der Studie bestätigt unsere langjährigen Forderungen und unterstreicht nochmals, wie dringend eine Kita-Reform in Schleswig-Holstein nötig ist. Die Elternbeiträge für eine bedarfsgerechte, frühkindliche Bildung müssen landesweit gleich und gedeckelt sein. Mittelfristig bei null!“, sagt Axel Briege, der Vorsitzende der Landeselternvertretung der Kitas.

Eltern ist Qualität in den Kitas sehr wichtig
Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass den Eltern in Schleswig-Holstein die Qualität in den Kindertageseinrichtungen sehr wichtig ist. „Wir sehen uns bestätigt in unserer Einschätzung, dass die Elternbeiträge in Schleswig-Holstein im Bundesvergleich zu hoch sind und dass Eltern hier dringend entlastet werden müssen. Dennoch darf darunter nicht die Qualität leiden. Hier steht eine stetige Verbesserung immer noch im Fokus - laut der Studie entspricht das genau dem Wunsch der Eltern der Kita-Kinder“, sagt Markus Potten, Geschäftsführer des Verbandes Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein e.V. (VEK) und Sprecher des Kita-Aktionsbündnisses.

Auch Träger drängen auf Verbesserungen
Aber nicht nur die Eltern wollen gute Qualitätsstandards in den Kindertageseinrichtungen sondern auch die Träger der Kindertagesstätten in Schleswig-Holstein. Aus diesem Grund diskutiert das Kita-Aktionsbündnis bereits seit Beginn des Jahres mit der Landesregierung über die erfolgreiche Entwicklung der Kita-Reform, um die dringend notwendigen Verbesserungen der Qualität in den Kindertageseinrichtungen im Land umzusetzen und für ein gerechtes Kita-Finanzierungssystem zu sorgen.

Arbeitsbedingungen in den Kitas nicht vergessen
„In diesen Diskussionen dürfen die Arbeitsbedingungen der Erzieherinnen in den Kindertagesstätten nicht zu kurz kommen. Jede Debatte um eine Qualitätsverbesserung der frühkindlichen Bildung läuft ins Leere, wenn die Arbeitsbedingungen in den Kitas nicht endlich verbessert werden“, sagt GEW-Landesgeschäftsführer Bernd Schauer. Dazu gehöre in erster Linie eine Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels. Das heiße konkret: auf eine Erzieherin oder einen Erzieher müssten in Zukunft weniger Kinder kommen. „Nur so lässt sich erreichen, dass Erzieherinnen länger im Beruf bleiben und sich nicht oft schon nach kurzer Zeit zu einem Berufswechsel entschließen“, so Schauer.

Kita-Aktionsbündnis „Unsere Kinder – unsere Zukunft“
Das Kita-Aktionsbündnis „Unsere Kinder – unsere Zukunft“ besteht aus der Landeselternvertretung für Kindertageseinrichtungen, den Gewerkschaften GEW, Ver.di und Kirchengewerkschaft sowie den Freien Wohlfahrtsverbänden und dem Verband Evangelischer Kindertageseinrichtungen in Schleswig-Holstein e.V.

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Bildungsbereiche Kita Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Gute Arbeit Artikel Schleswig-Holstein