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BesoldungsrundeGewerkschafterInnen machen Druck vor Finanzministerium

Übernahme des Tarifergebnisses für die Beamtinnen - Mit dieser Forderung konfrontierten rund 40 GewerkschafterInnnen von GEW, GdP und ver.di am 07.03.2019 vor dem Kieler Finanzministerium Finanzministerin Monika Heinold.

12.03.2019

Die KollegInnen von GEW, GdP und ver.di untermauerten damit die Forderung der DGB-Gewerkschaften an Finanzministerin Monika Heinold (Grüne), den Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes auf die BeamtInnen und Versorgungsempfängerinnen zu übertragen. Anlass für die Aktion war ein Gespräch der Gewerkschaften mit der Finanzministerin.

Dem steht die Finanzministerin vom Grundsatz her durchaus aufgeschlossen gegenüber. Aber wie so oft steckt der Teufel im Detail. Für die DGB-Gewerkschaften ist klar: Der Tarifabschluss muss im vollen Umfang zeit- und wirkungsgleich auf die Besoldung der Beamtinnen und Beamten übertragen werden, und zwar zügig. In dem Gespräch wurden verschiedenen Möglichkeiten der Übertragung erörtert. Dieser Dialog mit der Landesregierung soll kurzfristig fortgesetzt werden. (Bei Redaktionsschluss liegen die Ergebnisse noch nicht vor.)

Die Frage nach Strukturverbesserungen in der Besoldung wollen die Gewerkschaften unabhängig vom Tarifergebnis betrachten. In diesem Zusammenhang spielt die gewerkschaftliche Forderung nach Weihnachtsgeld eine wichtige Rolle. Die Gewerkschaften erwarten, dass die Landesregierung für das Besoldungsstrukturgesetz zusätzliche finanzielle Mittel bereitstellt.

 

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