GEW Schleswig-Holstein
Du bist hier:

Frauenwege

GEW Senior*innen erleben eine Stadtführung auf den Spuren bedeutender Husumeriinen

20.02.2018 - Frenz Betram


Frauenwege

Um Sehens- und Hörenswertes einer Stadt zu entdecken, kann man bekanntlich viele Wege nutzen. Auf einem Stadtrundgang "Frauenwege" die Stormstadt Husum zu durchwandern und über die Lebenslinien bekannter und weniger bekannter Frauen die Geschichte der Nordfriesland-Metropole zu erfahren, ist einer der ungewöhnlichsten aber interessantesten Vorhaben.  
Bei "Tine", der Frau hoch oben auf einem Sockel am Marktplatz, scharte Frau Heidelore Will (Touristbüro) die Gruppe der Seniorinnen und Senioren der GEW Nordfrieslands um sich und berichtete von Anna Catharina Asmussen, der Wohltäterin Husums. Unterwegs rückte sie Sophie Jacobsen (Gründerin der ersten Töchterschule, Anna Ovena Hoyer (Witwe des Stallers von Eiderstedt) und Antoinette Bourignon (als Hexe wegen ihrer Druckerzeugnisse verbrannt), in den Vordergrund. Ebenso wurden der Gruppe die Schicksale von Herzogin Auguste und Herzogin Maria Elisabeth sowie Franziska Gräfin zu Reventlow und Charlotte von Krogh aber auch die Lebensleistungen von außergewöhnlichen Hökerinnen, Gastwirtinnen, Krabbenpulerinnen und Dienstmägden bekannt. Natürlich fehlten weder Storms Geschichtenerzählerin Lena Wies noch die erfolgreiche Schriftstellerin Margarete Böhme. Selbst an die ersten weiblichen Stadtverordneten (1919) Emma Carstensen, Christine Petersen und Emma Wassily, die sich besonders der sozialen Probleme der Husumer annahmen, wurde erinnert. Bei vertiefenden Gesprächen während eines kleinen Abendessens klang diese besondere Stadtführung aus.
                                   

Zurück