GEW Schleswig-Holstein
Du bist hier:

Fridays for FutureGEW erhofft starkes Signal für mehr Klimaschutz

Ein starkes Signal für mehr Klimaschutz erhofft sich die GEW von den Demos von Fridays for Future am 20.09.2019. Sie ruft ihre Mitglieder dazu auf, die Aktionen zu unterstützen, verzichtet aber aus rechtlichen Gründen auf einen Streikaufruf.

18.09.2019

Kiel – Ein starkes Signal für mehr Klima- und Umweltschutz erhofft sich die Bildungsgewerkschaft GEW von den Demonstrationen von Fridays for Future am 20. September 2019. Sie ruft ihre Mitglieder dazu auf, die Aktionen zu unterstützen. Aus rechtlichen Gründen verzichtet sie aber auf einen Aufruf zu Arbeitsniederlegungen.

Fridays for Future trägt die Bedrohung der Welt durch den Klimawandel erfolgreich in das öffentliche Bewusstsein. Die Politik gerät durch das Engagement der Schülerinnen und Schüler unter Druck, die Bedrohung unseres Klimas ernst zu nehmen und endlich zu handeln“, sagte die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke am Mittwoch, 18. September in Kiel. „Das Verhalten von Lehrkräften ist wichtig für die Stimmung in den Schulen. Für Lehrerinnen und Lehrer gibt es vielfältige Möglichkeiten zur Unterstützung der Proteste. Die sollten sie auf jeden Fall nutzen.“
Als Beispiele nannte die GEW-Landesvorsitzende:

  • Klimawandel und Bildung für nachhaltige Entwicklung können im Unterricht thematisiert werden.
  • Es können Klassenexkursionen durchgeführt werden.
  • Es können Projekttage mit Unterrichtsgängen durchgeführt werden.
  • Unterrichtsstunden können (außer an Grundschulen) verlegt werden.

Von der Bildungsministerin erwartet die GEW eine Fortsetzung ihres bisherigen moderaten  Kurses, was Ordnungsmaßnahmen gegen teilnehmende Schulen, Schülerinnen, Schüler oder Lehrkräfte betrifft.

Die GEW Schleswig-Holstein tritt für die Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele ein. Sie bekennt sich dabei zu den umfassenden UN-Entwicklungszielen, die soziale und ökologische Ziele in systemischer Weise miteinander verbinden.Faire Klimapolitik bedeutet für die GEW: Die industriellen Staaten, die bisher am meisten zum Klimawandel beigetragen haben, müssen jetzt auch am meisten und am schnellsten ihre Emissionen reduzieren. Die Begrenzung einer maximalen Erhöhung der Durchschnittstemperatur um 1,5 Grad bezogen auf das vorindustrielle Niveau müsse bis 2035 erreicht werden.

Zurück