Schule
Wende sorgt für Frust bei LehrerInnen
Als Schlag ins Gesicht und als Missachtung ihrer tagtäglichen Leistungen haben Lehrkräfte die heutigen Berichte in den Zeitungen des Landes empfunden. „Die Korrektur dieser Darstellung und ihre Aussage, dass sie keine neuen Pläne für Ferien und unterrichtsfreie Zeit der Lehrkräfte habe, ist eine wichtige Klarstellung der Ministerin.“ sagte GEW-Landesvorsitzender Matthias Heidn am 10.05.2013 in Kiel.
GEW für Prüfstelle für bildungsgefährdende Unterrichtsmaterialien
Die GEW macht sich für eine öffentlich kontrollierte Prüfstelle für private Unterrichtsmaterialien stark. „Wenn die Zahl frei verfügbarer und privater Unterrichtsmaterialien in die Millionen steigt – bei sinkenden Schulbuchausgaben! – brauchen Schulen und Lehrkräfte mehr Orientierung und eine Anlaufstelle, die im Zweifelsfall helfen kann“, betonte die stellvertr. GEW-Vorsitzende Marianne Demmer anlässlich der Veröffentlichung einer Studie von Lobbycontrol.
GEW erwartet mehr Unterstützung für Gemeinschaftsschulen bei Fortbildung
Geht es nach dem GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn darf für Lehrerfortbildungen schon einmal Unterricht ausfallen.Dieses Plädoyer hielt er auf dem zweiten Gemeinschaftsschultag in Büdelsdorf, der am 19.3.2013 von der Heinrich-Heine-Schule in Kooperation mit der GEW und der Stadt Büdelsdorf durchgeführt wurde. "Solch wichtige Veranstaltungen müssen statt des Unterrichts stattfinden und nicht zusätzlich in der unterrichtsfreien Zeit. Nur so haben die Kolleginnen und Kollegen auch die innere Ruhe, sich den wichtigen Fragen der Weiterentwicklung der Gemeinschaftsschulen produktiv widmen zu können!"
GEW lehnt aber Regelanfrage beim Verfassungsschutz ab
Kiel - „Wer antisemitische, rassistische und ausländerfeindliche Einstellungen vertritt, kann unseren Kindern und Jugendlichen keine demokratischen Werte wie Freiheit, Gleichheit, Toleranz und Solidarität vermitteln. Nazi-Lehrerinnen und -Lehrer haben also in der Schule nichts zu suchen“, sagte der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn 6. März 2013 in Kiel zum Fall einer rechtsextremen Lehrerin aus Reinfeld. Nachdem die Schulleitung auf ihr rechtsextremes Engagement aufmerksam gemacht worden war, hatte die Lehrerin von sich aus den Schuldienst quittiert.
Eine Arbeitstagung der GEW Schleswig-Holstein
Die Landesregierung hatte sich in ihrer Koalitionsvereinbarung vorgenommen die LehrerInnenbildung zu modernisieren und noch 2012 ein LehrerInnenbildungsgesetz einzubringen. Im Koalitionsvertrag heißt es: „Ziel ist es, neben dem Lehramt für die Primarstufe einen Studiengang für die Sekundarstufen I und II zu schaffen,... der an beiden Standorten, aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten angeboten werden soll. So werden wir in Kiel den Schwerpunkt auf die Ausbildung für die Sekundarstufe II legen und in Flensburg für die Sekundarstufe I.“
Die GEW Schleswig-Holstein lud deshalb zu einer GEW-internen Arbeitstagung vor der Bildungskonferenz am 23.01.2013 ein, um unsere Positionierung mit interessierten KollegInnen zu untermauern oder weiter zu entwickeln.
Bildungsministerium genehmigt neue Oberstufen an Gemeinschaftsschulen
Ein gutes Signal für längeres gemeinsames Lernen sieht die Bildungsgewerkschaft GEW in den positiven Bescheiden des Bildungsministeriums für die Errichtung von Oberstufen an neun weiteren Gemeinschaftsschulen. Die Entscheidung schafft bessere Bildungschancen für viele Kinder und Jugendliche, vor allem im ländlichen Raum.
Neues Themenheft der Hans-Böckler-Stiftung für die Schule
Die Hans-Böckler-Stiftung hat ein Themenheft für den Unterricht über die Finanzmarktkrise herausgebracht. Im Heft werden die verschiedenen Aspekte der Krise beleuchtet und durch vielfältige Materialien veranschaulicht.
Landesrechnungshof verkennt Wirklichkeit an den Schulen
Kiel – 4900 Euro gibt Schleswig-Holstein pro Jahr je Schüler/Schülerin an öffentlichen allgemeinbildenden und beruflichen Schulen aus. Das reicht gerade noch für einen vorletzten Platz im bundesweiten Vergleich. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 5500 Euro. Spitzenreiter Thüringen sind seine Schülerinnen und Schüler pro Kopf sogar 7000 Euro im Jahr Wert.
Schulgesetzänderung Zwischenschritt zu einer besseren Schule
Einen „Zwischenschritt auf dem Weg zu einer besseren Schule“ stellt die geplante Schulgesetzänderung für die Bildungsgewerkschaft GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) dar. Vorangegangene Schulgesetzänderungen würden dadurch entschärft, Fehlentwicklungen eingedämmt. Schulen erhielten wieder die Möglichkeit zur pädagogischen Weiterentwicklung.
Positiv: Ministerin macht Schluss mit Täuschen, Tricksen und Tarnen
Neue Zahlen der Bildungsministerin bestätigen ziemlich genau, was die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) schon im März 2011 vorgerechnet hatte: In Schleswig-Holstein fehlen zwischen 1600 (Ministerin) und 1835 (neue GEW-Berechnungen) Lehrerinnen und Lehrer. Das entspricht rund zwei Lehrkräften pro Schule. Leidtragende des Stellenlochs sind auf der einen Seite Kinder und Jugendliche, die nicht den eigentlich nach der Stundentafel vorgesehenen Unterricht erhalten, auf der anderen Seite Lehrkräfte, die im Schulalltag über Gebühr beansprucht werden.







