Tarif
Der Kampf um die Eingruppierung geht weiter!
Mit 78,31 Prozent hat die große Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder der GEW in einer bundesweiten Mitgliederbefragung dem Tarifabschluss mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder zugestimmt. Stimmberechtigt waren alle Mitglieder, die vom Geltungsbereich des TV-L betroffen sind. Die hohe Zustimmung zeigt einerseits, dass die Tariferhöhung von den Mitgliedern positiv bewertet wird. Die Gehälter steigen bei einer Laufzeit von zwei Jahren rückwirkend zum 1. Januar 2013 um 2,65 Prozent und zum 1. Januar 2014 um weitere 2,95 Prozent. Gleichzeitig herrscht unter den GEW-Mitliedern nach wie vor großer Unmut über die Weigerung der Länder, endlich eine tarifliche Lehrkräfte-Entgeltordnung (L-ego) zu vereinbaren.
Gehaltserhöhung annehmbar - Tarifvertrag für angestellte Lehrkräfte verpasst
„Wie auch immer man es dreht und wendet: Dieses Tarifergebnis lässt sich nicht schön reden. Die akzeptable Gehaltserhöhung tröstet nicht darüber hinweg, dass wir keinen Tarifvertrag für angestellte Lehrerinnen und Lehrer erringen konnten“, bewertete der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn am 11. 3.2013 in Kiel die Tarifeinigung im Öffentlichen Dienst.
Arbeitgeber blockieren Einstieg in einen Eingruppierungstarifvertrag für angestellte Lehrkräfte - Gehälter steigen in zwei Schritten um 5,6 Prozent
Nach mehr als zweitägigen Verhandlungen, die sich bis zum Sonnabend (9.3.) zogen, gab es in der Länder-Tarifrunde einen Abschluss mit einer Entgelterhöhung und einer neuen Urlaubsregelung. Die GEW hatte zuvor ein von den Arbeitgebern vorgelegtes Papier zum Einstieg in die tarifliche Regelung der Lehrkräfte-Eingruppierung entschieden zurückgewiesen.
Bundesweite Warnstreikwelle im Norden angekommen
4500 Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes in Schleswig-Holstein gingen am 4. März in Kiel im Rahmen eines Warnstreiks auf die Straße. Sie demonstrierten für 6,5 Prozent mehr Gehalt, den Abschluss eines Eingruppierungstarifvertrages und die Begrenzung befristeter Arbeitsverträge. Hauptredner war der ver.di-Bundesvorsitzende Frank Bsirske.
GEW ruft angestellte Lehrkräfte am 4. März zum Warnstreik auf!
6,5 Prozent Gehaltserhöhung für alle Tarifbeschäftigten und ein Eingruppierungstarifvertrag für die Lehrkräfte: Zur Durchsetzung dieser Tarifforderungen ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Schleswig-Holstein alle angestellten Lehrkräfte und die Angestellten an den Hochschulen am Montag, den 4. März zum Warnstreik auf.
Ablauf Warnstreik:
7:30 Uhr: Kundgebung vor den ausgewählten Streikschulen in:
- Itzehoe an der Steinburg-Schule (Einhardstr. 39, Itzehoe)
- Neumünster an der Freiherr-vom-Stein-Schule (Schillerstr. 24, Neumünster)
- Flensburg an der Friholtschule (Elbestr. 8, Flensburg)
14:00 Uhr: Start der gemeinsamen Demonstration von GEW, ver.di, GdP und DBB am Kieler Gewerkschaftshaus
Tarif- und Besoldungsrunde 2013 nimmt Fahrt auf
Die GEW ruft am 4. März um 14 Uhr gemeinsam mit ver.di, GdP und dem DBB zu einer Demonstration vom Gewerkschaftshaus zum Finanzministerium in Kiel auf. Zum Abschluss der Demo werden der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn, der ver.di-Bundesvorsitzende Frank Bsirske und der GdP-Landesvorsitzende Oliver Malchow reden.
Arbeitgeber mauern - Warnstreiks weiten sich aus
Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder weiten sich aus. Nach Berlin, Niedersachsen und Baden-Württemberg, beteiligten sich am Mittwoch (20.2.) in vier weiteren Bundesländern über 5.000 Beschäftigte an den Aktionen, zu denen die GEW gemeinsam mit ver.di und der GdP aufgerufen hatte.
Die neue E&W Bund
„Wir verdienen mehr!" titelt die neue Ausgabe der Erziehung & Wissenschaft. Schwerpunktmäßig beschäftigt sie sich in diesem Monat mit den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder. Bei der diesjährigen Tarifrunde stehen eine Gehaltserhöhung von 6,5 Prozent und der Abschluss eines Tarifvertrages für angestellte Lehrkräfte im Mittelpunkt. Warum ein solcher Eingruppierungstarifvertrag so wichtig ist, wird in den Beiträgen mehr als deutlich. Warum die Tarifrunde aber auch die verbeamteten Kolleginnen und Kollegen interessieren muss, wird ebenso erläutert.
Arbeitgeber halten sich bedeckt
Am 31.01.2013 haben die Verhandlungen zur Tarif- und Besoldungsrunde 2013 begonnen. In dem ersten Gespräch zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften ist deutlich geworden, dass ein Einstieg in die Tarifierung der Eingruppierung von Lehrkräften an den Schulen und Hochschulen nur gelingt, wenn der Druck auf die Länder deutlich erhöht wird.
Keine anteilige Kürzung - Ansprüche auch für das Jahr 2012 geltend machen!
Am 12. Dezember 2012 hat das Bundesarbeitsgericht in dem mit Rechtsschutz der GEW geführten Revisionsverfahren (10 AZR 922/11) entschieden, dass bei der Bemessung der Jahressonderzahlung alle Zeiten, in denen das Arbeitsverhältnis zum selben Arbeitgeber im Kalenderjahr bestanden hat bzw. noch besteht zu berücksichtigen sind.








