GEW Schleswig-Holstein - Website https://www.gew-sh.de GEW Schleswig-Holstein - Website de-DE GEW Schleswig-Holstein - Website Sun, 24 Mar 2019 18:08:40 +0100 Sun, 24 Mar 2019 18:08:40 +0100 TYPO3 EXT:news news-16243 Fri, 22 Mar 2019 11:02:00 +0100 „Es wird Zeit, auf die Zeit zu schauen“ https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/es-wird-zeit-auf-die-zeit-zu-schauen/ Lehrkräfte leisten weit mehr als ihr Soll, besonders Teilzeitkräfte sind betroffen! 77 Stunden Arbeit pro Woche. Was klingt wie die Mehr-Work-als-Life-Balance eines Managers, ist in Wahrheit der Stundenzettel einer Lehrkraft. Schule GEW Gute Arbeit Artikel Schleswig-Holstein news-16212 Tue, 19 Mar 2019 10:54:14 +0100 Beitragsbescheinigung herunterladen https://www.gew-sh.de/rss-news/?juHash=6b45ba5dbcbabbd168d86663cf907411bc454acd&jumpurl=https%3A%2F%2Fwww.gew.de%2Fbeitragsbescheinigung%2F Die Bestätigung über die Mitgliedsbeiträge, die du 2018 an die GEW gezahlt hast, gibt es jetzt online zum Herunterladen! Die Beitragsbescheinigung dient der Vorlage beim Finanzamt für deine Steuererklärung. GEW Artikel Schleswig-Holstein news-16175 Tue, 12 Mar 2019 18:29:40 +0100 GEW fordert Mindeststandards für Lernen in der digitalen Welt https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-fordert-mindeststandards-fuer-lernen-in-der-digitalen-welt/ Die GEW fordert die schleswig-holsteinische Landesregierung auf, Mindeststandards an Schulen für das Lernen in der digitalen Welt festzulegen. Das sei notwendig, um die Mittel aus dem Digitalpakt sinnvoll und gerecht einzusetzen. Die GEW Schleswig-Holstein begrüßt die Lockerung des Kooperationsverbotes und die dadurch bereitstehenden Bundesmittel für den Digitalpakt.

Festzustellen ist, dass die digitale Ausstattung der Schulen des Landes Schleswig-Holstein äußerst heterogen ist. Dies führt zu unterschiedlichen Lehr- und Lernbedingungen, aber auch zu einem unterschiedlichen Bedarf an Ausstattung für das Lernen und Lehren unter den Bedingungen der Digitalität.

Das Land und die Schulträger sind in der Pflicht Schulen und Lehrkräfte so auszustatten, dass die Umsetzung der Fachanforderungen an allen Schulen möglich ist. So ist beispielsweise in den Fachanforderungen für Mathematik vom Einsatz digitaler mathematischer Werkzeuge und in den Fachanforderungen für das Fach Deutsch unter anderem von digitalen Präsentationsformen, digitalen Nachschlagewerken und der Untersuchung des Sprachgebrauchs in digitalen Medien die Rede. Die Mittel aus dem Digitalpakt müssen merkbar bei Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern ankommen.

Aus Sicht der GEW ist die flächendeckende Ausstattung mit Glasfaser und W-LAN Grundvoraussetzung für weitere Überlegungen. Auch die fachkundige Wartung bzw. die Administration muss in die Hände der Schulträger gegeben werden. Dies ist keine Aufgabe für Lehrkräfte.

Darüber hinaus müssen alle an Schule Beteiligten in die Lage versetzt werden, datenschutzkonform digital kommunizieren zu können. Die GEW hält dafür die Einrichtung von Dienst-Emailadressen, aber auch die Ausstattung mit Dienst-Geräten für erforderlich. Dies beinhaltet auch die Ausstattung mit lizenzierter und geprüfter Software – z.B. Schreib- und Lernprogramme. Darüber hinaus ist es aus Sicht der GEW notwendig Schulungen zum Thema Datenschutz in allen Regionen des Landes anzubieten.

Die GEW fordert die Landesregierung auf, Mindeststandards für das Lernen in der digitalen Welt an Schulen festzulegen. Die GEW hält es für richtig den größten Teil der Mittel aus dem „Digitalpakt Schule“ den Schulen zur Verfügung zu stellen, die über keine oder eine geringe Ausstattung mit digitalen Medien verfügen, damit diese die Mindeststandards erfüllen können. Aber auch Schulen der Schulträger, die sich schon auf den Weg gemacht haben, um die Schulen gut für das Lernen in der digitalen Welt auszustatten, müssen angemessen berücksichtigt werden, damit sie sich weiterentwickeln können. Die Schulträger dürfen aus ihrer Pflicht zur Ausstattung von Schulen auch über die fünf Jahre hinaus nicht entlassen werden.

Die GEW begrüßt die Idee der Medienentwicklungsplanung der Schulträger. Für eine sinnvolle Verteilung der Mittel sind sowohl die technischen Konzepte der Schulträger (Sicherstellung der Wartung, Ansprechpartner für Schulen, Vernetzung, kompatible Geräte) als auch pädagogische Konzepte der Schulen zum Einsatz digitaler Medien erforderlich. Dabei ist aber auch das Land in der Pflicht. Es müssen ausreichend Fortbildungen für den Umgang mit Hardware und den Einsatz von digitalen Medien im Fach angeboten werden. Insbesondere müssen aber auch Schulen bei der Entwicklung ihrer individuellen Konzepte begleitet, beraten und entlastet werden.

Diese Position wurde vom GEW-Landesvorstand am 9. März 2019 beschlossen.

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Bildungsbereiche Schule Bildung weiter denken Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Artikel Schleswig-Holstein
news-16174 Tue, 12 Mar 2019 18:16:06 +0100 Gemeinschaftsschulen stärken – aber keine Rolle rückwärts! https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gemeinschaftsschulen-staerken-aber-keine-rolle-rueckwaerts/ Dem schleswig-holsteinischen Landtag liegt ein Gesetzentwurf zur Einführung von abschlussbezogenen Klassen in den Gemeinschaftsschulen vor. "Nein!", sagt dazu die GEW, weil das dem gemeinsamen Lernen entgegen steht. Alle Jahre wieder … werden Vorschläge zu einer Schulgesetznovelle von Abgeordneten oder Regierungen in den bildungspolitischen Äther geblasen. Jetzt neu der Vorschlag der AFD, an den Gemeinschaftsschulen abschlussbezogene Klassen zu ermöglichen. Damit haben sie einen Konfliktpunkt in der Jamaika-Koalition aufgegriffen und versuchen, daraus Kapital zu schlagen. 

Es sind die vielfältigen Herausforderungen und die für diese Aufgaben schlechte Ausstattung, die die Kolleginnen und Kollegen an den Gemeinschaftsschulen auf dem Zahnfleisch gehen lässt. Es sind diese schlechten Bedingungen, die manche Kollegin oder manchen Kollegen vermutlich „Oh, ja“ rufen lässt. Eine eigene Klasse für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf, für Kinder mit Migrationshintergrund, für die mit psychischen Störungen, für die mit schlechten Startbedingungen, die mit dem Berufsziel Hartz 4 zur Schule gehen … Aber es ist wie mit dem Wetter: immer Sommer ist ganz schön, aber nicht gesund und auf Dauer schädlich!

Die GEW lehnt den mit der Drucksache 19/1107 vorgelegten Gesetzentwurf zur Änderung des Schulgesetzes und der Änderung des § 43 Schulgesetz, um die Möglichkeit zur Einrichtung abschlussbezogener Klassenverbände zu schaffen, klar ab.

Die Einrichtung abschlussbezogener Klassen widerspricht den Zielen der Gemeinschaftsschule. Die Gemeinschaftsschule hat das Ziel, durch das längere gemeinsame Lernen jede Schülerin bzw. jeden Schüler zu den individuell erreichbaren Schulabschlüssen zu führen. Es kann verwiesen werden auf die Ergebnisse diverser wissenschaftlicher Studien, die eine frühe Selektion für das international auffällige schichtspezifische Auseinanderklaffen der Testleistungen deutscher Schülerinnen und Schüler verantwortlich machen.[1] Sie verhindert breit angelegte Bildungszugänge und damit eine Steigerung der Anzahl höherer Bildungsabschlüsse.

Der Bildungsforscher Hattie hat in seiner 2009 veröffentlichten Studie die Wirkung einer leistungsorientierten Aufteilung der Schüler*innenschaft untersucht (Ability tracking) und lediglich minimale Effekte auf die Lernergebnisse festgestellt, jedoch große Auswirkungen hinsichtlich der Bildungsgerechtigkeit. Wenn überhaupt positive Effekte nachgewiesen wurden, dann für die leistungsstärkeren Schülerinnen und Schüler, während für leistungsschwächere Schüler nachteilige Effekte erkennbar wurden.[2] Abschlussbezogene Klassen stellen daher genau keine Möglichkeit dar, auf die unterschiedlichen Leistungsmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler einzugehen. Sie manifestieren Unterschiede und verhindern Bildungsgerechtigkeit.

Nach Auffassung der GEW muss die Differenzierung in allen Klassenstufen an den Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler ansetzen und nicht an vermeintlich anzustrebenden Schulabschlüssen. Dies würde eine Reduzierung der angebotenen Lerninhalte für vermeintlich schwächere Schüler*innen zur Folge haben. Dieses schränke die Rechte der Kinder auf Bildung unzulässig ein und wird von der GEW abgelehnt.

Die Entscheidungen der Schulträger und der Schulen zur Einrichtung der Gemeinschaftsschulen entstand nach einem langen Diskussions- und Beteiligungsprozess. Schulträger haben sich entschieden für die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen, um den Kindern und Jugendlichen in allen Regionen bessere Zugänge zum mittleren Schulabschluss und zur Hochschulreife zu ermöglichen.  Diese würden durch die Gesetzesänderung konterkariert. Erste positive Effekte in Bezug auf die Bildungsabschlüsse sind dem Bildungsbericht der Landesregierung 2017 zu entnehmen.[3] Weitere Untersuchungen zu den Effekten der Gemeinschaftsschule in Schleswig-Holstein sollten umgehend angepackt werden.
Außerdem würden die Schulen erneut in langwierige Strukturdiskussion gestoßen, die die Arbeitszeit der Lehrkräfte in Konferenzen bindet anstatt sie für pädagogische Arbeit zu nutzen. Eine erneute Schulstrukturdiskussion ist überflüssig. Die aktuelle gesetzliche Regelung bietet den Schulen verschiedene Möglichkeiten der Differenzierung.

Es fehlt aus Sicht der GEW nicht an gesetzlichen oder rechtlichen Änderungen, sondern an einer ausreichenden Ausstattung der Schulen, damit die Lehrkräfte die Schüler*innen hinreichend individuell fördern können. Es fehlt an der notwendigen Ausstattung, die die Schulen für die Umsetzung der erarbeiteten Konzepte benötigen.

Deshalb fordern wir die Wiederrückgewährung der sechsten Differenzierungsstunde, die Reduzierung der Pflichtstunden der Lehrkräfte, um den Kindern und Jugendlichen besser gerecht zu werden, die Verringerung der Klassengrößen.

Die Gemeinschaftsschulen bedürfen einer deutlich besseren Ausstattung, um im Zweisäulenmodell ein Standing als attraktive Alternative zum Gymnasium zu entwickeln. Stetig neue Aufgaben im Hinblick auf Inklusion, auf den Unterricht von geflüchteten Kindern und Jugendlichen, die deutlich höhere Pflichtstundenzahl als an Gesamtschulen anderer Bundesländer oder an Gymnasien, die Integration von Rückläufern oder schrägversetzten Gymnasialschüler*innen – all dieses erschwert die Arbeit an Gemeinschaftsschulen – aber all dieses wird nicht gelöst durch abschlussbezogene Klassen, sondern nur durch eine bessere Ausstattung der Gemeinschaftsschulen.

Statt einer Rolle rückwärts brauchen wir attraktive und gute Arbeits- und Lernbedingungen, um Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte  für die Gemeinschaftsschulen zu begeistern. Dafür müssen die erforderlichen Ressourcen bereitgestellt werden.

Astrid Henke

 


[1] Deutsches PISA-Konsortium (Hrsg.) 2001: PISA 2000. Basiskompetenzen von Schülerinnen und Schülern im internationalen Vergleich, S. 360

[2] Hattie, J. A. C. (2009). Visible learning: a synthesis of meta-analyses relating to achievement. New York: Routledge.

[3] Ministerium für Schule und Berufsbildung 2017: Schulische Bildung in Schleswig-Holstein 2017

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Bildungsbereiche Schule Bildungsgerechtigkeit Bildungsqualität Bildungssystem Artikel Schleswig-Holstein
news-16173 Tue, 12 Mar 2019 17:58:56 +0100 GewerkschafterInnen machen Druck vor Finanzministerium https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gewerkschafterinnen-machen-druck-vor-finanzministerium/ Übernahme des Tarifergebnisses für die Beamtinnen - Mit dieser Forderung konfrontierten rund 40 GewerkschafterInnnen von GEW, GdP und ver.di am 07.03.2019 vor dem Kieler Finanzministerium Finanzministerin Monika Heinold. Die KollegInnen von GEW, GdP und ver.di untermauerten damit die Forderung der DGB-Gewerkschaften an Finanzministerin Monika Heinold (Grüne), den Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes auf die BeamtInnen und Versorgungsempfängerinnen zu übertragen. Anlass für die Aktion war ein Gespräch der Gewerkschaften mit der Finanzministerin.

Dem steht die Finanzministerin vom Grundsatz her durchaus aufgeschlossen gegenüber. Aber wie so oft steckt der Teufel im Detail. Für die DGB-Gewerkschaften ist klar: Der Tarifabschluss muss im vollen Umfang zeit- und wirkungsgleich auf die Besoldung der Beamtinnen und Beamten übertragen werden, und zwar zügig. In dem Gespräch wurden verschiedenen Möglichkeiten der Übertragung erörtert. Dieser Dialog mit der Landesregierung soll kurzfristig fortgesetzt werden. (Bei Redaktionsschluss liegen die Ergebnisse noch nicht vor.)

Die Frage nach Strukturverbesserungen in der Besoldung wollen die Gewerkschaften unabhängig vom Tarifergebnis betrachten. In diesem Zusammenhang spielt die gewerkschaftliche Forderung nach Weihnachtsgeld eine wichtige Rolle. Die Gewerkschaften erwarten, dass die Landesregierung für das Besoldungsstrukturgesetz zusätzliche finanzielle Mittel bereitstellt.

 

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Artikel Schleswig-Holstein
news-16135 Tue, 05 Mar 2019 16:43:42 +0100 Lasst uns feiern! Dieses Jahr insbesondere 100 Jahre Frauenwahlrecht! https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/lasst-uns-feiern-dieses-jahr-insbesondere-100-jahre-frauenwahlrecht/ Durch den Einsatz von Generationen von Frauen wurde schon viel erreicht. Packen wir’s gemeinsam an, die nächsten Ziele zu erkämpfen!!! Liebe Kolleginnen,
im Jahr 2019 ist bereits – dem Einsatz von Generationen von Frauen sei Dank! – schon vieles erreicht, das uns und vor allem jüngeren selbstverständlich erscheint. Auch wir selbst haben in unserem bisherigen Leben für vieles gekämpft.
Es gibt aber auch im Jahr 2019 noch eine Menge zu tun, um alte Forderungen endlich durchzusetzen, neue Forderungen aufzustellen und dafür zu kämpfen – und mit dafür zu sorgen, dass Vorhandenes nicht zunichte gemacht wird!
Um es kurz zu sagen:
Lasst uns feiern! Dieses Jahr insbesondere 100 Jahre Frauenwahlrecht!
Und dann packen wir’s gemeinsam an, die nächsten Ziele zu erkämpfen!!!
Mit solidarischen Grüßen
Swaantje Heeren
Landesfrauenausschuss

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Bildungsbereiche Schulsozialarbeit Studium Wissenschaft Kita Weiterbildung Berufliche Bildung Schule Thema Bildung & Geschlecht GEW Gesellschaftspolitik Gleichstellung Artikel Schleswig-Holstein
news-16133 Tue, 05 Mar 2019 13:16:03 +0100 LehrerInnen dürfen gar nicht neutral sein - Jetzt anmelden zum GEW-Bildungstag! https://www.gew-sh.de/rss-news/?juHash=9f97ef4da1d437af3ada91547b2ec57d34c453fa&jumpurl=veranstaltungen%2Fdetailseite%2Fschule-braucht-demokratie-braucht-schule%2F "Schule braucht Demokratie braucht Schule" lautet das Motto des GEW-Bildungstages am Freitag, 22. März 2019 in Bad Segberg. Auf dem Programm stehen ein Vortrag zu politischer Parteilichkeit in der Schule sowie verschiedene Workshops. Bildungsbereiche Schulsozialarbeit Studium Wissenschaft Berufliche Bildung Schule Gesellschaftspolitik Bildungsgerechtigkeit Artikel Schleswig-Holstein news-16121 Mon, 04 Mar 2019 09:34:36 +0100 Insgesamt 8 Prozent mehr in den kommenden 33 Monaten https://www.gew-sh.de/rss-news/?juHash=436237ad02a45e4fdee1f5d5f788220dae559993&jumpurl=https%3A%2F%2Fwww.gew.de%2Faktuelles%2Fdetailseite%2Fneuigkeiten%2Finsgesamt-8-prozent-mit-verbesserungen-fuer-lehrkraefte-und-erzieherinnen%2F Drei Tage zähe Verhandlungen. Aber am Ende kann sich das Ergebnis sehen lassen: insgesamt 8 Prozent mehr bei einer Laufzeit von 33 Monaten. Verbesserungen gibt es auch für Lehrkräfte und ErzieherInnen. GEW Tarif Artikel Schleswig-Holstein news-15957 Mon, 11 Feb 2019 10:19:30 +0100 Arbeitgeber legen kein Angebot vor - GEW bereitet Warnstreiks vor https://www.gew-sh.de/rss-news/?juHash=90a8ee869700c3e28ca495d49c2faf4e09f1af6b&jumpurl=https%3A%2F%2Fwww.gew.de%2Faktuelles%2Fdetailseite%2Fneuigkeiten%2Fstreik%2F In der zweiten Verhandlungsrunde zum Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes der Länder haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt und blocken in zentralen Themen. Für die GEW und die Beschäftigten heißt das: Streik! Schule Gute Arbeit TV-L Artikel Schleswig-Holstein news-15941 Thu, 07 Feb 2019 12:20:18 +0100 GEW-Bildungstag 2019 - Abgesagt https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-bildungstag-2019-abgesagt/ Leider mussten wir die Veranstaltung aufgrund zu niedriger Anmeldungen absagen! Schule GEW Gesellschaftspolitik Bildungssystem LehrerInnenbildung Mitbestimmung Artikel Schleswig-Holstein news-15778 Tue, 22 Jan 2019 10:06:43 +0100 „Wann, wenn nicht jetzt?“ https://www.gew-sh.de/rss-news/?juHash=f2c73ea4c1f9f46abaa7893f46c0b85e23c419ec&jumpurl=https%3A%2F%2Fwww.gew.de%2Faktuelles%2Fdetailseite%2Fneuigkeiten%2Fwann-wenn-nicht-jetzt-2%2F Zum Auftakt der Tarif- und Besoldungsrunde der Länder haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. „Es muss eine kräftige Erhöhung der Gehälter geben“, forderte dagegen GEW-Chefin Marlis Tepe. Artikel Schleswig-Holstein news-15715 Mon, 14 Jan 2019 13:06:11 +0100 Weiterhin Probleme bei Gehaltszahlungen vom Land https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/weiterhin-probleme-bei-gehaltszahlungen-vom-land/ Immer noch gibt es viele Probleme bei den Gehaltszahlungen für Tarifbeschäftigte in Schleswig-Holstein. Auch wenn das Land mit Hochdruck an der Lösung der Probleme arbeitet, stellt die Situation viele Beschäftigte vor Probleme. Aus Sicht der GEW ist die Situation für die Beschäftigten nicht akzeptabel.

Die GEW fordert deshalb trotz der schwierigen Lage im Dienstleistungszentrum Personal (DLZP) vor allem eine umfassende und transparente Information der betroffenen Beschäftigten.

Die GEW hat sich in einem Brief an die Finanzministerin Monika Heinold gewandt und um eine Klarstellung gebeten, dass keine Ausschlussfristen oder Widerspruchsfristen verstreichen, solange die Probleme beim DLZP weiter bestehen, unabhängig davon, ob Entgeltansprüche dem DLZP durch die personalverwaltenden Dienststellen gemeldet worden sind oder nicht.

Probleme gibt es aber auch nach wie vor bei den besonderen Härtefällen, für die ein gesondertes Verfahren vereinbart wurde. GEW-Kolleginnen und Kollegen sollten sich bei besonderen Härtefällen trotzdem an die GEW-Geschäftsstelle wenden.

Im Moment kann die GEW leider nicht viel mehr machen. Wir werden unsere Mitglieder aber selbstverständlich auch im Nachklang der Probleme bei der Umsetzung ihrer Ansprüche unterstützen.

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Artikel Schleswig-Holstein
news-15682 Fri, 04 Jan 2019 10:48:33 +0100 Das ändert sich 2019 für Arbeitnehmer und Versicherte https://www.dgb.de/themen/++co++8d26ce9a-c632-11e8-beec-52540088cada Am 1. Januar 2019 treten neue Gesetze und Regelungen in Kraft. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat auf seiner Website eine Übersicht erstellt, was sich für Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer und Versicherte verändert. Bildungsbereiche Gute Arbeit Artikel Schleswig-Holstein news-15654 Fri, 21 Dec 2018 09:57:38 +0100 GEW fordert sechs Prozent mehr Gehalt – mindestens 200 Euro https://www.gew-sh.de/rss-news/?juHash=eb3688473a63a091808d44171d87e7ebabd1ed39&jumpurl=https%3A%2F%2Fwww.gew.de%2Faktuelles%2Fdetailseite%2Fneuigkeiten%2Fgew-fordert-sechs-prozent-mehr-gehalt-mindestens-jedoch-200-euro%2F Die Gewerkschaften gehen mit einer Forderung von sechs Prozent mehr Gehalt, mindestens jedoch 200 Euro, in die Tarifrunde 2019. Die GEW verlangt auch Verbesserungen für Lehrkräfte und den Sozial- und Erziehungsdienst der Länder. Kita Schule Gute Arbeit TV-L Artikel Schleswig-Holstein news-15619 Mon, 17 Dec 2018 15:46:40 +0100 Jetzt für Seminare in 2019 anmelden https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/jetzt-fuer-seminare-in-2019-anmelden/ Gesundheitsschutz, Teamwork, Stimmtraining - oder doch eine Kanutour? Wir freuen uns ab sofort über eure Anmeldungen zu dem Seminaren der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit! GEW Artikel Schleswig-Holstein news-15584 Mon, 17 Dec 2018 14:20:00 +0100 Weihnachtswunsch für Gute Arbeit und Gute Bildung! https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/weihnachtswunsch-fuer-gute-arbeit-und-gute-bildung/ Was ist euer Weihnachtswunsch für gute Arbeit und gute Bildung? Wir wollen eure Wünsche auf unseren GEW-Weihnachtszettel setzen. Mehr zur Aktion und eine Auswahl der eingegangenen Wünsche findet ihr hier! GEW Artikel Schleswig-Holstein news-15621 Thu, 13 Dec 2018 16:28:00 +0100 Ortsvereins Brunsbüttel mobilisiert gegen den Lehrkräftemangel https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ortsvereins-brunsbuettel-mobilisiert-gegen-den-lehrkraeftemangel/ Bei schaurigem Wetter, bei Regen und Gegenwind standen hartgesottene Mitglieder des GEW-Ortsvereins Brunsbüttel am 2. Adventssamstag in der Haupteinkaufsstraße, um auf den Lehrkräftemangel in Dithmarschen aufmerksam zu machen. Schule Gute Arbeit Artikel Schleswig-Holstein news-15568 Wed, 12 Dec 2018 14:15:59 +0100 Her mit unserem Weihnachtsgeld! https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/her-mit-unserem-weihnachtsgeld/ Weihnachtsmänner und Weihnachtslieder umrahmten eine Aktion der Gewerkschaften GdP und GEW am Mittwoch, 12.12.2018 vor dem Landeshaus. Das Motto „Schluss mit selbstgestrickten Pullis zu Weihnachten, her mit unserem Weihnachtsgeld!“ Schule GEW Beamte Artikel Schleswig-Holstein news-15497 Tue, 04 Dec 2018 11:16:50 +0100 Ab 1.1.2019 monatlich 60 Euro mehr für LiV https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/ab-112019-monatlich-60-euro-mehr-fuer-liv/ Ein schöner Erfolg für die GEW und für LiV in Schleswig-Holstein! Seit Jahren kämpfen wir für eine Erhöhung der Bezüge - nun ist es endlich soweit. Ab dem 1. Januar bekommen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst monatlich 60 Euro mehr. Schule Bildung weiter denken GEW Bildungsfinanzierung LehrerInnenbildung Gute Arbeit Beamte Artikel Schleswig-Holstein news-15500 Thu, 29 Nov 2018 12:53:00 +0100 Wer die AfD einlädt, muss mit Kritik rechnen https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/wer-die-afd-einlaedt-muss-mit-kritik-rechnen/ Die AfD vertritt rassistische Inhalte. Wer diese Partei zu sich einlädt, darf sich daher über Kritik nicht wundern. Ein Beitrag der schleswig-holsteinischen GEW-Landesvorsitzenden Astrid Henke. Nachdem der Philologenverband ein kritisches GEW-Flugblatt zu seinem Umgang mit der AfD zum Anlass genommen hat, mit dem Thema an die Presse zu gehen, stellt die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke in diesem Beitrag einige Dinge klar.

Es geht der GEW nicht darum, den Philologenverband in die Nähe der AfD zu rücken. Unsere Kritik am Philologenverband bezieht sich vielmehr darauf, dass er die AfD durch sein Verhalten salonfähig macht, indem er die AfD wie jede andere Partei behandelt. Die AfD ist jedoch keine Partei wie jede andere! Sie vertritt eindeutig rassistische Inhalte, wie wir sie in unserem Flugblatt zitiert haben.

Der Philologenverband hat den AfD-Landtagsabgeordneten Dr. Frank Brodehl in jüngster Vergangenheit einmal um ein Grußwort gebeten und ihn dann wie Abgeordnete der anderen Landtagsparteien zu einer Podiumsdiskussion eingeladen. Hier nachzulesen:
https://phv-sh.de/2018/10/30/lehrerbildung-ist-ein-zentrales-anliegen-der-schulleiter-an-gymnasien
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https://phv-sh.de/wp-content/uploads/2018/05/2018_03_21-Gymnasium-heute-web.pdf

Herr Dr. Brodehl steht als AfD-Landtagsabgeordneter genauso für die von uns im Flugblatt zitierten üblen Inhalte der AfD wie die Herren Gauland und Höcke sowie Frau Weidel. Wer den Landtagsabgeordneten Dr. Brodehl zu einer Diskussion zur Lehrkräftebildung einlädt, dem muss klar sein, dass er den Landtagsabgeordneten einer rassistischen Partei einlädt. Und das übrigens auch noch genau zu dem Zeitpunkt, als die AFD in mehreren Bundesländern Denunziationsportale installierte, um kritische Lehrkräfte im Internet denunzieren zu lassen und einzuschüchtern.

Ein Blick in die Geschichte und in andere Länder reicht, um zu erkennen, dass nicht alle Parteien, die in Parlamente gewählt wurden, demokratische Werte vertraten oder vertreten. Vor diesem Hintergrund ist es geradezu eine Verpflichtung für Gewerkschaften oder Lehrerorganisationen, Farbe zu bekennen. Auf keinen Fall sollten sie Parteien wie der AfD, die in ihren Äußerungen die Würde des Menschen immer wieder mit Füßen tritt, ein Forum zur Verbreitung ihrer politischen Ideen bieten.

Die GEW ist nicht neutral. Auch Lehrerinnen und Lehrer dürfen nicht neutral sein. Sie sind nämlich durch ihren Eid auf das Grundgesetz immer zur Parteinahme für Menschenrechte und Bürgerrechte verpflichtet.

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Bildungsbereiche Studium Schule Bildung weiter denken GEW Gesellschaftspolitik Artikel Schleswig-Holstein
news-15370 Thu, 15 Nov 2018 18:24:21 +0100 Rechten Drohungen nicht nachgeben - "Wildes Herz" schnell zeigen https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/rechten-drohungen-nicht-nachgeben-wildes-herz-schnell-zeigen/ Sicherheit von SchülerInnen muss Vorrang haben. Trotzdem ist die Absage einer Filmvorführung bei der SchulKinoWoche nach rechtsextremistischen Drohungen ein schlimmes Signal. Im Rahmen der SchulKinoWoche sollte der Film Wildes Herz in Bad Schwartau gezeigt werden. In dem Film wird die Politpunkband Feine Sahne Fischfilet portraitiert. Regie führte der bekannte Schauspieler Charly Hübner. Massive Drohungen aus der rechtsextremen Ecke haben nun für eine vorläufige Absage der Kinovorführung gesorgt.

Der schleswig-holsteinischen Bildungsministerin Karin Prien ist uneingeschränkt zuzustimmen, wenn sie sagt: „Es ist nicht hinnehmbar, dass eine pluralistische Gesellschaft vor extremistischen Drohungen in die Knie geht und sich in ihren Freiheiten beschneiden lässt.“ Das sollte sie so im Kabinett auch noch einmal ihrem Kollegen Innenminister sagen, der für die innere Sicherheit verantwortlich ist.

Denn für mich stellt sich die Frage: Sollte es in einem freiheitlichen Rechtsstaat nicht eine Selbstverständlichkeit sein, dass dieser Staat in der Lage ist, eine Kinovorführung zu schützen? Gibt es für solche Fälle nicht die Polizei? Für jedes Drittliga-Spiel beim Fußball steht sie doch auch zur Verfügung. Oder bei der Kieler Woche. Oder bei GEW-Demonstrationen. Oder in Tausender-Stärke gar, um Demonstranten aus dem Hambacher Forst zu vertreiben. Lassen sich da nicht genügend PolizistInnen und vielleicht auch noch ein Spürhund abzweigen, um eine sichere Kino-Vorstellung zu gewährleisten? Der Film muss so schnell wie möglich in einer sicheren Umgebung für die SchülerInnen gezeigt werden.

Eine üble Rolle spielt übrigens wieder einmal auch die AfD. Über Facebook hat sie massiv gegen die Kinovorführung gehetzt.

Foto: Sven Mandel, cc-Lizenz

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Artikel Schleswig-Holstein
news-15164 Fri, 26 Oct 2018 12:58:44 +0200 Den Mutigen gehört die Welt https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/den-mutigen-gehoert-die-welt/ Vor 100 Jahren machten Matrosen, Soldaten und Arbeiter der Monarchie ein Ende. Aus dem Kieler Matrosenaufstand wurde eine Revolution, an deren Ende die Republik stand. Die GEW Schleswig-Holstein beleuchtet das Thema ausführlich. Bildungsbereiche Studium Wissenschaft Weiterbildung Berufliche Bildung Schule Gesellschaftspolitik Artikel Schleswig-Holstein news-15151 Wed, 24 Oct 2018 14:42:04 +0200 Plumpe Einschüchterungsversuche https://www.gew-sh.de/rss-news/?juHash=b5574ea935fe80d95b5dd4d1517e89a0d68783d5&jumpurl=https%3A%2F%2Fwww.gew.de%2Faktuelles%2Fdetailseite%2Fneuigkeiten%2Fplumpe-einschuechterungsversuche%2F In Hamburg, Baden-Württemberg und Sachsen hat die AfD Portale ins Netz gestellt, über die Lehrkräfte denunziert werden sollen, die kritisch über die Rechtsaußen-Partei sprechen. Andere AfD-Landesverbände wollen nachziehen. Artikel Schleswig-Holstein news-15133 Mon, 22 Oct 2018 13:12:18 +0200 #Chemnitz #Werte #wirsindmehr https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/chemnitz-werte-wirsindmehr/ Nach den Übergriffen von Chemnitz ging #wirsindmehr viral. Empörung im Internet durch das Teilen von Bildern auszudrücken reicht nicht mehr aus. Die politische Bildung an den Schulen muss gestärkt werden. Schule Artikel Schleswig-Holstein news-15010 Mon, 01 Oct 2018 11:03:37 +0200 Volles Haus bei GEW-Personalrätekonferenz https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/volles-haus-bei-gew-personalraetekonferenz/ Mehr als 180 Personalrät*innen waren am 26.09.2018 bei der GEW Personalrätekonferenz, zum Thema „Arbeits- und Gesundheitsschutz von Lehrkräften“. Die Arbeitsbelastung der Kolleg*innen an den Schulen ist zu hoch! Das Ministerium muss jetzt handeln! Schule GEW Gesundheit Mitbestimmung Artikel Schleswig-Holstein news-15897 Fri, 28 Sep 2018 13:36:00 +0200 Nach der Tarifrunde ist vor der Tarifrunde https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/nach-der-tarifrunde-ist-vor-der-tarifrunde/ Die Tarifrunde für die Beschäftigten beim Bund und bei den Kommunen ist gerade gelaufen. Schon starten die Vorbereitungen auf die Länder-Tarifrunde 2019. Wie der Name schon sagt, geht es in im nächsten Jahr um alle Landesbeschäftigten an Schulen, Hochschulen, Kindertagesstätten vom Land, Verwaltungen, Behörden, und anderen Landeseinrichtungen. Viel erreicht – noch viel zu tun

Wir haben als GEW in den letzten Jahren viel bewegt und einiges erreicht. Aber wenn wir selbstkritisch sind, dann müssen wir zugeben: Wir wollten wesentlich mehr. Wir haben 2017 endlich eine Entgeltordnung für tarifbeschäftigte Lehrkräfte mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) abgeschlossen. Mit unseren ursprünglichen Ideen für eine gerechtere und bessere Bezahlung aller tarifbeschäftigten Lehrkräfte hat diese aber leider nicht allzu viel gemein. Deshalb müssen an dem Thema weiter arbeiten!

Einsatz und auch Hartnäckigkeit lohnen sich

Wir haben in den letzten Jahren viele kleine Schritte in die richtige Richtung gemacht und dabei auch den einen oder anderen größeren Erfolg errungen. Die Besserstellung der Pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Förderzentren für geistige und körperlich/motorische Entwicklung ist ein solcher Erfolg. Durch den Einsatz besonders engagierter Kolleginnen und Kollegen konnte die GEW hier nach jahrelangem Kampf endlich eine finanzielle Besserstellung und Anerkennung erreichen. Das zeigt: Einsatz und auch Hartnäckigkeit lohnen sich. Gemeinsam sind wir eben doch stark!

Besseren Bezahlung im Sozial- und Erziehungsdienst der Länder dringend notwendig

Im Sozial- und Erziehungsdienst ist die Bezahlung beim Land immer noch deutlich schlechter als bei den Kommunen. Auch da haben wir in der letzten Tarifrunde einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Für eine wirkliche Angleichung der Bezahlung ist aber noch viel zu tun und ebenfalls viel durchzusetzen.

Tarifrunden werden nicht durch Argumente gewonnen

Und das bringt uns zu der kommenden Länder-Tarifrunde. Verbesserungen – auch in Tarifrunden – werden eben in der Regel (leider) nicht mit den besseren Argumenten gewonnen. Wenn die Beschäftigten rufen „Unsere Arbeit ist Mehrwert“ und die Arbeitgeber antworten „Unsere Kassen sind leer“ und am Ende doch „irgendwas dazwischen“ rauskommt, dann kann gelegentlich in Vergessenheit geraten, dass am Ende doch entscheidend ist, mit welcher Vehemenz wir uns organisieren und hinter unsere Forderungen stellen.

Lehrkräfte sind die größte Beschäftigtengruppe beim Land

Und da müssen und wollen wir besser werden. Die Beschäftigten in den Schulen sind mit Abstand die größte Gruppe der Landesbeschäftigten. Der Bildungsbereich insgesamt spielt eine immer größere Rolle im Land. Wenn wir bei Länder-Tarifrunden unsere Interessen durchsetzen wollen, dann müssen wir es schaffen, deutlich mehr Beschäftigte aus den Schulen, aus den Kindertagesstätten des Studentenwerks und auch aus den Hochschulen für gewerkschaftliche Aktionen und Warnstreiks in den Tarifrunden zu mobilisieren.

Warnstreiks im Bildungsbereich sorgen für große Resonanz

Warnstreik? In der Schule? Fragen sich anscheinend auch immer noch viele GEW-Mitglieder. Während die Streikbereitschaft in den Kindertagesstätten bei den Kommunen, aber auch beim Studentenwerk, in den letzten Jahren enorm zugelegt hat, ist die Mobilisierung für einen gewerkschaftlichen Warnstreik in der Schule nach wie vor sehr schwierig. In den Schleswig-Holsteinischen  Schulen arbeiten zu ca. 89 Prozent Beamtinnen und Beamte. Natürlich ist es schwierig, mit den wenigen Tarifbeschäftigten eine große Wirkung vor Ort in der Schule zu erzeugen. Aber sind unsere Warnstreiks in den Bildungseinrichtungen nun deshalb vergebens? Ist es dann eine Alternative zu sagen: Dann machen wir eben gar keinen Druck und warten ab, welches Ergebnis in den Verhandlungen raus kommt?

Gemeinsam sind wir stark

Wir finden nein! In den letzten Tarifrunden haben sich eine größere Zahl sozialpädagogischer Fachkräfte, Pädagogischer MitarbeiterInnen an Förderzentren , aber eben auch Lehrerinnen und Lehrer mit Warnstreiks für ihre Interessen eingesetzt. Darauf wollen wir aufbauen. Die Erfahrungen zeigen, dass wir mit unseren Aktionen in Bildungseinrichtungen eine große Aufmerksamkeit erzeugen können.

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news-12083 Fri, 28 Sep 2018 13:02:00 +0200 GEW-Fachtagung für sozialpädagogische Fachkräfte https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-fachtagung-fuer-sozialpaedagogische-fachkraefte/ „Wertschätzung braucht Profis – Profis brauchen Wertschätzung“. So lautet das Motto unserer 24. Fachtagung für Sozialpädagogische Berufe am 10. November in Neumünster. Anmeldung jetzt möglich! Am 10. November 2018 findet in der Gemeinschaftsschule Brachenfeld in Neumünster die 24. GEW-Fachtagung  für ErzieherInnen und SozialpädagogInnen statt. Die Fachtagung ist eine besondere Veranstaltung für Beschäftigte aus allen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern. In rund 20 Workshops holen sie sich praxistaugliche Ideen für den beruflichen Alltag und die pädagogische Arbeit mit Kindern.

„Wertschätzung braucht Profis – Profis brauchen Wertschätzung“

So lautet das Motto unserer 24. Fachtagung für Sozialpädagogische Berufe am 10. November in Neumünster. Hauptreferentin ist in diesem Jahr Frau Dr. Ursula Wollasch, Geschäftsführerin des Landesverbandes Katholischer Kindertagesstätten, Diözese Rottenburg-Stuttgart e.V.

Für Personen, die  in sozialen Berufen arbeiten, ist es eine zentrale Herausforderung, die Individualität des einzelnen Kindes oder des einzelnen Jugendlichen zu achten und wertzuschätzen. Dies ist ihnen aber nur möglich, wenn es ihnen gelingt, das Kind oder den Jugendlichen in seiner ganzen Individualität wahrzunehmen, sich einzufühlen und zu verstehen.

Im Kindesalter verläuft diese Wertschätzung vermehrt über Gestik und Mimik, die Stimme oder die ganze Körperhaltung. Bei älteren Kindern oder Jugendlichen erhält die Sprache und Kommunikation eine immer bedeutendere Rolle. Doch letztendlich ist es von Anfang an ein Zusammenspiel aller dieser genannten Faktoren. Und dieses muss Wertschätzung erlernt werden: in den entsprechenden Ausbildungen der pädagogischen Fachkräften: Wertschätzung braucht Profis.

Doch damit pädagogische Fachkräfte diese Wertschätzung auch in der Praxis umsetzen können, brauchen sie entsprechende Rahmenbedingungen. Wertschätzendes Verhalten ist schwierig, wenn Gruppen zu groß sind, es nicht genügend Zeit gibt, es dauerhaft zu wenig Personal gibt, die Arbeitsbelastung dauerhaft zu hoch ist  und sich die Beschäftigten deshalb permanent überfordert und gestresst fühlen.

Deshalb müssen die Arbeitsbedingungen dringend verbessert werden: in Krippen, Kitas, Horten und Jugendhilfeeinrichtungen. Dazu gehören eine auskömmliche Finanzierung der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen und Arbeitsbedingungen, die es den Beschäftigten ermöglichen, die an sie gestellten Aufgaben auch zu erfüllen und wertschätzend zu agieren: Profis brauchen Wertschätzung!

Zurzeit finden Verhandlungen über ein neues Kindertagesstättengesetz in Schleswig-Holstein statt. In diesem Gesetz werden die Finanzierung des Kindertageseinrichtungen und die zukünftigen Arbeitsbedingungen der Beschäftigten festgeschrieben: Qualifikation des pädagogischen Personals, Gruppengrößen, Vor- und Nachbereitungszeiten, Leitungsfreistellungen, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten u.v.m.

Beteiligt an diesen Verhandlungen/Gesprächen mit der Landesregierung sind die Kommunen, die Träger der freien Wohlfahrtspflege und die Eltern. Wer fehlt sind die Interessenvertretungen der Beschäftigten. Sie wurden nicht eingeladen, sich am Prozess zu beteiligen, obwohl es gerade die Beschäftigten sind, die die Qualität von Kindertageseinrichtungen ausmachen. Obwohl wir nicht direkt beteiligt sind, wird es uns aber nicht davon abhalten, uns mit Nachdruck und großem Engagement in den Gesetzgebungsprozess einzumischen. 

Nach der Eröffnungsveranstaltung finden wieder viele interessante Arbeitsgruppen statt. Das Angebot reicht in diesem Jahr von „Resilienz“, „Empathie und Herzverbindung durch gewaltfreie Kommunikation“ oder  „Entspannung – Konzentration – Wahrnehmung – Übungen für die eigene Gesundheit“ über „Wertschätzende Kommunikation mit Eltern“ bis hin zu „Freies Malen mit Kindern“.

Wir würden uns freuen, Sie am 10. November in Neumünster begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen und Online-Anmeldung hier.

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news-14917 Tue, 18 Sep 2018 15:09:44 +0200 Apps und Digitale Medien im Unterricht https://www.gew-sh.de/rss-news/?juHash=c31b4956853dc06bbb9ed5183dfa102f97f29bce&jumpurl=https%3A%2F%2Fwww.gew.de%2Faktuelles%2Fdetailseite%2Fneuigkeiten%2Fwelche-apps-sind-fuer-den-alltag-in-der-bildung-wichtig%2F Ein Referat als Snapchat-Story präsentieren, eine Kanzlerwahl im Serious Games nachspielen oder mit der Virtual-Reality-Brille ins antike Rom reisen: Neue Medien und digitale Technologien werden Schule und Unterricht zunehmend beeinflussen. Die GEW will Pädagoginnen und Pädagogen verstärkt über Themen rund um die digitale Bildung informieren und Tipps für den Umgang mit neuen Medien im Unterricht geben. Wir stellen Apps und Programme vor, mit denen Lehrkräfte die Notenvergabe digital verwalten, gemeinsam im Kollegium online brainstormen oder eigene Lernvideos produzieren können. Außerdem erklären wir, wie beispielsweise die politische Bildung vom Einsatz digitaler Lernspiele profitieren könnte, welche konkreten Games es dazu gibt, und welche Plattformen Hilfestellung und Materialien bieten.

Auch dem Thema Medienkompetenz kommt zunehmend mehr Bedeutung zu. Lehrkräfte müssen diese Fähigkeit nicht nur besitzen, sondern an Schülerinnen und Schüler vermitteln. Die GEW gibt Tipps zu Portalen und Publikationen, die über Netzphänomene wie Fake News und Social Bots aufklären, und die Pädagoginnen und Pädagogen nutzen können, um zu einem kritischen Umgang mit neuen Medien zu erziehen.

Noch sind es Zukunftsvisionen, aber der Einsatz von Augmented und Virtual Reality könnte die Ausbildung in Schule, Universität und Beruf künftig noch stärker verändern. Die GEW erklärt, was sich hinter den neuen IT-Technologien verbirgt, und welche damit verbundenen Aspekte aus Gewerkschaftssicht kritisch zu begleiten sind. Weitere Positionen und Ansätze zum Thema digitale Bildung fasst auch die GEW-Broschüre "Erfolgreich mit Neuen Medien! Was bringt das Lernen im Netz?" zusammen.

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news-14889 Tue, 18 Sep 2018 11:05:53 +0200 GEW-Informationen zur Überprüfung der Startgutschriften https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-informationen-zur-ueberpruefung-der-startgutschriften/ Am 8. Juni 2017 einigten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber auf eine neue Berechnung der Startgutschriften für die Zusatzversorgung. Die GEW gibt Informationen zu den Verbesserungen für die Beschäftigten. Für die Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst wurde im Jahr 2001 die Zusatzversorgung reformiert. Im Rahmen der Umstellung  wurde die so genannte Startgutschrift ermittelt. Die Art und Weise, wie diese Startgutschrift berechnet wurde, war von Anfang an in Kritik und Gegenstand mehrerer gerichtlicher Verfahren. Dies galt insbesondere für die Startgutschriften von Kolleginnen und Kollegen, die damals noch keine 55 Jahre alt waren („rentenferne Jahrgänge“).

2017 haben die Gewerkschaften und die VBL die Urteile zu den Startgutschriften abschließend tarifvertraglich umgesetzt und eine Einigung über die Art und Weise einer Neuberechnung erzielt. Die Erhöhungen betragen bis zu 11,11 Prozent der ursprünglichen Startgutschrift. Davon profitieren alle Beschäftigte, die zum Zeitpunkt der Einstellung älter als 20 Jahre waren.

Hierüber wurde von Seiten des GEW Hauptvorstands bereits informiert.

Nachdem es bereits 2011 eine erste Überprüfung der Startgutschriften gab, werden nun alle Startgutschriften neu überprüft. Seit August 2018 informiert die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL) die betroffenen Tarifbeschäftigten.

Die kirchlichen und kommunalen Zusatzversorgungskassen (ZVK) werden in der nächsten Zeit  ebenfalls alle damals rentenfernen Startgutschriften überprüfen.

Den Beschäftigten, die bereits in Rente sind, wird eine Erhöhung rückwirkend ab ihrem Rentenbeginn nachgezahlt.

 

Neue Berechnung

Neu ermittelt wird der „Vomhundertsatz (v.H.). Dieser ergibt sich auf Grundlage der „erreichbaren Jahre“. Dies ist die  Zeit zwischen dem

- Eintrittsdatum (Beginn der Pflichtversicherung in der VBL) und

- dem Monat, in dem das 65. Lebensjahr vollendet wird.

 

Sind „Eintrittsdatum“ und „Monat 65. Geburtstag“ richtig angegeben, muss nichts weiter überprüft werden.

Dann folgt folgende Berechnung:  100 geteilt durch erreichbare Jahre = x Prozent (mind. 2,25 % max. jedoch 2,5 %). Dieser Prozentsatz wird mit der Anzahl der Jahre vom Eintrittsdatum bis zum 31.12.2001 multipliziert.

Der sich so ergebende „Vomhundertsatz“ wird mit einem DM-Betrag multipliziert, welcher der sogenannten Voll-Leistung aus der ersten Mitteilung über die Startgutschrift entspricht, die alle damals „rentenfernen“ Versicherten im Jahr 2003 erhalten haben. Dieser Betrag ist unverändert, das heißt es muss der gleiche Betrag sein, der auch in der alten Startgutschrift stand.

Bei den Beschäftigten, die  im Jahr 2011/2012 bereits einen Zuschlag und damit eine höhere Startgutschrift erhalten haben, kann es sein, dass sich trotz eines höheren Vomhundertsatzes nun keine Steigerung im Vergleich zur Startgutschrift 2011 ergibt.

 

Information der VBL:

https://www.vbl.de/de/service/informationen/newsarchiv/vblklassik-neuberechnung-der-startgutschriften-f%C3%BCr_jkaphsn4.html?s=1ues59mfFBwcsviUu

 

Gesa Bruno-Latocha, GEW Hauptvorstand, VB Tarif- und Beamtenpolitik

Annette Loycke, Landesrechtsstelle GEW Hessen

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news-14806 Mon, 10 Sep 2018 13:41:13 +0200 DGB und BEI starten Petition im Netz https://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/dgb-und-bei-starten-petition-im-netz/ Globale Verantwortung für Umwelt, gute Arbeit und Menschenrechte gehen nicht ohne verbindliche Regelungen im neuen schleswig-holsteinischen Vergabegesetz. Deshalb jetzt die Online-Petition unterschreiben. Faire Löhne, Umweltschutz, die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten entlang der globalen Lieferkette und Aspekte der Tariftreue dürfen nicht unter dem fälschlichen Vorwand des „Bürokratieabbaus“ aus dem neuen Vergabegesetz gestrichen werden. Auch das Einfrieren des Vergabemindestlohns muss verhindert werden.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund Nord (DGB Nord) und das Bündnis Eine Welt Schleswig-Holstein e.V. (BEI) fordern seit Anfang des Jahres Korrekturen am Gesetzestext des Wirtschaftsministeriums. Der im Juli in den Landtag eingebrachte Entwurf sieht aber weiterhin nur eine freiwillige Einhaltung von ökologischen und sozialen Kriterien vor.

BEI und DGB Nord wollen nun mit einer Unterschriftenaktion Bürger*innen dazu anhalten, den Abgeordneten zu verdeutlichen, dass faire Löhne, Umweltschutz, die Einhaltung von Menschen- und Arbeitsrechten entlang der globalen Lieferkette und Aspekte der Tariftreue nicht unter dem fälschlichen Vorwand des „Bürokratieabbaus“ aus dem Gesetz gestrichen werden dürfen.

Der schleswig-holsteinische Landtag berät derzeit über einen Gesetzentwurf, der genau das Gegenteil formuliert und weit hinter den aktuellen gesetzlichen Stand zurückfällt. Denn in dem aktuellen Entwurf gibt es keine verbindliche Berücksichtigung von ökologischen und sozialen Kriterien mehr. Auch die Kontrolle der Vergaben würde erheblich erschwert werden. Steuergelder könnten so für Produkte und Leistungen ausgegeben werden, bei denen nicht klar ist, ob Arbeits- und Menschenrechte eingehalten werden oder ob Tariftreue und gute Arbeit eine Rolle spielen. Sogar Produkte aus ausbeuterischer Kinderarbeit könnten dann mit öffentlichen Geldern beschafft werden.

Das Rad in Schleswig-Holstein jetzt wieder zurückzudrehen, wäre ein Schlag ins Gesicht derjenigen Unternehmen im Land, die sich bereits auf den Weg in eine nachhaltigere Zukunft gemacht haben. Würde das Gesetz so verabschiedet, wird ein Bürokratiemonster entstehen: denn jede Beschaffungsstelle im Land soll in Zukunft selbst entscheiden können ob und welche Kriterien für eine Ausschreibung gelten - die Informationskosten für die Unternehmen und damit ihr bürokratischer Aufwand steigen. So werden kleine und mittlere Unternehmen nicht gefördert, sondern ihnen Steine in den Weg gelegt.

Wer, wie das Wirtschaftsministerium, angeblich die Vereinfachung von Verfahren und die Beteiligung von kleinen Unternehmen an Ausschreibungen will, darf die Formulierung von sozialen und ökologischen Standards nicht ins wechselhafte Belieben von Vergabestellen legen. Es ist kein Bürokratieabbau, wenn jeder Kreis, jede öffentlich Vergabestelle die Kriterien für jede Ausschreibung neu festlegt. Vereinfachung braucht keinen Flickenteppich, sondern Klarheit und Transparenz. Das ist nur dann möglich, wenn Kriterien für alle und grundsätzlich gelten.

Die Petition finden Sie hier:

https://www.openpetition.de/petition/online/kein-steuergeld-fuer-kinder-und-zwangsarbeit-fuer-umweltschutz-und-faire-arbeit-hier-und-weltweit

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