GEW Schleswig-Holstein
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Corona Virus

Das Corona Virus beeinflusst unseren privaten und beruflichen Alltag. Die Pandemie geht auch an der GEW Schleswig-Holstein nicht spurlos vorbei. Hier findet ihr alle Infos über die uns bekannten Maßnahmen des Bildungs- und Sozialministeriums.

Das Coronavirus breitet sich aus. Der beste Schutz: Regelmäßig und gründlich die Hände waschen. (Foto: colourbox.de)

Schul- und Kitabetrieb in Schleswig-Holstein während der Corona-Pandemie

Das letzte Schuljahr hat die Bildungseinrichtungen und alle Beteiligten vor riesige Herausforderungen gestellt. Und auch das kommende Schuljahr wird im Zeichen von Corona stehen.

Trotz erhoffter Rückkehr zur Normalität hat für die GEW  die Gesundheit der Beschäftigten, der Kinder, der Schüler*innen, der Lernenden und aller anderen Beteiligten auch nach den Ferien höchste Priorität.

Das Bildungsministerium hat aktuelle Informationen zum Schuljahresstart auf seiner Website veröffentlicht.

 

Schutz von Risikogruppen
Auch im neuen Kita- und Schuljahr steht für die GEW die Gesundheit der Schutz der Angehörigen von Risikogruppen in Kitas, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen obenan. Und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der Realität der betriebsärztlichen Begutachtung.

Die GEW kritisiert die Arbeit des betriebsärztlichen Dienstes des Bildungsministeriums scharf. Wie aus der Antwort auf die Kleine Anfrage des SPD-Abgeordneten Martin Habersaat hervorgeht, wurden von 780 Attesten Angehöriger einer Risikogruppe nur 32 durch die zuständige Arbeitsmedizinerin akzeptiert. Wir fordern Bildungsministerin Karin Prien auf, dem  Vorgehen endlich Einhalt zu gebieten. Schließlich ist sie für die Gesundheit von rund 28.000 Lehrkräften verantwortlich.

GEW-Mitglieder, die mit dem Ergebnis der betriebsärztlichen Prüfung nicht einverstanden sind, sollten sich an die GEW-Rechtsschutzstelle wenden.

Aus Sicht der GEW darf ein Einsatz im Präsenzunterricht nicht vor der Gefährdungsbeurteilung und der betriebsärztlichen Prüfung einseitig angewiesen werden.

Beschäftigte in Bildungseinrichtungen unterstützen


Die Arbeit in den Bildungseinrichtungen wird für alle Beschäftigten weiterhin eine große Herausforderung. Die GEW fordert die Landesregierung auf, die Arbeitsbedingungen in Kita, Schule und den anderen Bildungseinrichtungen stärker in den Fokus zu nehmen.

Mehr Personal
Die jetzigen Erfahrungen zeigen darüber hinaus, dass es noch keine umsetzbaren Konzepte für Arbeitsschutzmaßnahmen an den Schulen gibt. Um die bestehenden Hygienebestimmungen an den Schulen umsetzen zu können, bedarf es der Einstellung von mehr Personal. Sonst lassen sich die Arbeitszeitregelungen nicht einhalten.

Klare Regelungen für „hybriden“ Unterricht
Für den nach den Sommerferien geplanten „hybriden“ Unterricht müssen klare Regelungen getroffen werden. Dazu gehören dann auch Bestimmungen, „dass Lehrkräfte nicht rund um die Uhr erreichbar sein müssen“. Insgesamt müssen Entlastungen für die gestiegenen Belastungen geschaffen werden.

Informationen rund um Corona


Der GEW Hauptvorstand hat eine gute Übersicht zusammengestellt mit aktuellen Fragen und Antworten zur Corona Krise. Diese findet ihr hier