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GEW-Preview: IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS

Wir zeigen den Film nach dem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman von Eugen Ruge als GEW-Preview kostenlos und exklusiv für unsere Mitglieder am Sonntag, 21. Mai 2017 um 11.00 Uhr im Kieler Studio-Kino am Dreiecksplatz.

29.04.2017 - Webredaktion

Berlin, Hauptstadt der DDR, im Frühherbst 1989
Berlin, Hauptstadt der DDR, im Frühherbst 1989. Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), hochdekoriertes SED-Parteimitglied und Patriarch der Familie, wird heute 90 Jahre alt. Für die DDR, in die er 1952 aus dem mexikanischen Exil zurückkehrte und die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag – es wird der letzte sein.

Wilhelm und seine Frau Charlotte (Hildegard Schmahl), einander in inniger Verbitterung verbunden, rüsten sich für Wilhelms Ehrentag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren, Blumen zu überreichen und ihm einen weiteren Orden zu verleihen.

Parteikonformes Jubiläumsspektakel
Charlotte hofft auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt (Sylvester Groth), der 1956 aus den Arbeitslagern der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist, und in Ostberlin als Historiker arbeitet, Kurts russische Frau Irina (Evgenia Dodina), die er heimlich betrügt, und auch Charlottes erwachsener Enkel Sascha (Alexander Fehling) haben ihre festen Plätze im parteikonformen Jubiläumsspektakel. Doch Sascha wird heute nicht wie gewohnt den Tisch fürs kalte Buffet aufbauen. Er ist, nur wenige Tage zuvor, in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe.

Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts
Während Kurts Schwiegermutter Nadjeshda Iwanowna (Nina Antonowa) in Wodka geschwängerter Runde ihre russischen Weisen anstimmt, rechnet die verzweifelte Irina mit ihrer Schwiegertochter Melitta (Natalia Belitski) und der ganzen Gesellschaft ab. Haushaltshilfe Lisbeth (Gabriela Maria Schmeide) fegt die Scherben zusammen und auch Charlottes Freundin Stine (Angela Winkler) versucht zu retten, was zu retten ist. Doch je weiter das Fest dem Ende zugeht, umso mehr brechen sich Geheimnisse ihre Bahn... Die Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten. Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts.

Sensible Komik und anrührende Tragik
Regisseur Matti Geschonneck inszenierte Wolfgang Kohlhaases kongeniales Drehbuch mit Freiheit und Präzision, sensibler Komik und anrührender Tragik für die Leinwand. Bruno Ganz ist für seine Rolle in IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS für den Deutschen Filmpreis 2017 nominiert. IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS feierte auf den 67. Internationalen Filmfestspielen Berlin seine Weltpremiere.

Kostenloses Begleitmaterial
Begleitmaterial wird kostenlos vom Filmverleiher auf der Filmwebseite sowie auf unserer GEW-Homepage zur Verfügung gestellt. Vorstellungen für Schulklassen sind ab Kinostart möglich. Der Film eignet sich insbesondere für die Fächer Geschichte, WiPo, Philosophie, Ethik, Deutsch sowie für fächerübergreifende Projekte, Schulprojekte und AGs.

Kinostart: 1. Juni 2017
Filmwebsite: www.x-verleih.de/inzeitendesabnehmendenlichts
FB: https://de-de.facebook.com/inzeitendesabnehmendenlichts/ Filmverleih: X Verleih

Mit der GEW-Filmpreview wollen wir unseren Mitgliedern für ihre Fächer und Altersstufen interessante Filme präsentieren, die sich gut für den Einsatz im Unterricht eignen. Zumeist werden auch Materialien zu den Filmen wie Pressehefte und Unterrichtsblätter bereitgestellt.

Wie komme ich an eine Karte? Der kostenlose Kinobesuch setzt nur die Aufnahme in eine Gästeliste voraus. Um eine Kartenreservierung zu erhalten, muss ich bis spätestens  17. Mai 2017, eine E-Mail an info(at)gew-sh(dot)deinfo(at)gew-sh(dot)de schicken. Das Angebot richtet sich ausschließlich an GEW-Mitglieder. Jedes GEW-Mitglied kann eine weitere Person mitbringen, sich also 2 Karten(nicht mehr!) reservieren lassen. Im Kino liegt eine Gästeliste aus, der GEW-Ausweis muss nicht mitgebracht werden. Eine Reservierungsbestätigung wird nicht verschickt. Keine Rückmeldung heißt: Die Plätze sind reserviert.

Bernd Schauer

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