GEW Schleswig-Holstein - Website http://www.gew-sh.de GEW Schleswig-Holstein - Website de-DE GEW Schleswig-Holstein - Website Wed, 18 Oct 2017 21:54:36 +0200 Wed, 18 Oct 2017 21:54:36 +0200 TYPO3 EXT:news news-12556 Tue, 10 Oct 2017 16:15:32 +0200 Betriebsratswahl 2018: Wahlvorstandsschulung für sozialpädagogische Betriebe http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/betriebsratswahl-2018-wahlvorstandsschulung-fuer-sozialpaedagogische-betriebe/ Betriebsratswahlen werden vom Wahlvorstand vorbereitet und durchgeführt. Dabei können viele Fehler gemacht werden. In unseren eintägigen Seminaren können sich (zukünftige) Wahlvorstandsmitglieder auf ihre Aufgaben vorbereiten. Mitbestimmung Artikel Schleswig-Holstein news-12554 Tue, 10 Oct 2017 15:32:09 +0200 HPR(W) legt Rahmenkodex „Gute Beschäftigungsbedingungen“ vor http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/hprw-legt-rahmenkodex-gute-beschaeftigungsbedingungen-vor/ Der Rahmenkodex „Gute Beschäftigungsbedingungen“ enthält wichtige Bausteine und Rahmenthemen, um die einzelnen Hochschulen in der Erstellung ihrer Kodizes als umfassender Leitfaden zu dienen. Er wurde im Juli 2017 vom HPR-W beschlossen. Wissenschaft Bildungssystem Gute Arbeit Recht Mitbestimmung Artikel Schleswig-Holstein news-12515 Wed, 04 Oct 2017 13:21:31 +0200 Neu: GEW-Broschüre zu Mehrarbeit http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/neu-gew-broschuere-zu-mehrarbeit/ Bei kaum einem anderen Thema gibt es mehr Unklarheiten, Halbwahrheiten und Märchen. Bei kaum einer anderen Rechtsvorschrift gibt es in den Schulen so viele unterschiedliche Umsetzungen und Anwendungen. Diese Broschüre bringt Klarheit. Schule Gute Arbeit Recht Artikel Schleswig-Holstein news-12477 Thu, 28 Sep 2017 15:45:13 +0200 Berufliche Bildung: GEW-KollegInnen mischen sich ein http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/berufliche-bildung-gew-kolleginnen-mischen-sich-ein/ "Welchen Bildungsgang hätten Sie denn gern?" Mit dieser Frage mischten sich GEW-KollegInnen am 23.09.2017 in Neumünster unter die wahlkämpfenden Parteien, um für den Verbleib der Beruflichen Bildung im Bildungsministerium zu werben. Berufliche Bildung Artikel Schleswig-Holstein news-12345 Mon, 11 Sep 2017 15:40:40 +0200 ABGESAGT! Zweiter GymnasiallehrerInnentag - Gymnasium. Weiter denken! ABGESAGT! http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/abgesagt-zweiter-gymnasiallehrerinnentag-gymnasium-weiter-denken-abgesagt/ Leider musste der GymnasiallehrerInnentag aus organisatorischen Gründen abgesagt werden. Schule Artikel Schleswig-Holstein news-12083 Thu, 10 Aug 2017 15:02:00 +0200 23. ErzieherInnentag http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/23-erzieherinnentag/ Alles eine Frage der Haltung? – Frühkindliche Bildung im Spannungsfeld zwischen professionellem Anspruch und Alltagswirklichkeit“. So lautet das Motto unserer 23. Fachtagung für Sozialpädagogische Berufe am 18. November in Neumünster. Schulsozialarbeit Kita Artikel Schleswig-Holstein news-12187 Thu, 20 Jul 2017 11:29:00 +0200 GEW-Preview: THE CIRCLE http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-preview-the-circle/ Huxleys "Schöne neue Welt" reloaded: Dave Eggers aufsehenerregender Bestsellerroman - eine Abrechnung mit dem Internetzeitalter - wurde für die Kinoleinwand adaptiert. Kostenlos und exklusiv für unsere GEW-Mitglieder zeigen wir den Film als GEW-Preview am Sonntag, 17. September 2017 GEW Artikel Schleswig-Holstein news-12176 Thu, 13 Jul 2017 12:03:00 +0200 Sozialer Tag: Schüler räumen GEW-Keller mit auf http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/sozialer-tag-schueler-raeumen-gew-keller-mit-auf/ Zehntausende Schülerinnen und Schüler setzen heute (13.07.2017) am bundesweiten Sozialen Tag von Schüler Helfen Leben (SHL) ein solidarisches Zeichen. Für einen Tag tauschen die Jugendlichen die Schule gegen einen Arbeitsplatz und spenden ihren Lohn an SHL. Schule GEW Gesellschaftspolitik Internationales Artikel Schleswig-Holstein news-11733 Fri, 16 Jun 2017 10:28:00 +0200 Viel schwarz-gelb in der Bildungspolitik http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/viel-schwarz-gelb-in-der-bildungspolitik/ Trotz positiver Punkte eher rückwärtsgewandtes Gesamtbild: Was im Koalitionsvertrag von CDU, Grünen und FDP zur Bildungspolitik steht und was die GEW sazu sagt. Überhaupt kein Verständnis hat die GEW für den Rückzieher bei der Besoldung der Lehrkräfte an Grundschulen. CDU und FPD sind zwar mit dem Thema „Mehr Gerechtigkeit bei der Besoldung der Grundschullehrerinnen“ in den Wahlkampf gezogen, davon geblieben sind nur leere Worte. Berlin hingegen macht vor, wie es geht: Zum kommenden Schuljahr sollen dort die Grundschullehrerinnen nach der Besoldungsgruppe A13 (Angestellte E13) besoldet werden. „Die Aufwertung der Arbeit von Lehrkräften an Grundschulen ist überfällig, in Schleswig-Holstein genauso wie in Berlin. Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen müssen endlich nach A13 bezahlt werden“,  sagte Astrid Henke.

Bei der politischen Forderung will es die GEW nicht belassen. „Wir werden auch juristisch Druck machen, um gegen die ungerechte Besoldung anzugehen“, kündigte Astrid Henke an. „Mit einigen ausgewählten Kolleginnen und Kollegen werden wir Musterprozesse führen. Anträge auf höhere Besoldung werden von ihnen jetzt beim Bildungsministerium gestellt. Nach einer Ablehnung dieser Anträge wird die Sache dann vor das Verwaltungsgericht gehen.“

Astrid Henke sieht in der besseren Bezahlung auch eine wichtige Maßnahme gegen den sich verstärkt abzeichnenden Lehrkräftemangel besonders auch an Grundschulen.  „Es fehlt eine  Offensive, um viel mehr junge Menschen für den Beruf der Lehrerin oder des Lehrers zu gewinnen, vor allem an Grundschulen.“

Positiv zu beurteilen, sei in dem Koalitionsvertrag die klare Aussage, die Unterrichtsversorgung auf 100% zu bringen und die Bedingungen für das gemeinsame Lernen zu verbessern, in dem die Anzahl der Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen deutlich erhöht wird. Die Bedarfe würden allerdings seitens der GEW noch deutlich höher eingeschätzt, so Astrid Henke. Die Einführung eines Bildungsbonus für Schulen mit besonderen Herausforderungen entspreche einer Forderung der Bildungsgewerkschaft GEW und müsse umgehend umgesetzt werden.

„Mehr abgewinnen können wir auch einigen Teilen zur Kita-Politik. Die Zusage, die Qualität der frühkindlichen Bildung zu verbessern durch eine zweite Fachkraft in den Elementargruppen und auch die Erhöhung der Vor- und Nachbereitungszeiten sowie der Leitungszeiten ist wichtig und richtig“, sagte die Gewerkschafterin.

 

Verantwortlich: Astrid Henke 0170 3341746, 16.06.2017

 

Foto: © Dieter Schütz / pixelio

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Schleswig-Holstein Artikel Gesellschaftspolitik Bildungsfinanzierung Bildungssystem Inklusion Bildungsqualität Gute Arbeit
news-11736 Thu, 08 Jun 2017 11:04:00 +0200 Zusatzversorgung für Tarifbeschäftigte http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/zusatzversorgung-fuer-tarifbeschaeftigte/ Tarifeinigung bei Startgutschriften gut für GEW-Mitglieder: Am 8. Juni 2017 einigten sich Gewerkschaften und Arbeitgeber auf eine neue Berechnung der Startgutschriften für die Zusatzversorgung. Für wen gilt die neue Regelung? Berechnung der Startgutschriften

Mit den sogenannten Startgutschriften wurden 2001 die Ansprüche aus dem bis dahin geltenden Gesamtversorgungssystem in Versorgungspunkte des neuen Punktesystems überführt. Hierbei wurde zunächst pauschalierend berechnet, welche Rente die Beschäftigten im alten System mit 65 Jahren erhalten hätten ("Voll-Leistung"). Davon wurden je Beschäftigungsjahr 2,25 Prozent als Versorgungspunkte des neuen Systems gutgeschrieben. 2007 entschied der Bundesgerichtshof (BGH) jedoch, diese Berechnung sei "unverbindlich", da sie Akademiker und andere Berufe mit langer Ausbildung benachteilige, weil diese keine Chance hätten, die 100 Prozent zu erreichen. Mit dem gleichen Vorwurf kippte der BGH im März 2016 auch die Korrekturregelung, auf die sich Gewerkschaften und Arbeitgeber 2011 nach dreijährigen, sehr zähen Tarifverhandlungen geeinigt hatten.

Nach der heutigen Einigung soll der Anteil der Voll-Leistung, der pro Jahr gutgeschrieben wird, zwischen 2,25 und 2,5 Prozent liegen. Technisch gesehen werden 100 Prozent durch die "Zeit in Jahren" vom Beginn der Pflichtversicherung bis zur Vollendung des 65. Lebensjahrs geteilt. Wer mit 25 oder später im öffentlichen Dienst angefangen hat, bekommt 2,5 Prozent pro Jahr. Bei allen, die früher angefangen haben, ist der Faktor entsprechend niedriger, mindestens aber wie bisher 2,25 Prozent. Auch im alten System brauchte man 40 Jahre, um die volle Leistung zu bekommen. Da im Osten der "Beginn" die Einführung der Zusatzversorgung im Jahr 1997 ist, profitieren dort fast alle Beschäftigten von der Neuregelung. Bei bereits laufenden Renten werden die neuen Regeln rückwirkend angewendet. Verschlechterungen sind ausgeschlossen, da Zuschläge zu den Startgutschriften, die sich aus der Tarifeinigung von 2011 ergeben hatten, erhalten bleiben.

Für wen gilt die neue Regelung?

Die neuen Regelungen gelten sowohl bei Bund und Ländern als auch bei den Kommunen unabhängig davon, bei welcher Zusatzversorgungskasse die Beschäftigten versichert sind. Auf Arbeitnehmerseite saßen neben Verhandlungsführer ver.di die GEW sowie die dbb Tarifunion am Tisch. Es wurde eine Erklärungsfrist bis Ende November 2017 vereinbart, da die zuständigen Gremien von ver.di und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) erst im Herbst wieder tagen. Danach werden alle "rentenfernen" Startgutschriften durch die Kassen nachgerechnet, ohne dass die Beschäftigten selbst etwas unternehmen müssen. Erhöhungsbeträge aufgrund der rückwirkenden Neuberechnung von Renten werden unaufgefordert nachgezahlt.

In Hamburg gilt die Neuregelung nicht, dort ist die Zusatzversorgung gesetzlich geregelt. In der Vergangenheit wurden dort die tariflichen Regelungen im Länderbereich in der Regel übertragen.

Bei den heutigen Verhandlungen konnte noch ein weiterer Punkt aus der Vergangenheit bereinigt werden: Auch im kommunalen Altersvorsorge-Tarifvertrag ATV-K werden Mutterschutzzeiten, die vor dem 18. Mai 1990 liegen, mit später liegenden Mutterschutzzeiten gleichgestellt. Für den Altersversorgungs-Tarifvertrag, der für die VBL gilt, wurde dies bereits 2011 vereinbart. In der Praxis haben die kommunalen Zusatzversorgungskassen diese Änderung, die durch ein GEW-Verfahren erzwungen wurde, ohnehin schon seit Jahren vorweggenommen.

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Schleswig-Holstein Artikel Tarif TV-L GEW
news-11735 Wed, 24 May 2017 11:01:00 +0200 Jamaika-Koalition: Bildung muss Priorität haben http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/jamaika-koalition-bildung-muss-prioritaet-haben/ Nun also JAMAIKA. Karibik-Feeling mit Reggae und Easy Living mag sich bei der Bildungsgewerkschaft GEW aber nicht einstellen. Zu unklar erscheint die Richtung in wichtigen bildungspolitischen Fragen. Dies sind aus Sicht der GEW die wichtigsten. Entlastungen sind angesagt
Ob Kita, Schulen, Hochschulen, Weiterbildungseinrichtungen: obenan steht für die Bildungsgewerkschaft die Verbesserung der Arbeitsbedingungen. „Ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Beschäftigten sind in den vergangenen Jahren die Belastungen gestiegen. Nun sind Entlastungen angesagt. Zu guter Bildung gehören auch gute Arbeitsbedingungen“, sagte Astrid Henke.

Verbesserungen der Arbeitsbedingungen
Aus Sicht der GEW gehören folgende Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in einen Koalitionsvertrag, der das Thema Bildung wirklich ernst nimmt:

  • Verbesserung des Fachkraft-Kind-Schlüssels, also mehr Personal für die Arbeit in Kitas und Krippen
  • Verringerung der Pflichtstunden für Lehrkräfte – im ersten Schritt durch Einführung von Stunden für Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, Teamzeiten im gemeinsamen Unterricht, Korrekturzeiten in der Sekundarstufe II und Erhöhung der Leitungszeiten für Schulleitungen
  • Bessere personelle Ausstattung der Inklusion
  • Bessere finanzielle Grundausstattung der Hochschulen und Beenden des Befristungsunwesens
  • Deutliche Erhöhung der Landesmittel für die Weiterbildung.

A13 für alle
Besonders auf den Nägeln brennt der GEW immer noch die ungerechte Besoldung der Grundschullehrerinnen und –lehrer. Astrid Henke: „Es ist überfällig den Grundsatz „Gleiches Geld für gleichwertige Arbeit“ endlich auch für die Lehrkräfte an Grundschulen umzusetzen. Hier erwarten wir von der neuen Landesregierung, dass sie das Besoldungsgesetz sofort ändert. Das wurde vor der Wahl ja auch in Aussicht gestellt.“ Grundschullehrerinnen absolvierten schließlich eine gleichlange und qualitativ gleichwertige Ausbildung – und die Arbeit an einer Grundschule sei sowieso gleichwertig gegenüber der an anderen Schularten. „Für eine ungleiche Bezahlung gibt es kein einziges stichhaltiges Argument!“ 

Foto: © Katharina Wieland / pixelio

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Schleswig-Holstein Artikel Gesellschaftspolitik Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem Inklusion Gute Arbeit
news-11738 Tue, 23 May 2017 11:32:00 +0200 G20 im Unterricht http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/g20-im-unterricht/ Am 7. und 8. Juli dieses Jahres findet der G20-Gipfel in Hamburg statt. Neues Unterrichtsmaterial der Heinrich-Böll-Stiftung leitet zu einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Thema an. Vier Arbeitsblätter
Vier Arbeitsblätter für den direkten Einsatz im Unterricht, werden von Impulsen ergänzt, die methodische und inhaltliche Anregungen liefern, wie sich die Lernenden dem Thema nähern können. Handlungsorientiert beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit der Kritik an der G20 und mit dem Feld der nachhaltigen Energieversorgung und wie die G20 dazu steht. Auch grundsätzliche Informationen zu Aufbau und Funktion der G20 sind im Unterrichtsmaterial enthalten.

Weiterführende Links
Darüber hinaus enthalten sind weiterführende Links, die es erleichtern, die Schülerinnen und Schüler eigenständig recherchieren zu lassen und das Thema zu vertiefen.

Das 8-seitige Dokument kann direkt als PDF heruntergeladen werden unter:
https://www.boell.de/sites/default/files/unterrichtsmaterial_g20_8-seiter_web.pdf

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Schleswig-Holstein Artikel Gesellschaftspolitik Internationales
news-11739 Tue, 16 May 2017 11:36:00 +0200 Wir brauchen mehr Zeit http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/wir-brauchen-mehr-zeit/ Das Video zum GEW-Gewerkschaftstag macht deutlich: Migration muss als gesellschaftliche Normalität und Aufgabe aller wahrgenommen werden. Pädagoginnen und Pädagogen erzählen, worauf es jetzt ankommt. Migration als Normalität anerkennen
Die GEW fordert auf dem Weg zu guter Bildung für alle die Anerkennung von Migration als Normalität sowie den Abbau sozialer Ungleichheit. Dafür setzt sich die Bildungsgewerkschaft auch gesellschaftspolitisch ein und verstärkt ihre Bündnisarbeit. "Gute Bildung soll die ökonomische, politische, rechtliche, soziale und kulturelle Teilhabe aller Menschen ermöglichen und gesellschaftlichen Spaltungen entgegenwirken", heißt es in einem vom Gewerkschaftstag beschlossenen Antrag.

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Schleswig-Holstein Artikel GEW Migration Gesellschaftspolitik
news-11612 Sun, 14 May 2017 15:28:00 +0200 Bildungsbericht: Was fehlt? http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/bildungsbericht-was-fehlt/ Nach fast zehnjähriger Pause hat das Ministerium für Schule und Beruf jüngst wieder einen Bildungsbericht vorgelegt. Unsere Vorstandsmitglieder Christiane Petersen und Birgit Mills haben den Bildungsbericht kritisch unter die Lupe genommen. Schleswig-Holstein Artikel Schule Bildungsqualität Bildungssystem Bildungsfinanzierung news-11613 Sat, 13 May 2017 15:36:00 +0200 Nachhilfe fördert Ungleichheit http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/nachhilfe-foerdert-ungleichheit/ Mit kommerzieller Nachhilfe wird in Deutschland mehr als eine Milliarde umgesetzt. Statt soziale Unterschiede auszubügeln, verstärken die außerschulischen Förderstunden sie eher. Das zeigt eine Untersuchung für die Hans-Böckler-Stiftung. Schleswig-Holstein Artikel Schule Bildungsgerechtigkeit Bildungsqualität Inklusion news-11682 Fri, 12 May 2017 12:02:00 +0200 GEW-Preview: EIN SACK VOLL MURMELN http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-preview-ein-sack-voll-murmeln/ Am Sonntag, den 9. Juli 2017 ist wieder GEW-Kinozeit im Kieler Studio-Kino am Dreiecksplatz. Um 11.00 Uhr zeigen wir dort als GEW-Preview kostenlos und exklusiv für unsere Mitglieder den französischen Film: EIN SACK VOLL MURMELN. Prädikat "besonders wertvoll"
EIN SACK VOLL MURMELN hat von der Film- und Medienbewertung FBW das Prädikat "besonders wertvoll" erhalten.

Kinostart: 17. August 2017; Filmverleih: Weltkino Filmverleih

FB: www.facebook.com/EinSackVollMurmeln
Filmwebsite: www.EinSackVollMurmeln-Film.de

Mit der GEW-Filmpreview wollen wir unseren Mitgliedern für ihre Fächer und Altersstufen interessante Filme präsentieren, die sich gut für den Einsatz im Unterricht eignen. Zumeist werden auch Materialien zu den Filmen wie Pressehefte und Unterrichtsblätter bereitgestellt.

Wie komme ich an eine Karte?
Der kostenlose Kinobesuch setzt nur die Aufnahme in eine Gästeliste voraus. Um eine Kartenreservierung zu erhalten, muss ich bis spätestens 5. Juli 2017 eine E-Mail an info(at)gew-sh(dot)deinfo(at)gew-sh(dot)de schicken. Das Angebot richtet sich ausschließlich an GEW-Mitglieder. Jedes GEW-Mitglied kann eine weitere Person mitbringen, sich also zwei Karten (nicht mehr!) reservieren lassen. Im Kino liegt eine Gästeliste aus. Der GEW-Ausweis muss nicht mitgebracht werden. Eine Reservierungsbestätigung wird nicht verschickt. Keine Rückmeldung heißt: Die Plätze sind reserviert.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Bernd Schauer

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Schleswig-Holstein Artikel GEW
news-11614 Wed, 10 May 2017 15:40:00 +0200 Schulentwicklung: Schulisches "Niemandsland" http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/schulentwicklung-schulisches-niemandsland/ Der Weg der schleswig-holsteinischen Schulen in die „konsequente Zweigliedrigkeit“ mit nur noch zwei Schularten in der Sekundarstufe I droht auf halbem Wege stehenzubleiben. Grund dafür sind Disparitäten in der landesweiten Verteilung von Gemeinschaftsschulen mit Oberstufen. Schleswig-Holstein Artikel Schule Bildungssystem Bildungsgerechtigkeit news-11740 Tue, 09 May 2017 11:45:00 +0200 Kita-Qualität. Weiter denken! http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/kita-qualitaet-weiter-denken/ Video: Kita-Qualität per Gesetz verbessern! In Kitas fehlen zunehmend Fachkräfte, so dass immer mehr Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger mit teils nur kurzer Ausbildung dort arbeiten. Schleswig-Holstein Artikel Kita GEW Bildungsqualität Gute Arbeit Bildung weiter denken news-11527 Mon, 08 May 2017 14:52:00 +0200 Marlis Tepe wiedergewählt http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/marlis-tepe-wiedergewaehlt/ Marlis Tepe aus Hüttblek (Kreis Segeberg) bleibt an der Spitze der GEW. Mit deutlicher Mehrheit hat der GEW-Gewerkschaftstag am 8. Mai 2017 in Freiburg die Schleswig-Holsteinerin als GEW-Vorsitzende mit 71,3 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Internationale Arbeit
Tepe betonte, dass sie die internationale Arbeit fortführen und sich um Bildung in der Migrationsgesellschaft kümmern werde – letzteres ein Thema, das 2013 so noch nicht absehbar war: "Die Stärkung der Rechtspopulisten weltweit hat die Gewerkschaften wieder wach geküsst", sagte Tepe. Die GEW bekenne sich zur UN-Menschenrechtskonvention: "Zu diesem unserem Ziel stehe ich, dafür werde ich mich stark machen."

Generationenwechsel
Einen Generationenwechsel in der GEW begleite sie gerne, betonte Tepe. Sie versprach, die GEWolution – die Konferenz junger Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter –, die ihr sehr wichtig sei, zu unterstützen und dafür Gelder zu beschaffen. Zum Thema Nachfolge machte sie, an die Delegierten gewandt, klar: "Ich würde mich daran beteiligen, eine Nachfolge zu finden. Aber Personen auszuwählen, das ist eure Aufgabe."  

Info:
Marlis Tepe ist bereits im Alter von 22 Jahren in die GEW eingetreten. Sie arbeitete bis zu ihrer Wahl zur Vorsitzenden der Bildungsgewerkschaft im Juni 2013 als Grund- und Hauptschullehrerin in Schleswig-Holstein. Von 1995 bis 2013 war sie Mitglied im Geschäftsführenden Vorstand des Landesverbands Schleswig-Holstein und von 2006 bis 2013 Vorsitzende des Hauptpersonalrats (L) im nördlichsten Bundesland.

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Schleswig-Holstein Artikel GEW Bildung weiter denken Bildungsfinanzierung
news-11528 Tue, 02 May 2017 15:02:00 +0200 Landtagswahl: Das Wort zum Sonntag http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/landtagswahl-das-wort-zum-sonntag/ Am kommenden Sonntag, 7. Mai. 2017 wird in Schleswig-Holstein ein neuer Landtag gewählt. Die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke zieht eine Bilanz der abgelaufende Wahlperiode. Was lief gut, was schlecht bei den Themen Besoldung, Arbeitsbedingungen, Stellenstreichungen, Unterrichtsversorgung? Wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen
Unabhängig von der Regierungskonstellation nach der Wahl steht außer Frage: Uns, den Beschäftigten im Bildungsbereich, wird auch in Zukunft nichts geschenkt werden! Wir müssen uns weiterhin selbst für unsere eigenen Interessen einsetzen. Wir müssen die Politik überzeugen, etwas oder besser noch etwas mehr für gute Bildung zu tun. Und erst recht müssen wir der Politik deutlich machen: Die Beschäftigte im Bildungsbereich brauchen bessere Arbeitsbedingungen, damit Bildung gelingen kann. Sie brauchen auch bessere Arbeitsbedingungen, damit sie gesund bleiben und nicht aus dem Beruf getrieben werden.

100 Prozent Unterrichtsversorgung und gut ist?
Wird es um mehr Bildungsgerechtigkeit gehen? Oder wird es heißen: „100 Prozent Unterrichtsversorgung ist das Ziel und gut ist?“ Wird es darüber hinaus Ressourcen geben für Unterricht und Entlastung?  Auch gerade dort, wo die Kolleginnen und Kollegen Kinder und Jugendliche unterrichten, die aufgrund ihrer Herkunft sehr viel schlechtere Startbedingungen haben? Wird der DaZ-Unterricht gut ausgestattet? Werden die Lehrkräfte und ErzieherInnen entlastet? Bekommen die Kitas einen besseren Fachkraft-Kind-Schlüssel? Werden die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen verbessert? Jeder und jede von uns hat die Wahl, sich zu engagieren, sich einzumischen und aktiv für die eigenen Belange eintreten! In und mit der GEW: Nutzt sie!

Weniger Stellenstreichungen als von Vorgängerregierung geplant

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
ist der Hinweis der Ministerin auf die Stellenbilanz im Schulbereich in einem Brief an die Schulen unlautere Wahlwerbung? Auf jeden Fall ist es eine Tatsache. Die Stellensituation unterscheidet sich gravierend von dem Plan der Vorgängerregierung: statt 20754 Stellen werden nun 22816 Stellen im Haushalt bereitgestellt.

Zum 01.08.2017, also zum neuen Schuljahr, stehen mehr Stellen im Haushalt bereit als zu Beginn der Wahlperiode. Ist das jetzt Wahlwerbung meinerseits?  Sicher nicht! Es ist doch völlig klar: Das ist kein Luxus, sondern dringend nötig. Es fehlen weitere Stellen für die Erfüllung der Stundentafel, für die Ausstattung von Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen, für die Ausstattung der Inklusion, für eine gute Ausstattung des DaZ-Unterrichts,  für Vertretungslehrkräfte … und besonders auch für eine Senkung der Belastungen der Beschäftigten! Mehr Geld für Bildung tut Not. Die rote Laterne bei der Bildungsfinanzierung darf nicht länger in Schleswig-Holstein leuchten. Denn es ist viel zu tun, um die Bildung in Kita, Schule und Hochschule besser auszustatten und die Arbeitsbedingungen zu verbessern!

Kämpfen für mehr Geld für Bildung
Um mehr Geld für Bildung in Schleswig-Holstein und bundesweit locker zu machen, bedarf es einer anderen Sicht auf die finanziellen Notwendigkeiten für gute Bildung. Eine andere Politik muss her! Dafür setzen wir mit der bundesweiten Initiative „Bildung! Weiter denken!“ ein.

Es wird nicht gehen ohne eine andere Steuer- und Bildungsfinanzierung, nicht ohne Aufhebung des Kooperationsverbotes. Dafür werden wir weiter engagiert kämpfen!

Bei Landtags- und Bundestagswahlen - und auf der Straße!

Astrid Henke

 

Bild: S. Hofschlaeger / pixelio.de

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Schleswig-Holstein Artikel Gesellschaftspolitik Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem Gute Arbeit
news-11742 Sat, 29 Apr 2017 12:09:00 +0200 GEW-Preview: IN ZEITEN DES ABNEHMENDEN LICHTS http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-preview-in-zeiten-des-abnehmenden-lichts/ Wir zeigen den Film nach dem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman von Eugen Ruge als GEW-Preview kostenlos und exklusiv für unsere Mitglieder am Sonntag, 21. Mai 2017 um 11.00 Uhr im Kieler Studio-Kino am Dreiecksplatz. Kostenloses Begleitmaterial
Begleitmaterial wird kostenlos vom Filmverleiher auf der Filmwebseite sowie auf unserer GEW-Homepage zur Verfügung gestellt. Vorstellungen für Schulklassen sind ab Kinostart möglich. Der Film eignet sich insbesondere für die Fächer Geschichte, WiPo, Philosophie, Ethik, Deutsch sowie für fächerübergreifende Projekte, Schulprojekte und AGs.

Kinostart: 1. Juni 2017
Filmwebsite: www.x-verleih.de/inzeitendesabnehmendenlichts
FB: https://de-de.facebook.com/inzeitendesabnehmendenlichts/ Filmverleih: X Verleih

Mit der GEW-Filmpreview wollen wir unseren Mitgliedern für ihre Fächer und Altersstufen interessante Filme präsentieren, die sich gut für den Einsatz im Unterricht eignen. Zumeist werden auch Materialien zu den Filmen wie Pressehefte und Unterrichtsblätter bereitgestellt.

Wie komme ich an eine Karte? Der kostenlose Kinobesuch setzt nur die Aufnahme in eine Gästeliste voraus. Um eine Kartenreservierung zu erhalten, muss ich bis spätestens  17. Mai 2017, eine E-Mail an info(at)gew-sh(dot)deinfo(at)gew-sh(dot)de schicken. Das Angebot richtet sich ausschließlich an GEW-Mitglieder. Jedes GEW-Mitglied kann eine weitere Person mitbringen, sich also 2 Karten(nicht mehr!) reservieren lassen. Im Kino liegt eine Gästeliste aus, der GEW-Ausweis muss nicht mitgebracht werden. Eine Reservierungsbestätigung wird nicht verschickt. Keine Rückmeldung heißt: Die Plätze sind reserviert.

Bernd Schauer

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Schleswig-Holstein Artikel GEW
news-11235 Thu, 27 Apr 2017 15:52:00 +0200 Kita-BotschafterInnen gewonnen http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/kita-botschafterinnen-gewonnen/ Am Rande eines Kinderfestes auf dem Gelände des Evangelischen Familienzentrums Ruthenberger Rasselbande in Neumünster brachte das Kita-Aktionsbündnis heute in einer Expertenrunde mit LandtagskandidatInnen die Herausforderungen des Kitabereichs zur Sprache. Schleswig-Holstein Artikel Bildungsfinanzierung Bildungsqualität Bildungssystem Gute Arbeit Kita news-11744 Thu, 27 Apr 2017 12:20:00 +0200 Landtagswahl: Nachgefragt http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/landtagswahl-nachgefragt/ Wir haben CDU, SPD, GRÜNE, FDP, PIRATEN, SSW und LINKE zu zehn zentralen bildungspolitischen Themen befragt. Hier sind die Antworten der Parteien im Einzelnen zu lesen, erweitert um die Position der GEW. Schleswig-Holstein Artikel GEW Gesellschaftspolitik Bildungsqualität Bildungssystem Bildungsgerechtigkeit Bildungsfinanzierung Inklusion Gute Arbeit news-11743 Thu, 27 Apr 2017 12:18:00 +0200 Landtagswahl: Keine Stimme für die AfD! http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/landtagswahl-keine-stimme-fuer-die-afd/ Manche KollegInnen werden sich fragen: Warum hat die GEW ihre Fragen zur Landtagswahl nicht auch an die AfD gestellt? Gibt die Partei sich hier im Norden doch recht moderat und bürgerlich. "Frühsexualisierung und ideologische Beeinflussung"
Und an anderer Stelle: „Hinter dem grün-roten Kampf gegen eine allgegenwärtige "Diskriminierung" steht das ideologisch motivierte Vorhaben, die tragenden Stützen der Gesellschaft - gewachsene familiäre Bindungen und die natürlichen Eigenschaften von Mann und Frau - zu relativieren…Verantwortungsvolle Bürgerlichkeit und Werteorientierung beginnen schon in Kindergarten und Schule. Die AfD wendet sich strikt gegen die Manipulation unserer Kinder durch Frühsexualisierung und ideologische Beeinflussung.“

Auch die Gewerkschaften vergisst die AfD in ihrem Wahlprogramm nicht. Sie sieht sie als Teil „von einem Meinungskartell aus etablierten Parteien, Medien, Kirchen und Gewerkschaften“.

Die GEW tritt ein für die unantastbare Würde des Menschen
Die GEW tritt ein für Demokratie, Sozialstaatlichkeit, Rechtstaatlichkeit sowie unveräußerliche Menschenrechte. Wir stehen für Gleichberechtigung, Vielfalt, Solidarität, Gleichheit der Bildungschancen  und die unantastbare Würde des Menschen.

Deshalb reichen uns diese Punkte aus der Präambel des Wahlprogramms. Sie sind mit den Grundüberzeugungen der GEW und ihrer Mitglieder nicht zu vereinbaren. Da brauchen wir dann von der AfD nicht mehr zu wissen, wie sie zu A13 für GrundschullehrerInnen steht oder zu den Arbeitsbedingungen an Kitas, Schulen, Hochschulen und Weiterbildungseinrichtungen. 

Ersparen wir dem Haus an der Förde die Schande von AfD-Abgeordneten!
Wir appellieren an unsere Mitglieder, sich in diesem Landtagswahlkampf aktiv gegen die AfD und für Weltoffenheit und Menschenwürde einzusetzen. Jede Stimme für die AfD ist eine Stimme zu viel! Ersparen wir dem Haus an der Förde die Schande von AfD-Abgeordneten!

Bernd Schauer  

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Schleswig-Holstein Artikel Gesellschaftspolitik
news-11149 Thu, 20 Apr 2017 16:02:41 +0200 Hochschulreport Schleswig-Holstein: Probleme und Lösungen http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/hochschulreport-schleswig-holstein-probleme-und-loesungen/ Der DGB Nord legt mit seinem Hochschulreport erstmals umfassende Zahlen zur Situation der Beschäftigten an den Hochschulen in Schleswig-Holstein vor. Befragt wurde das hauptberuflich beschäftigte technisch-administrative Personal sowie das hauptberuflich beschäftigte wissenschaftliche und künstlerische Personal unterhalb der Professur (der sogenannte „akademische Mittelbau“) an neun staatlichen Hochschulen in Schleswig-Holstein.  Nina Blasse, Sprecherin der Fachgruppe Hochschule und Forschung der GEW Schleswig-Holstein:

„Befristungen und kurze Vertragslaufzeiten sind auch für schleswig-holsteinische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Regel. Das unbefristete Arbeitsverhältnis ist für den wissenschaftlichen Mittelbau schon lange eine Ausnahme. Das darf nicht sein. Es braucht mehr Dauerstellen. Befristete Beschäftigungsverhältnisse müssen die Ausnahme werden und zugleich die Laufzeiten der Verträge für die jeweilige Aufgabe realistisch sein. Hinzukommt, dass 80 Prozent der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unfreiwillig in Teilzeit arbeiten. Dabei liegt ihre tatsächlich geleistete Arbeitszeit oft erheblich über der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit. Wir brauchen deshalb eine neue Normalität an unseren Hochschulen. Für gute Forschung und Lehre sind gute Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen und planbare Karrierewege unabdingbar.“

 

Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord:

„Die Hochschulen müssen als attraktiver Arbeitgeber aufgestellt werden. Unser Hochschulreport zeigt die Probleme auf, aber auch die Lösungen und nötigen Umsetzungsschritte: Qualitativ hochwertige Arbeit braucht Mitbestimmung, gute Arbeitsbedingungen, Entfristung und eine angemessene Entlohnung. Das 2015 novellierte Hochschulgesetz in Schleswig-Holstein mit der Einschränkung von Befristungen sowie die vereinbarte Entwicklung hin zu „Guter Arbeit“ sind Schritte in die richtige Richtung. Gute Arbeit für alle heißt das Ziel. Dafür müssen alle Akteure noch einiges tun. Befristete Beschäftigungsverhältnisse müssen wieder die Ausnahme werden, der dauerhaft zu hohen Arbeitsbelastung ist mit einem gezielten Personalaufbau zu begegnen, und unfreiwillige Teilzeit muss beseitigt werden. Dazu gehört auch ein Rückkehrrecht auf Vollzeit und die Schaffung von ausreichenden Vollzeitstellen. Es gilt nun, die vereinbarten Veränderungen konsequent umzusetzen. Schleswig-Holstein kann hier voran gehen und bundesweite Standards setzen. Das erwarten wir von der neuen Landesregierung, und das erwarten wir auch von den Hochschulleitungen.“

 

Dr. Siglinde Hessler, Abteilungsleiterin beim DGB Nord:

„Drei Viertel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Hochschulen in Schleswig-Holstein und 20 Prozent der technischen und Verwaltungsangestellten sind befristet beschäftigt. Damit liegen die Hochschulen deutlich über den Befristungsquoten im öffentlichen Dienst im Allgemeinen; im technischen und Verwaltungsbereich ist die Befristungsquote sogar nahezu doppelt so hoch. Erschreckend sind die kurzen Vertragslaufzeiten; die durchschnittliche Dauer der befristeten Arbeitsverträge im akademischen Mittelbau beträgt 25 Monate. Eine langfristige Planung von Berufs- und Privatleben ist so nicht möglich. 59 Prozent der Beschäftigten im wissenschaftlichen und künstlerischen Bereich und 50 Prozent des technisch-administrativen Personals fühlen sich einer zu hohen Arbeitsbelastung ausgesetzt. 64 Prozent der Wissenschaftlerinnen und 46 Prozent der Wissenschaftler arbeiten in Teilzeit, 80 Prozent davon unfreiwillig. Diesen Entwicklungen gilt es, mit einer nachhaltigen Struktur- und Personalentwicklung konsequent entgegenzuwirken.“

Anke Boettcher-Krause, Personalratsvorsitzende der Universität zu Lübeck und Vorsitzende des Fachbereichsvorstands Bildung, Wissenschaft und Forschung im ver.di Landesbezirk Nord:

„Die Ergebnisse des DGB-Hochschulreports zeigen: Die Beschäftigten im Verwaltungs- und technischen Bereich wünschen sich eine höhere Wertschätzung ihrer Arbeit, Arbeitsplatzsicherheit, Weiterentwicklungsmöglichkeiten und ein gutes Betriebsklima. Die Zufriedenheit der Beschäftigten ist das wichtigste Kapital der Hochschulen. Die Arbeitsbedingungen an Hochschulen müssen attraktiver werden, wenn sie nicht im Wettbewerb um hochqualifiziertes Personal für die vielfältigen Tätigkeiten in allen Hochschulbereichen abgehängt werden wollen.“

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Schleswig-Holstein Artikel Wissenschaft Gute Arbeit
news-11148 Thu, 20 Apr 2017 15:27:10 +0200 Jubiläumszuwendung für BeamtInnen http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/jubilaeumszuwendung-fuer-beamtinnen/ Wann gibt es eine Jubiläumszuwendung? Was tun, wenn jemand diese in der Vergangenheit nicht erhalten hat? Die Landesrechtsschutzstelle informiert Schleswig-Holstein Artikel Recht Beamte news-11147 Thu, 20 Apr 2017 15:18:15 +0200 Absetzbarkeit eines häuslichen Arbeitszimmers http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/absetzbarkeit-eines-haeuslichen-arbeitszimmers/ Der Bundesfinanzhof hat seine bisherige Rechtsprechung zur Betrachtungsweise des häuslichen Arbeitszimmers für Steuerpflichtige positiv geändert. Was gibt es nun zu beachten? Für die steuerliche Geltendmachung des häuslichen Arbeitszimmers gilt weiterhin, dass z.B. in der Schule kein eigener Arbeitsplatz zur Verfügung stehen darf.

Außerdem gilt bei gemeinsamer Nutzung des häuslichen Arbeitszimmers, dass „dem jeweiligen Steuerpflichtigen in dem Arbeitszimmer ein Arbeitsplatz in einer Weise zur Verfügung steht, dass er ihn für seine betriebliche/berufliche Tätigkeit in dem konkret erforderlichen Umfang und in der konkret erforderlichen Art und Weise tatsächlich nutzen kann…..“ (BFH, Urteil vom 15. Dezember 2016 – VI R 53/12 –, Randziffer 26, zitiert nach juris). Vereinfacht ausgedrückt heißt dies, dass beide Steuerpflichtige jeweils einen Schreibtisch in dem Arbeitszimmer haben müssen.

Die neue Rechtsprechung gilt nicht nur für Verheiratete, sondern auch für Lebensgefährten.

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Recht Artikel Schleswig-Holstein
news-11053 Tue, 04 Apr 2017 14:15:52 +0200 Ländertarifrunde - Vertretbares Ergebnis nach schwierigen Verhandlungen http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/laendertarifrunde-vertretbares-ergebnis-nach-schwierigen-verhandlungen/ Die Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes war kompliziert wie selten. Trotzdem steht das Ergebnis jetzt fest: Die GEW hat die Stufe 6 erkämpft, außerdem gibt es Zulagen für den Sozial- und Erziehungsdienst. Die Gehälter der öffentlich Beschäftigten steigen in zwei Schritten: Rückwirkend zum 1. Januar 2017 um 2 %, in den unteren Entgeltgruppen um mindestens 75 €, und um weitere 2,35 % zum 1. Januar 2018. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 24 Monate. Schleswig-Holstein Artikel TV-L Tarif news-11044 Mon, 03 Apr 2017 12:01:20 +0200 Bildung. Weiter denken! http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/bildung-weiter-denken-6/ Lübeck – Im Rahmen der GEW-Initiative „Bildung. Weiter denken!“ besuchte GEW-Bundesvorsitzende Marlis Tepe am Montag, 27. März die Hansestadt Lübeck. Der Besuch in der Hansestadt bildete für die Gewerkschaftsvorsitzende den Auftakt für eine Reise durch die Bundesländer. Ziel der Initiative ist es, Druck für zusätzliche Investitionen in die Bildung zu machen. Schleswig-Holstein Artikel Bildung weiter denken Bildungsfinanzierung GEW Gute Arbeit news-11836 Sun, 02 Apr 2017 15:27:00 +0200 Polen: LehrerInnen streiken http://www.gew-sh.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/polen-lehrerinnen-streiken/ In Polen sind zehntausende Lehrerinnen und Lehrer dem Aufruf ihrer Gewerkschaft ZNP zum Streik gegen die geplante Bildungsreform gefolgt. Sie befürchten den Verlust von Arbeitsplätzen und kritisieren politische Einflüsse auf Bildungsinhalte. Rolle rückwärts in der Bildungspolitik
Die Regierung plant eine Rückkehr zum alten bis 1999 gültigen zweistufigen Schulsystem mit achtjähriger Hauptschule und anschließendem vierjährigen Lyzeum oder Berufsschule.  Das heutige dreistufige Schulsystem mit dazwischengeschaltetem Gymnasium soll abgeschafft werden. Zudem soll in den Schulen mehr Gewicht auf national-patriotische Bildung gelegt werden. Nach dem Willen der Regierung soll die Bildungsreform bereits im Herbst 2017 in Kraft treten. Dagegen läuft die ZNP seit Monaten Sturm.

Gewerkschaft fürchtet Entlassungen
Mehr als eine halbe Million Unterschriften hat die Lehrergewerkschaft gegen die Reform gesammelt. „Es geht doch nicht, dass 15-Jährige zusammen mit Siebenjährigen zur Schule gehen. Wenn man auf die psychische Entwicklung eines Kindes schaut, ist das nicht sinnvoll“, kritisiert der ZNP-Vorsitzender Slavomir Broniarz die Regierungspläne. Seine ZNP traut den Versprechen der Regierung nicht, dass niemand entlassen werden soll, sondern befürchtet, dass tausende Lehrerinnen und Lehrer durch die Reform ihre Arbeitsplätze verlieren werden. „Viele Klassen werden aus wirtschaftlichen Gründen zusammengelegt“, so Broniarz. „Da braucht man einfach weniger Lehrer.“

Solidaritätsschreiben
In einem Solidaritätsschreiben sicherte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe der ZNP ihre Unterstützung zu: „Ich wünsche euch Einigkeit und Kraft für den Streik, damit ihr die Interessen eurer Mitglieder erfolgreich vertreten und eure Arbeitsplätze und Bildungsstandards gegen die Angriffe der Regierung verteidigen könnt.“

Manfred Brinkmann
GEW-Hauptvorstand

 

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Schleswig-Holstein Artikel Schule Internationales