Bildungspolitik
Bessere Bildung wird nur mit besseren Arbeitsbedingungen klappen
"Die sachliche und offene Atmosphäre kann ein guter Ausgangspunkt zur Befriedung der bisweilen hitzigen bildungspolitischen Diskussion sein", sagte der GEW-:Landesvorsitzende Matthias Heidn nach der zweiten Bildungskonferenz am Sonnabend, 23.2.2013, in Kiel. Wer die Schulen aber dauerhaft nach vorne bringen wolle, dürfe keine Stellen streichen und müsse die Pflichtstunden der Lehrkräfte absenken.
Arbeitsbedingungen dürfen nicht im Schwarzen Loch verschwinden
Ohne große Illusionen geht GEW-Landesvorsitzender Matthias Heidn in die zweite Runde der Bildungskonferenz am kommenden Sonnabend (23.2.2013) in Kiel. Bessere Arbeitsbedingungen für die Lehrerinnen und Lehrer sowie eine konsequente Orientierung des Schulsystems auf gleiche Bildungschancen für alle Kinder und Jugendlichen hält er für unabdingbar.
Trotzdem zieht GEW positives Fazit nach Bildungskonferenz
Kiel – Ein positives Fazit zog GEW-Landesvorsitzender Matthias Heidn nach der ersten Bildungskonferenz von Bildungsministerin Wende am 8.9.2012 in Kiel: „Natürlich bleibt das Schulsystem auch nach dieser Konferenz eine Baustelle mit vielen Problemen. Aber die Konferenz hat zur Transparenz und zur Einbeziehung von gesellschaftlichen Gruppen in die aktuelle schulpolitische Debatte beigetragen, was schon für sich genommen gut zu bewerten ist.." Auf der „GEW-Habenseite“ verbuchte er die klare Unterstützung der Konferenzteilnehmer für die GEW-Forderungen nach Maßnahmen zur Erhaltung der Lehrergesundheit und zu verstärkten Anstrengungen bei der Lehrerfortbildung.
Bildungskonferenz darf Arbeitsbedingungen nicht vergessen
Kiel – Zwei Tage vor der Bildungskonferenz von Bildungsministerin Wende am 08.09.2012 schlägt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ein Erste-Hilfe-Programm für die Schulen vor. Weniger Bildungsbarrieren für Schülerinnen und Schüler sowie intensivere Fortbildung, neu gestaltete Ausbildung und weniger Pflichtstunden für Lehrkräfte sollen in Schleswig-Holstein für einen Aufbruch zu besserer Bildung sorgen.
Der Koalitionsvertrag im Detail
Der Ausbau der Geschlechterdemokratie gehört zu Zweck und Aufgabe der GEW. Im Koalitionsvertrag wird die Absicht erklärt, in diesem Arbeitsfeld wieder vorbildhaft werden zu wollen. Frauen- und Gleichstellungspolitik kommt im Koalitionsvertrag in einem Spezialkapitel vor.
GEW-Vorsitzender zum Start der neuen Regierung
Der Koaltionsvertrag wurde von den drei Parteien SPD, Grüne und SSW nahezu einstimmig angenommen. »Wir werden die Kräfte und Ressourcen des Landes bündeln, um die großen Herausforderungen zu meistern, vor denen unsere Bildungslandschaft steht, und gemeinsam mit den Beteiligten Lösungen finden. Voraussetzung hierfür ist eine ehrliche Eröffnungsbilanz, die offen legt, wie es um die Schulen und Hochschulen wirklich steht." heißt es im Koaltionsvertrag, (S. 14). So weit, so gut. Aber wie sieht eine "ehrliche Eröffnungsbilanz" aus? Beinhaltet sie die unzureichenden Arbeitsbedingungen der Beschäftigten? Benennt sie die Defizite bei der Bildungsfinanzierung?
Die erste bundesweite Konferenz der jungen GEW war ein voller Erfolg
150 junge Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus verschiedenen Bereichen nutzten das Pfingstwochenende, um sich am ersten bundesweiten Jugendkongress der GEW in Rotenburg an der Fulda zu beteiligen. Dabei ging es vor allem um den Erfahrungsaustausch und die Perspektiven junger GewerkschafterInnen in der GEW.
Kiel – „Mit ihrem Koalitionsvertrag machen die neuen Regierungsparteien den Menschen Hoffnung auf eine bessere Bildungspolitik in Schleswig-Holstein“, sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Montag, 4. Juni 2012 in Kiel zur Koalitionsvereinbarung von SPD, Grünen und SSW.
Kiel –. „Was die drei Parteien hier vorlegen, setzt bei uns nicht gerade Glückshormone frei“, bewertete Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) am Mittwoch, 23. Mai 2012 in Kiel die ersten bildungspolischen Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen. „Zwar ist für einen Verdurstenden ein halbvolles Glas Wasser besser als ein leeres. Trotzdem bleibt es dabei: Alle durch den Schülerrückgang frei werdenden Mittel müssen im Bildungsbereich verbleiben. Nur dann bestehen zum Beispiel Chancen auf kleinere Klassen in Schulen, kleinere Gruppen in Kitas, weniger Arbeitsbelastungen für die Beschäftigten, bessere Bedingungen für Inklusion, Ausbau der Schulsozialarbeit und bessere Studienbedingungen.“
669 Millionen Euro, die in der Bildung fehlen
Für den GEW-Landesvorsitzenden Matthias Heidn ist die Sache klar: "Geld scheint im armen Schleswig-Holstein also doch da zu sein.








